Druckschrift 
3 (1833)
Entstehung
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und ihre Nachkommen sind jedoch äußerst dürftig und gestat-ten keine zusammenhängend geschichtliche Darstellung. Ger-hard I. erscheint in einer Urkunde Wiltckinds von Hattstcinüber den Verkauf eines Weinbergs an das Kloster Gnadcn-thal. Bereits vor 1228 verschwindet seine Spur; vermuthlichkurz vor oder nach ihm war auch seine Gemahlin, Jsengardcvon Hanau, gestorben. Als hinterlassene Kinder findet man:Heinrich Ik., Reinhard und Jutta (mit Boppo vonEbcrstein vermählt.) Welche Stelle die beiden Grafen H c i n-rich und Reinhard vonWcilnau, jener Domherr zu Maynz,dieser Pfarrer zu Nauhcim, in der Gcschlechtsrcihe einzuneh-men haben und ob sie ebenfalls diesen drei Geschwistern an-zureihen sind, oder nicht, hält schwer zu bestimmen.

Auch Heinrich I., Gerhards Bruder, gibt, was dieGeschichte seiner Besitzungen betrifft, den Urkundcnmänncrneinen harten Stand; doch scheint er' ein Herr von Geist undKraft gewesen, und bei Hohen und Niedrigem in ehrenvollemLcumond gestanden zu seyn. Sein Schiedsspruch und seinVermittlcramt wurde oft in Wirren und Zwisten von Fürstenund Edlen angerufen. Man glaubt, daß seine Gemahlin einFräulein aus dem Hanse Trimbcrg war. Die Kinder dieserEhe hießen: Heinrich, häufig mit seinem Vater zugleichaufgeführt, in der Geschichte des Thüringischen Feldzugcs zwi-schen Konig Albrecht I. und Landgraf Friedrich mehrmalsgenannt, vermuthlich auch derselbe, welcher bei der Belagerungder Wartburg von Letzterem gefangen genommen ward undim Gefängnisse sein Leben beschloß ^); Hermann, Dom-herr zu Maynz, Probst zu Limburg und Erzdiakon zu TrierHeinrich, Abt zu Fulda, durch Kenntnisse, Charakter undSitten liebenswürdig nnd ausgezeichnet ««); Albrecht,

») 1307-»») 1SK0-1303.»») 1283-1313.