Druckschrift 
3 (1833)
Entstehung
Seite
16
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mahln? gab ihm Hoffnung auf das reiche Erbe der Trimbcr--gcr, aus deren Geschlecht sie cntsproßen, da der Mannsstammdesselben um diese Jen den? Erlöschen nahe war *). Alleindiese Hoffnung ward dennoch nicht erfüllt, denn, vermuthlichdurch zerrüttete Finanzen gedrängt, verzichtete er in seinem Undseiner Kinder Namen, gegen eine Rundsumme auf alle Erb-ansprüchc, zu Gunsten Eberhards von Eppenstein. SeineTochter Margarethe reichte, wie man vermuthen darf,Herrn Götz von Valkcnstcin die Hand. Sein Sohn Hein-rich Hl. folgte in den Stammgütcrn ihm nach. Derselbevollendete, den Ruin des Hauses durch eine Reihe neuerVerkäufe. Aus der Ehe mit Margarethen von Kirchheimhinterließ er nachstehende Kinder: 4) Adolf, 2) Hein-rich IV., Z) Reinhard, Priester, zuletzt Abt zu Fulda,4) Elisabeth, 6) Margarethe, Dekauin zu Gandcs-hcim, 6) Leonore, 7) Agnes, beide letztere Nonnen zuKauffungcn. Die Ansprüche an Dictz und Dcrn wurden vondiesen Geschwistern im Jahr an den Schwager vonHürde abgetreten, den spärlichen Rest des noch Vorhandenenverwalteten sie gemeinsam, bis mit Heinrichs Tode derselbeAdolf allein zufiel. Bittere Armuth zwang ihn aber selbstdas letzte, was er noch besaß, an Dicthern von Jscnburg zuverkaufen. Es war ein Glück, daß seine Gattin, Margarethevon Schlitz, genannt Gortz, keine Kinder geboren. Adolfverschied in den bewcincnswcrthcsten Umständen. Bald folgteihm auch der einzige noch lebende männliche Sprosse derFamilie, Reinhard, in seine Zelle zu Fulda; mit ihm wurdenSchild und Wappen, bestehend aus zwei über einander ge-henden, rothen Leoparden in goldenem Felde, begraben.

*) 1574.