Druckschrift 
3 (1833)
Entstehung
Seite
31
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die Entscheidung des Gerichtshofs von Brabant nicht ab, umso weniger, da sie vielleicht Beweise genug hatten, daß dieserihren nahe gelegenen und in Niederländische Angelegenheitenvielfach verflochtenen Gegner mehr als sie berücksichtigen würde.Für eine Rundsummc von 12,000 Eoldguldcn verzichteten siedaher auf ihre Erbansprüchc; Burg und Gebiet von Viande-burg wurden hicfür als Pfand eingeräumt"). Fünf Jahrespäter gediehen auch die Unterhandlungen über Ravcnstcin,Hcrpcn und Udcn zu einem erfreulichen Ende; dieß geschaherst durch die Sohne Johanns!.; sie nahmen 21,000 Eold-guldcn zum Ersatz für ihre Erbfordcrung. Die übrigen Hän»del von größerem und geringerem Interesse, welche in die Zeitder gemeinsamen Regierung der Söhne Johanns I. gefallen,sind: der Zwist mit den Dynasten von Hatzfcld-Nildcnburg,veranlaßt durch die Verschiedenheit der Landesherren, unterwelchen die Leibeigenen im Sicgcn'schcn und Nassau'schcn Ge-biete standen; ein Vergleich beendigte ihn""). Sodann dieRegelung der Lehcnvcrhältnisse mit dem Hochstifte Wormswegen Grcifcnstcin, worüber er von Herzog Adolf von Elevedurch Jollverschrcibungcn entschädigt ward, ebenso die Angele-genheiten des Kvllnischcn Antheils an Siegen und der Vogteizu Bingen und des Kirchensatzcs und Zehntens zu Rcvcnach,welch' letztere zu Zerwürfnissen mit der Abtei St. Marimininführte; die Mönche gaben zuletzt nach und schloßen mit Nas-sau und Eppcnsicin, welche sofort die Belchnung empfingen,einen ehrenvollen Vergleich Größere Schwierigkeiten

veranlaßte die Irrung mit dem Wcstphälischcn Frcigcrichtcauf Ginsberg, welchem mannigfache Willkür bcigemcsscn ward;sie endigte damit, daß ihnen ein vcrhältnißmäßigcr Antheil ander Besetzung der Stellen jenes Gerichtes zugesichert wurde -p).

'I Dienstag nach Egid. 1121.22. Januar rii8.

-f) Samstag nach Ambrosius rizr.