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2 (1882)
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mögen. StnfatigS (September 1609 erhielt Sodann b. Svenen bon benheiben c£)urfürftlid)cn Statthaltern bic 9lufforberung, fnKS er fein Slmtfortführen trotte, ben beiben ©hurfürften ben SlmtSeib 31t leiften, nnbfidj bon ihren Statthaltern im Slmte beftätigen 311 laffen. 1 ) Slberfdjon borher h Q il £ ber (ärghergog SeDpoIb bent b. ©h erim mehrmalsunterfagt, irgeitb einen bon benjenigen, trcldje auf bie Sülidj'fche©rbfdjaft Slnfprud) machten, bebor über beffen Berechtigung gurSucceffion bom 9icichS=.jpofrathc entfdjieben fei, als ßanbeSfürftenanguerfennen nnb ihm 311 hulbigcn. 2 ) SnSbefonbere mar bem b. SEhenonburd) ein Schreiben bcS ©rghergogeS berboten morben, fattS er auf=geforbert toerbe, bor ben Statthaltern ber ©hurfürften ben 2lmtScib3U leiften, biefer Slufforberung golge gu leiften. ®ie Berbotc bcS©rghergogS maren mit 2lnbrol)ung bon Sicht nnb Dberacfjt nnb 93er=mögenS=6onfiScation berbnuben getbefen. Slbcr man lonnte batualSfdjon borherjehen, bah biefe Strafen niemals mürben gur 2Intoenbungfontmen nnb bah heiben Shurfürftcn bic occupirlen ßänber behaltenmürben. 2ßir lönnen baljcr annehmen, bafj cS nicht Siüdfidjt auf bieangebrohten Strafen mar, tcaS bic fpanblungStreife bcS b. ©h enenftimmte, fonbern fein fefter ßntfdjluh, bent .flaifcr treu 31t bleiben.£>ic erfte 3ufdjrift ber beiben Statthalter, troburdj b. $h^en auf=geforbert mürbe, fidj in ©üffclborf eingufinben nnb fid) bor gort=führung feines SlmteS ben beiben Shurfürften gegenüber eiblidj

') ®aS im fßadjfolgenbeit ©cfagte entnehme tdö ben betreffeuben im©cheimen <Stant§=2Ircf)xüe 31t Berlin borhanbeneu Urfunben. ®ic ©broitifettenthalten über bic bon bcit djurfürftlicfjen Statthaltern auSgefprodjenc nnberätonngene Slbfehung bcS b. ©henen nidjt ba§ 2)tinbcfte. ©ah ber ©=hergog ßeopolb leine iütndjt hatte, ihm and) feine hinreidjenbe llntcrftilpungboit Stnbcrn in SluSfidjt ftanb, nnb Ibetdje auStbärtige 2Jtcid)te utib beut-fdjc dürften mit ben beiben ©furfürftett berbnnben maren, fe^e id) hier alsmeinen Sefent befannt boraitS.

2 ) Sd)on ant 21. Sluguft erhielt b. ©heuen ben Bcfet)l beS ©rghergogS,reinen bon benjenigen, metdje auf bic 3ülid)=Bergifdje ©rbfdjaft Slnfprud)machten,für feinen tgerrit nnb Dbrigfeit ju erfemten, fonbernbis bic Sad)an Sr. SJtajeftät tgof entfdjieben loorben, bamit in 3tul)c gu ftehen". ©ieferBefehl mürbe bem b. ©heuen baburdj befannt gemacht, baff an ber ©fjürfeines SBohnfjaufcS 3U Stachen ein §erotb baS betreffenbe Sdjreibeit bcS ©rg=herjogcS anheftete, ©erfelbe mürbe ihm nodj einmal bom ©rghergoge ciu=gefdjeirft, als er bei bcmfelbeit am 1. September in Qitlid) mar. ®a e» bem©i'oheräoge befannt tunrbe, bah bie beiben djurfiirftlidjeu Statthalter bici Sülidj'fdjen Beamten nach ©iiffelborf berufen mürben, um fic ben bcibcit©hurfiirften gegenüber 31t bcrpflidjten, crlich er Schreiben au biefe Beamten,moriu er ihnen berbot, ber Berufung fyolgc gu leiften. ®ie beSfaQfigc 3u=fdjrift mar bent b. ©henen am 3, September gugefoiumeu. 3dj entnehmebiefe Slngabeu bem Sd;rcibcn bcS ü. ©henen bom 11. September 1609.