Druckschrift 
3 (1833)
Entstehung
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Dictz, Tounäre, Ponthicvrc, Charny, Herr zu Breda, Diest.Werncton, Arlay, Nozcroy und Chasselbin. Er führte zugleichdie Waffen von Chalons und Oranicn, nebst der alten Devise:„st<z inaiutisuäug^ Lkulon." In der Folge ward statt letzteresWort: „Xasgau" gefetzt, und noch später behielt man bloß dieersten zwei Worte ohne allen Ansatz bei

Nachdem der Waffenstillstand zu Nizza dem neuen Kampsein Ende gemacht, kam auch Rcnatus, in Folge eines beson-dern, zu Compicgnc abgeschlossenen Vertrages, wieder zu sei-nem Eigenthum. Dieser Vertrag begriff nicht nur die Wie-dereinsetzung in das Fürstcuthum Oranicn, sondern auch ver-schiedene altere Ansprüche an die Krone Frankreichs, welchebisher niemals hatten erledigt werden können; so über 2st0,oooKarlsguldcn, aus der Vcrlasscnschast Ludwigs XII. und derKönigin Anna von Bretagne, welche von seiner Ur-Großmut-tcr, Katharinc, herrührten; so an den Herzog von Longucvilleüber die vier in Besitz genommenen Varonicn in der Dau-phins; so an den Herrn von Duson wegen Tounäre, welchewährend Prinz Guillaumc's Abwesenheit in Palästina durchMargucrite von Chalvns, unter Ludwigs XI. Schutz, demHause entrissen worden; endlich über die Erbschaft Thibauld'svon Chalons und die Herrschaft Rogcnt-Bartault in der Cham-pagne. All' diese Dinge und noch andere mehr wurden Rensfeierlich zugesagt, und der heilige Vater, Paul III., selbst, wel-cher vermittelt hatte, war gleichsam als Bürge dafür cinge-

H Das Wappen von Oranieu war ein blaues Jagdhorn miteinem rothen Bande in einem goldenen Schilde. Das Wappenvon Chälon ein goldener rechter Schrägbalken in rothemFelde; das von Genf bestand aus neun Feldern von Gold,und blau geschacht. Das Wappen von Neufchatcl aus ei-nem mit Sparren besetzten rothen Pfahle in einem goldenenFelde. Die Prinzen führten die zwei letzteren stets in großenFamilienwappcn mit. Arnold! II. izv.III. 17