2)er nndjfteljenb uoit mir mitgetheitte notarielle Stet mürbe angefertigtauf beu SPttnfd) eines dprfädjfifdjen OffieierS, ber über bic Sorfaffreii feineraus Stadjcn ftammenbeit ©rofjmutter unb bereu Slbet Seiocifc 311 faunnelumiinfdjte. 2)er SlttSpg, ber noui Stotar itidjt abgefenbet morbeit, blieb fpätcrim Sefihe meines ©rofcDnfetS Sari bon fyiirth unb befinbet fiel) gegen*märlig p Sfebierett. 3d) theile iffu fo mit, mic er mir borgetegen bat,muff aber barauf aufmerffam machen, baß bie Stamm berjenigen, iueldie nadfSithalt beS notariellen SlcteS int 16. nnb im Stnfange bcS 17. SahrhnubertSSStitglieber ber @terit=3unft toaren, in bent alten $rotocolt=Snd) ber Qunft ge=luife nicht fo gefcfjrieben toaren, mie fie ber Stotar gcfdjrieben bat. 1 ) Sind) batbort getbift oor mehreren ber eingetragenen Stauten, oor mcldfcn ber Stotar bicSräpofition „bon" gefdfrieben, biefc fßräpofition nicht geftanben. 3 ) StentStotar hoben gmei Sjtractc ans bem ermähnten fßrotocott=23ud) borgelegen.SiitcS berfelbcn mar gegen Snbe beS 17. SahrfmitbertS angefertigt. 25icIIcicf)tmar ber aitbcre nidjt biel älter. Sutmeber hat ber Serfaffcr ber Sjtractcbic Stameit berjenigen, bereit ^antilicn am Sttbc beS 17. SahrtjunbertS itod)in Stachen epiftiren, fo gefdjricbeit, mie barnnls biefc fjantilieit fidj Benanntenober cS hat ber Stotar, ber nur atteftiren motltc, baff Verfahren einer y?a=miüe mit attberen Slbelidjctt pr @tern=3uttft gehört hatten, f5amitien=9tatneufo gefdjrieben, mie er fie 311 fdfiretßen gemohttt mar, unb feine Siitdfidjt aufbiplomntifdfc ©enauigfeit genommen. 3efet ftttb mabrfdjeinticb ba§ Sßrotocült*bttd) unb bie beibeit StuSpgc berloren. @S ift p bebauern, bah baS StrdjiobcS SdjeffenftuhleS, loetcheS fid) bis bor Student auf bem ©peidjer bcSSIad)encr SanbgeriditS befattb, bort biete 3at)re I)iabnrd) nicht ©cgeuftaubeiner forgfälügen Stufbemahrung gemefen. Seh erinnere tttid) ltodj, baf; bieteUrfuuben bort itn 3ahrc 1832, als mein Safer einen flehten SCbät bcSStrdjioeS georbnet hatte, borhauben toaren. Sßie rcid) bie Stiübeutc berbon meinem Sater gefdjehenen 3turchfid)t eines flciiteit StbeitcS bcS SlrdjibeSmar, bciueifeit beffeit Seridjte au ben SDtinifter. §err Sßrofeffor Sörfd) hatin feiner ©djrift „Sladjencr StedftSbenfmäter" Seite 13 unb 14 bic midjtig 5ftcu älteren SJtaitufcripte, bie mein Sater aufgefuitbctt, aufgeführt.
l ) SJtan bgt. baS bon mir sub XXXIV mitgetheitte Serjeidjnif?, mct=djcS im Satire 1569 boit ben bantaligett ©rebeit ber 3 u "ft angefertigt luorbcn.
-) ®afj baS „bon" bor bem Stamcn SRequifit beS StbetS fei, mürbeerft in ber gmeiteit fjjälfte beS 17. SahrfpnbertS in $eutfdjtanb angenommen,früher führten biete ganj unjtocifelhaft Stbetiche biefc fßräpofition bor beutStauten nicht. Slher and) fpätcr hat man bort, mo fßtättbeutfdj gerebet mürbe,baS „bon" häufig meggetaffen. JttShefonbere gefdjat) bicfeS 31t Staden, mo
matt baS „boit" häufig fethft iit folgen gälten, luo ber Staute eine tocale
Seäiehuitg hatte, megtief), uttb eilt „S" beut Stauten anhing. 3. S. fagte
man: „§err SeuSbahtS" ftatt „bon Sifj genannt SeuSbahl".