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Königreich Württemberg. (König Friedrich I.)
1814
12. 6.
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Scliroeder, A. (Diplomausfert. v. 11. 8. 1818) für Immanuel Abraham (v.) S.(bereits personaladlig als Ritter des Ivgl. Württ. Mil.-Verd.-Ordens) — geb.30. 11. 1778, f 11. 9. 1838 als Oberst, — Kgl. Württ. Oberstlieut. im Leib-Cav.-Regt. No. I. Er war gebürtig aus Oberurbach (Oberamts Schorndorf).W.: Geth., oben in S. eine mit schräggest. (nicht steig.) 44 Schröter (Hirsch-käfer) bei. g. Spitze, au die sich bds. die Hälfle eines wachs, zerspaltenen gekr.44 Doppeladlers anlehnt, unten, auch in S., 4 r. Fichtenbiiume wachsend. Aufd. gekr. H. der Schröter zw. off. 44 je mit s. Stern bei. Fluge. D.: 44 s.(ex dipl. cop.)
Stockmayer I., A. (Diplomausfert. v. 6. ö. 1818) für Ludwig Friedrich (v.) St.(bereits personaladlig als Commandern' des Kgl. Württ. Mil.-Verd.-Ordens),Kgl. Württ. Gen.-Major u. Brigadier der 1. Inf.-Brigade. Derselbe, geb. 27. 9.1779 im Dorfe Wittingen, t am 23. 12. 1837, drei Töchter u. einen SohnCarl (geb. 6. 5. 1821) hinterlassend. Des Nobil. Grossvaters-Bruder ChristianFriedrich Stockmeier (geb. 1G98, + 1774) Herz. Württ. W. Expeditions-Visitationsrath, auch Senior im Collegio hatte bereits d. d. Wien 18. 6. 1728mit anderem aber ähnlichen Wappen den rittermäss. R.- und erbld. A. unddessen Vatersbrudersohn Jacob Friedrich S., Markgräfl. Badenscher Minister-resident, d. d. Wien 31. 10. 1776 den 11 .-Ritterstand, mit Präd.: „Edler von"(W. — 1728, aber mit 2 Helmen) erhalten. W.: (1814 — N. S. Württ. A. Tab.24) Gev. S. B., mit b. Hz., darin 3 g. Aehren aus g. Drb. wachs.; '/x: vorw.-gek. wachs. [44-gekleid. Mann mit g. Kragen, Gurt u. Stulpen, mit 44 Kremp-hut, ht. in d. Rt. einen 44 Pilgerstab, in der Lk. 3 g. Aehren, 2 /3: einw.-gek. aufg. s. Ross. Gekr. H.: d. Mann wie im Schilde, hier in d. Rt. die3 Aehren, in d. Lk. den Stab ht. D.: b. g. — b. s. (ex dipl. cop.)
Stunipe, A. für Friedr. Christian Alexander, Kgl. Württ. Obersten des Inf.-Regts. No. 5 „Prinz Friedrich", und Frdr. Aug., Kgl. Württ. Major desLeib-Inf.-Regts. No. 1, Gebr. (v.) St., (beide bereits personaladlig als Ritterdes Kgl. Württ. Mil.-Verd.-Ordens.) W.: (N. S. Württ. A. Tab. 24) In G.auf gr. Hügel ein 44 Eichstubben, beiderseits mit gr. Zweige, deren rechter6, der linke 5 Blätter hat. — 2 gekr. H. — H. I.: oft'. 44 Plug, IL II.:wachs, r. Fuchs. D.: 44 g- ( ex dipl. cop.)
Vischel", I., f, A. für Benjamin Friedrich ( v.) V. (bereits personaladlig alsRitter des Köhigl. Württ. Mil.-Verd.-Ordens), König!. Württ. Major u. Ober-zeugwart, später Gen.-Major u. Brigadier, auch Arsenal-Direktor. W.: (nachd. amtlichen Beschreibung im Diplom, welche, da das Wappen heraldischzu beschreiben unmöglich ist, wörtlich abgedruckt wird): „In einem sil-bernen französischen Schilde (auf gr. Bd.) einen bei Sonnenschein (Sonneaus d. lk. Obereck hervorbrech.) auf der Klippe eines gr. Reffs (Riffs) sitzen-den linksgek. vorwärtsseh. Angler, mit rundem (44) Hut, (s.) Hemd, r. Weste,grünen Kniehosen und von da ab nackten Beinen, welcher einen Hecht anschwarzer Schwippe (Angelschnur), deren Untersatz er in beiden Händenhält, und grüner Ruthe (halb) aus blauer Meeresfläche herausholt. Auf demSchide ruht ein stählener und roth gefütterter, mit goldenen Bügeln undgoldenem Halsschmuck gezierter, in Gold gefasster (mit g. Einfassungen) undgoldbekrönter vorwärts gestellte:' Helm, mit einem wachsenden, dem Anglerim Schilde gleich bekleideten Fischfänger (dem Beschauer den Rückenzukehr, linksseh.) in der Linken (i. e. herald. Rechten) einen Fischhamenhaltend, woran das Netz spieglichte und länglicht geschobene schwarze Maschenhat und ein schwarzer Stiel an den eisernen Reif gesteckt erscheint (sogenannter„Fischkäscher"). Die Helmdecken sind innen Silber, aussen blau." (sie!)
Vischel", II., A. für Gustav Leonhard (v.) V. (bereits personaladlig als Ritterdes Kgl. Württ. Mil.-Verdienstordens), Kgl. Württ. Lieut. beim Cav.-Regt.No. 3 „Dragoner Kronprinz", „von wegen seines bei verschiedenen Affairen,namentlich im Feldzug des Jahres 1814 bewiesenen tapferen und mann-haften Benehmens". Er war geb. 3. 2. 1793 und f als Kgl. Württ. Ritt-meister, Besitzer des Ritterguts Illingen (welcher Name jetzt als Beinamegefühlt wird) am 23. 4. 1837, zwei Söhne, Gustav u. Adolf, u. drei TöchterLuise (verm. Frau von Starkloff) Sophie (verm. Gräfin Adelmann) undWilhelmine (verm. Baronin T es sin) hinterlassend. W.: ganz wie das desobengenannten eodem nobilitirten Benjamin Friedrich v. V.
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