Druckschrift 
3 (1833)
Entstehung
Seite
52
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unter Johann dem Unerschrockenen und Anton verbunden/setzte sich auch während der Regierung des gleich streitbarenals großsinuigeu Philipps des Guten, des Ucbcrwindcrs undErben der Jakobca, fort. Es bedürfte dieser Fürst häufig sei-nes besonnenen Rathes, besonders bei Anordnung der überausverworrenen brabantisch - flandrischen Angelegenheiten. Aberauch sein Arm schien ihm, als die Engländer seinen Angriffauf Calais (1456) abschlugen und den Burgtmdischcn eineempfindliche Schlappe beibrachten, unentbehrlich.

Mit diesem letzten Ercigniß schließen sich die Berichteüber Eugclbrecht von Nassau's niederländische Wirksamkeit.Der glänzendsten Thatsache jedoch, durch welche er seinenNamen verewigt, müssen wir um so nothwendiger noch erwäh-nen, als sie für jene Periode einen doppelten moralischenWerth und Anspruch auf die Dankbarkeit der Nachwelt hat.Die Vorstellungen Engclbrcchts waren es, welche Philippden Guten zur Stiftung der Hochschule von Lvwcn bestimmten.Eine solche Pflanzstätte des Geistigen und edlerer Gesittung,zumal in einem Lande, das sonst so unaufhörlich alsSchauplatz der wildesten Kriegsgräncl und der rohcsten Parte»lcidenschaftcn sich dargestellt, blieb längere Zeit eine Licblings-idcc des Grafen; er erlebte noch in seinem Alter die Ge-nugthuung, sie verwirklicht zu sehen '"). Als Rath des Her-zogs unterschrieb er die Stiftungsacte mit und wohnte derfeierlichen Inauguration bei

In seiner Herrschaft Breda selbst nahm er außer demfrüher Angedeuteten manche nützliche Verbesserungen vor. Erließ versumpftes oder überschwemmtes Land trocknen und ur-bar machen; er beschenkte großmüthig die Kirchen; er ver-söhnte sich mit verschiedenen Nachbarcn, zwischen welchen u»V