Druckschrift 
2 (1881) Braunschweig bis Württemberg
Entstehung
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851
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Königreich Württemberg. (König Karl I.)

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1W91

6. 7. Müller, Frh. für Dr. med. et phil. Ferdinand (v.) M. (bereits personaladlig seit

20. 12. 1867 als Ritter des Civil-Verdienst-Ordens der Ivgl. Württ. Krone),Director des botanischen u. zoologischen Gartens in Melbourne (Australien).W.: In G. 2 aufrechte, unten verschlungene Zweige desEukalyptos Globulus"(der australische oder blaue Gummibaum). Frhkr. Auf dem gekr. l-Ielm3 44 g- 44 Strf. D.: 44 g- Unter d. Schilde ein r. Spruchband mit derg. Devise:virtute ingenioque valemus" in Lapidarschrift, (ex dipl. cop.)

16. 9. Teck, III., Herzogsstand, nach der Primogenitur, für den Fürsten Franz v. Teck(ctr. 1. 12. 1863) nebst Wappenveränderung, welche auch für seine beidenSchwestern (cfr. 1. 12. 1863 u. 16. 9. 1870) gilt. Das neue W. ist gespalten,mit von G. u. 44 schrägünks gewecktem Mittelschilde (Teck) vorn in G.3 nach linkshin quer übereinanderliegende 44 Hirschhörner, das obere fünf-,das untere vierendig, hinten nach rechts übereinander schreitend, 3 44 Löwen,deren rechte Vorderpranke roth ist. Arif dem ungekr. Helm, mit 44 g-Decken, ein wie d. Mittelschild geweckter Brackenrumpf. Schildh.: rechts44 Löwe mit rechter rother Vorderpranke, links ein brauner Hirsch. Umdas Ganze ein gold-befranzter rother, hermelingefütterter Mantel, aus Herzogs-krone (mit 3 sichtbaren Bügeln) herabwallend, (ex dipl. cop.)

12. 1. Georgii-Georgenan, III.,. u. Verleih, der Devise:Hemento vires tuas deberipatriae" (lt. Allerh. Decret Diplomausfert. vom 2. 4. 1878) für den am15. 6. 1870 (s. oben) Nobifflrten. Das veränderte Wappen hat, einen vonR. u. B. gesp. Schild; vorn steht auf liegendem rechtsgek. widerseh. g.Drachen (mit emporgeschwung. Schweif) der Ritter St. Georg, in g.-verzier-ter s. Rüstung, umgürt. Schwert, barhaupt, mit g. Heiligenschein, mitbeiden behandschuhten Händen dem Drachen schräglks. mit eisenbespitz-ter br. Lanze durch den Rachen u. Kopf stechend. An des Heiligen Halsehängt an g. Schnur, die lk. Schulter verdeckend, der s. Schild mit demrothenSt. Georgs-Kreuz; die hintere Hälfte zeigt einen den Bart rechts u. auf-wärtskehr., von 7 (3. 2. 2) s. Sternen begl. s. Schlüssel. Auf dem gekr. H.sitzt vorw. gek. gekrüpft, mit hinter sich erhob. Schweif, ein g.-bezungterr. Löwe, ht. in jeder Prk. schräg an g. Lanze eine Fahne mit Schwenkel,die rechte silbern mit r. die linke r. mit s. gemeinem Kreuz bezeichnet.I).: r. g. b. s. (ex dipl. cop.)

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23. 9. Dreifus, Erl. zur Annahme und Führung des ihm am 4. 8. 1872 verlieh.

Sachsen-Cob.-Goth. Frh., für Theodor Fh. v. 1)., K. K. Oesterr.-Ungarischen,Kgl. u. Grossh. Sachs. Consul. W.: cfr. bei Sachsen-Coburg-Gotha.

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12. 6. Starklolf, Frh. (Dipl.-Ausfert. v. 29. 8. ejd.) für Heinrich .Adolph v. St.

(geb. 11. 11. 1810), Kgl. Württ. Gen.-Lieut. u. Divis.-Commd., ältesten Sohndes Heinr. v. St. (geb. 7. 5. 1777, f als K. Württ. Oberstlt. 25. 6. 1840) (cfr.Ldgf. Hessen-Cassel sub 20.8. 1784 u. 19. 8. 1785). W.: (1873) Gesp. B.44, vorn einw. gek. gekr. g. Löwe, hinten einw. gek. g. Luchs. Freiherrlich-gekr. Helm, darauf 2. b. 44 übereck geth. Bffh. mit g. Mündungen. D.: b. g. 44 g- Schildh.: 2 geharn. g.-bespornte Männer, ht. je an g. Turnierstangeeine b. 44 geth., g.-befranzte Standarte, und in der äusseren lland den Griffdes umgürteten Schwertes; auf ihren Helmen befinden sich je 5 Strf., diedes Rechten r. g., die des Linken g. r. wechselnd, (ex dipl. cop.)

7. 8. Nieiuoyer, A. für die Wittwe des Dr. med. (v.) N., gewes. Univ.-Professors zu

Tübingen, u. Leibarztes S. Maj., (personadl. als Ritter des Civilverdienstordensder K. Württ. Krone (geb. 31. 12. 1820, f 14. 3. 1871), Charlotte SophieTherese, geb. Reinstein, u. Beider Sohn: Felix Theodor Thasilo (geb.1. 4. 1851). W.: in S. ein aus nat. Wolken am lk. Schildrand hervorgeh.gebog. geham. Arm, 3 nat. Aehren in der blossen Hand ht. Gekr. H.: die3 Aehren wachsend. D.: b. s. (ex dipl. cop.)

13. 10. Bühler, Frh. für Dr. jur. et phil. Edmund Karl von Bühler zu Branden-

burg (geb. 21. 5. 1808, f 5. 11. 1873), Rittergutsbes. auf Schloss Branden-burg (cfr. 20. 3. 1833). W.: in S. ein hoher gr. Berg. Auf dem gr. s.-bewulst. Holme ein off., je von R. u. S. 5 mal gesp. Flug. I).: gr. s. (exdipl. cop.)