Königreich Württemberg. (König Wilhelm T.)
839
1834
16. 6. Bayer von Ehrenberg, An. des mit ob. Präd. d. d. 15. 11. 1806 ihrem Gatten,resp. Vater, Theodor B. (geb. 6. 7. 1770, f 13. 1. 1813), zuletzt Major,verlieh. Fürst! Hohenzollern-IIechingen'schen Adelsdiploms für dessen WittweMarie Therese Rosine geb. v. Höcht (geb. 11. 4. 1770, f 15. 5. 1854), resp.Söhne: Friedrich B. v. E. (geb. 4. 1. 1809), Kgl. Wiirtt. Oberlieut. d. Infanterie(später Oberst), Wilhelm Anton Dominik (geb. 14. 6. 1804), Kgl. Wiirtt.Lieut. d. Artiii. (später Oberst), u. Rosine (geb. 30. 12. 1800), dann verm.Hauptm. Waibel v. Breitfeld. W. cfr. sub Hohenzollern-Hechingen.
20. 6. Wimpf(f)en, Frh. — nicht Anerkennung) — (lt. Decret, Diplomausfert. vom6. 9. ejd.) für Friedr. Willi. Heinrich v. W. (geb. 27. 8. 1784, + 16. 3.1845), Kgl. Württ. Gen.-Major u. Adjutanten. Derselbe stammte aus einemGeschlecht, Namens Herrnan, aus welchem Dominik Herinan, Bürger zuNürnberg, .erst v. K. Ferdinand I. d. d. Augsburg 18. 8. 1555 einen Wappen-brief erhielt. Dessen Ur-Enkel, welche inzwischen (woher ist nicht gesagt)den Namen Wimpfen, genannt Herman angenommen hatten, nämlich:doli. Frdr. v. W., g. H., Losungsamtmann der freien Reichsstadt Nürnberg,u. sein Bruder Joh. Dietrich, gewesener Lieut. in Kaiserl. u. Kgl. SpanischenDiensten (beide aus Nürnberg stammend), erhielten d. d. Wien 13. 11. 1658den rittermässigen Adelstand für das hl. Rom. Reich u. die Kais. Erblande,nebst Verbesserung des 1555 erhaltenen Wappens durch Oeffnung des Helms!W.: (1834) In R. auf gr. Drb. aufg. ein g.-bewehrter s. Widder (ist eineNamensanspielung, „Hörmann" in der Fabel: der Widder),' ht. mit den Vorder-pfoten senkrecht ein g. (Passions-?!)Kreuz. Auf d. gekr. 14. 2 r. Bffh., je inMündung mit einem g. Lindenblatt, ausserhalb mit je 4 gestümmelten g.Lindenästen, der obere mit je einem, die beiden mittleren mit je 2, deruntere je mit 3 abhängenden g. Lindenblättern besteckt. Zwischen denBffh. wächst der Widder mit dem Kreuz. D.: r. s. (ex dipl. cop.) — Inden Diplomen de 1555 u. 1658 hält der Widder kein Kreuz. Dasselbeist zum ersten Male diplommässig verliehen in dem d. d. Wien 8. 4.1797 v. K. Franz II. dem Franz Karl Eduard v. W. erth. Reichsgrafen-diplom. — d. d. Gödöllö 10. 10. (Placat 7. 12.) 1876 wurde dem in Oesterreichlebenden Zweige des Geschlechts, und zwar dem Franz Cajetan AntonChristian Heeremann Fh. v. W. (geb. 3. 2. 1829), K. K. Geh. Rath u. Kämm.,die Fortführung des von ihm u. s. Vorfahren geführten Frh. gestattet.
3. 9. Müller, Diplomausfert. auf die Erhebung vom 27. 6. 1820.
6. 9. Wimpffen, Diplomausfert. auf die Erheb, v. 20. 6. 1834.
11435
14. 5. Killinger, Erl. zur Führ, des Frh. (auf Grund der gewes. Einverleib, der Fa-milie bei der Schwäbischen Reichsritterschaft) für die Wittwe des + FürstlichIlohenlohe'schen Forstmeisters Friedr. Christian Georg v. K. (geb. 27. 6. 1768,f 12. 6. 1824), nämlich: Charlotte Friederike geb. Freiin v. Berlichingen-Ifengstfeld, und die aus Beider Ehe hervorgegangenen Kinder: Pauline Char-lotte, geb. 7. 9. 1822 (dann verm. Freifr. v. Stetten) und Karl FriedrichWilhelm, geb. 23. 10. 1823. Friedrich Christian Georg war der Sohndes Kurpfälz. Rittm. Joh. Melchior v. Ii., welcher mit s. Brüdern Joh. Gott-fried u. Joh. Ludwig (Söhnen des + Georg Abrali. Ii., F. Oetting'sehenRathsverwandten), ferner den Söhnen von dessen Bruder Tobias Abraham,hochf. Brandenburg - Onolzbach'schen Pfarrherrn zu Ermetz und Rudelzhofen,nämlich: Joh. Friedr., Alexander u. Georg Philipp Samuel, sowie endlich desJoh. Melchior III. Bruder: Georg Friedr. Ii. zu Külsslieim, Erbherrn aufEschenau, F. Brandenburg-Onolzbach'schem W. Kammerrath u. Obermarsch-kommissar (nachdem des Letzteren IV. Bruder Joh. Melchior K., Oberkriegs-komrn. d. Frank. Kreises u. Hauptm. einer Compagnie des Ii. Regts. „Deutsch-meister" bereits durch lt. Karl VI. d. d. Laxenburg 26. 5. 1737 den R.- u.erbld. A. mit dems. Wappen erhalten hatte) d. d. Wien 9. 12. 1747 in denR.-A. erhoben worden war. (cfr. Ii. Bayer. Adelsmatrikel 8. 10. 1824.)W.: (1835) Gev. R, 15.; s. Sparren, 2 /3: geharn., aus d. Aussenrand her-vorgeh. gebog. Arm mit Schwert. Frhkr. Gekr. H.: der Arm mit Schwei'!,hier wachs, zw. off. r. — s. Fluge. D.: r. s. (ex dipl. cop.)
„ „ Boeder, Erl. zur Führ, des Frh. für die ganze Familie in Württemberg (ausIt. Zweige Dornfeld u. Schwende) auf Grund früheren reiehsritterscbaftl.
106*