Druckschrift 
3 (1833)
Entstehung
Seite
90
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Ritter gegen die einfache Armuth der kaiserlichen Begleitergebildet habe. Unter den zwölf Rittern, welche, mit gvldgc-schmücktcn Gewänden angethan, die Ehre des Hauses alsTischmcistcr besorgten, befand sich auch Engclbrccht "°). sInder Folge gehörte derselbe mit zu den thätigen Befördererndieses Ehcbündnissesjj Den nächsten bedeutenden Wir-

kungskreis als Krieger fand der junge Graf in den Käm-pfen des Herzogs mit der schweizerischen Eidgenossenschaft undmit Herzog Rene von Lothringen. Wie Karl diese beidenGegner zu züchtigen gedacht und das Land Lothringen erobert,von den Eidgenossen jedoch in zwei mörderischen Schlachtenan die Vergänglichkeit des Glückes erinnert worden, ist invielen Gcschichtbüchern ausführlich genug aufgezeichnet. Wirbegnügen uns demnach, Engclbrcchts Antheil an diesen Vor-gängen, so wie die spätern Schicksale, in die des streitbarenFürsten Katastrophe ihn verwickelt, hervorzuheben.

In welchen Verhältnissen der Graf zu Herzog Rene ge-standen,, daß er dessen Partei verlassen haben soll, wie Barantemeldet, geht nirgends klar hervor, um so weniger, da er vonAnfang bis zu Ende stets in Karls unmittelbarem Gefolgeund unter seinen trcucstcn Anhängern erscheint wohl

aber lesen wir, daß er vom Herzoge mit Aushebung vonTruppen im Brabant'schcn, woselbst er, abermals als. Gnbcr-nator auftrat, beauftragt wurde, und als Befehlshaber dersel-ben nebst vielen andern Vasallen, die er ebenfalls aufbot, in's

Pfister: Geschichte von Schwaben, Bd. ix. Meyer 558.Bei diesen Untcrbandlungcn mit Oesterreich finden sich auchseine Sippen, Adolf und Philipp von Nassau, sehr wirksamund ebenso Markgraf Karl von Baden, dessen Tochter Engel-bert einige Jahre früher gcehclicht hatte, worauf wir bei derGeschichte seines Privatlebens zu sprechen kommen werden.

") x. 421. Oder war vielleicht Philipp von Nassau daruntergemeint?