Fürstenth. Schwarzburg-Sondershausen. (Fürst Gunther III. Friedrich Karl.) 809
Henriette Güntherine Adelheid, Carl Adolph, Carl Heinr. Franz, CarolineSidonie, Emma Therese Henriette und Jul. Theodor Carl Ferd. Bruno, sowieev. fernerer Descendenz (wurde noch ein Sohn: Ferdinand geboren). W.: Gev.;I.: in S. ein schräglk. gebog. gr. Eichzweig, II.: in B. eine gekr. rechtseh.pfalweis aufg. gewund. g. Schlange. III.: in R. ein mit 3 r. Rosen bei. g.Schrb. IV.: getli. g. („4j: Damm") oben ein wachs, altgermanisch-#-gekleid. „Mann" (über d. Kopf ein Bärenfell), mit Schwert über d. rt. Schulterund ovalem Schild. 2 gekr. H. — H. I.: Der Zweig aufg. zw. off., wie FeldIII. A bezeichneten Fluge. H. II.: die Schlange zw. 2 b. Bffh. mit g. Mdg.D.: r. s. — b. g. — ex dipl. cop. — (Die Familie will patrizischen Her-kommens aus Braunschweig sein.)
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20. 3. Schreiber, A. (unter diesem Namen) für Gustav Ludwig Vogel gen. Schreiher(geb. 12. 2. 1807 zu Leipzig, Sohn d. Kaufm. und Handelsherrn SamuelTraugott V. aus Naumburg, aus der Ehe mit Christine Henriette Lampe ausLeipzig), Partikulier in Paris. Derselbe war Adoptivsohn seines Oheims,d. Partik. Schreiber in London, und venu, sich mit Demois. AngeliqueCelestine Auguste Desvaux de Saint Maurice, T. d. Gen.-Lt. Jean JaquesD. d. S. M., welcher 18. 6. 1815. bei "Waterloo geblieben war. Aus dieserEhe stammte ein Sohn, welcher Kaufmann war und in Paris lebte. W.: InB. 2 gekreuzte s. Schreibfedern. Auf d. gekr. H. ein ^ Vogel zw. 2 ge-lehnten gestz. s. Schreibfedern. D.: b. s. (ex dipl. cop.)
30. 6. Küttner, A. für Friedr. Leop. K., Gründer und Direktor der Hagelschäden-Vers.-Bank für Deutschland, Commissionsrath in Döllstedt und Greussen, nebstGattin Bernhardine geb. Mese und event. Desc. W.: in B., auf schweb, gr.Boden, ein rechtsgek. (auf allen Vieren) stehender, vorwärtssehender g. Löwe,mit beiden Vorderpranken, einer Hinterpranke und dem niederwärts gebog.Rachen eine um seinen Leib gewundene nat. Schlange, die den Kopf links-aufwärts (gegen ihn) kehrt, festhaltend. Gekr. H. 3 nat. Reiherfedern. D.:b. g. (ex dipl. cop.)
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28. 3. Ebart, A. für Frdr. Aug., F. Oberfinanzrath (unvermählt) in Sondershausen,Eduard Ludwig, Ferd., F. Prem.-Lt. und Bat. Adjut., dann Forstmstr., Hof-jägermstr. und ICammerh., nebst Gattin: Güntherina Friederike Caroline Wil-helmine v.Weise und Kinder: Karl Aug. Wilh. Thilo (f), Güntherina Caro-line Auguste Louise, (spätere Kinder: Max und Paul) und Günther Frdr.Carl, Reg.- und Consistorialassessor, nachm. Assistenz- und Oberjustizrath,nebst Gattin Caroline Adolphine Friederike Auguste, geb. Leopold, (T. d.F. Reg.-Präs. Leopold) nebst ehel. Descendenz (aus dieser Ehe ging nur einSohn Carl hervor), Gebr. E. Die Nobil. waren Söhne d. Kammergerichts-präsidenten August E. in Sondersh. W.: in B. ein doppelschweif, g. Löwe,mit s. Kugel in d. Rt. Auf d. b. s.-bewust. H., mit abflieg. Zindelbinde,ders. wachs. D.: b. g. — ex dipl. cop. — (Dies Wappen ist der Familiebereits lt. Pfalzgräfl. Diploms d. d. Münster in Westfalen 16. 7. 1647 —von wem? — verliehen.)
27. 11. Bendeleben-Uckermann, (nicht umgekehrt, wie jetzt gebräuchlich ist.), N. undWv. (publ. 3. 7. 1841) für Otto (geb. 13. Oct. 1804), Carl (geb. 24. Nov.1805), August (geb. 28. Juli 1806). Hermann (geb. 18. Juli 1809), Franz (geb.29. Mai 1812), Robert (geb. 26. Juni 1813) und Gustav (geb. 26. August 1819),Gebr. Freiherren v. Uckermann (R.-A. Wien 10. 2. 1769, R.-Frh. Wien 31. 12.1770) Herren auf Bendeleben, nach Uebereinkunft mit der Wittwe des Kgl.Sächs. Majors a. D. Joh. Jacob Frlir. v. Bendeleben (geb. 23. Juni 1763,+ 21. März 1863), Letzten dieses Thüring. Geschlechts. W.: Gev., mit # s.geth. Hz. (W. der Thüring. v. Bendeleben), V«: ( v - U.) geth. B. S., obenwachs, g. Eichzweig, mit 3 Blättern u. 4 Eicheln, unten ein abgeled. r. Bk.,2 / 3 ; (W. d. f Pomm. v. Bendeleben), # Schrb. in Silber. Fhrkr., besetztmit 3 gekr. H. — H. I.: off. Flug # s - geth. (Kleinod der Thür. v. Bende-leben), H. II.: der Eichzweig (v. U.), H. III.: 2 von einandergelehnte aufg.g. Greifenklauen, mit # Gefieder (Kleinod d. Pomm. v. Bendeleben). D.:b. s. — # s.-b. s. — b. s. (#)• Schildh.: 2 widers. „braunrothe" Löwen,mit durchgeschlagenen Schweifen, ht. schräg über die Schulter nat. Keulen.Sie stehen auf. g. Arabeske, um die sich ein b. Band mit d. Devise: „Gleichder Eich" in gothischen g. Buchstaben zieht, (ex dipl. cop.)