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gcntentitel ward abgeschafft und eine neue Urkunde ausgestellt,
wodurch der Herzog alle Handlungen des Provisoriums aner-kannte. Engelbrccht befand sich unter den ersten Unterzeich-nern, und seinen Bemühungen war wohl das ganze glücklicheErgebniß vorzugsweise zuzuschreiben.
Da geschah es, daß Jacqueline, von unüberwindlichemWiderwillen gegen ihren Gemahl erfüllt und von Nachgeben«,die ihm noch übler wollten, verführt, plötzlich nach Calaissich begab und nach England übersetzte. Dort schloß sie «nitHerzog Humpfrcd von Gloccstcr, dem Bruder König Hein-richs V., einen geheimen Ehcbund, ohnc.'vorerst die päbstlichc Ent-scheidung abzuwarten; darauf besetzten Beide mit einer Armee,die sie ausgeschifft, Hcnncgau. Herzog Johann begehrte Bei-stand von Johann von Baicrn, von Johann dem Unerschrocke-nen und dessen Bruder Philipp; um Volksbewegungen wegendes Ersten« in Holland vorzubeugen, begab er sich schnell da-hin und überließ Engelbrccht und einigen andern Dynastendie Hut und Vertheidigung Brabants.
Eine Reihe Verwicklungen ergaben sich nunmehr für Jacque-linen, davon das End-Rcsultat der Verlust ihres gcsammtcnväterlichen Erbgutes war. In dem Kampfe, welcher deßhalbstatt fand, blieb Engelbrccht den Gesetzen der Pflicht undEhre getreu, obgleich sein Gemüth von dem Loose seiner er-habenen Freundin lebhaft ergriffen seyn mochte. Ja er er-scheint sogar als der erste Feldherr der herzoglichen Truppen
Als Jacqueline am 1Z. Juni 1428 ihrem Schicksale gewichenund die Thore von Mous geöffnet, wurde sie Engelbrccht zurObhut übergeben. Dieser gefährliche Auftrag hatte zugleichviel Schmerzhaftes für den Grafen, wenn er der alten Zeitengedachte. Die Fürstin erschien in ihrem Unglücke reizenderals je vor ihm, und der Kampf, den sie mit so ungleichen
*) — namentlich aber XVlli, bis
zu Ende.
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