Herzogthum Sachsen-Zeitz.
Herzog Moritz*)
(geb. 28. 3. 1619, erster Herzog [„Administrator des Stifts Naumburg"] seit 1650,
t 4. 12. 1681).
(Vacat.)
Herzog Moritz Wilhelm
(succ. 4. 12. 1681, f ohne männliche Erben 14. 11. 1718).
1909
28. 10. Willius, Edle von Willisen, An. des ihm, mit ob. Präd. u. Wbest. d. d. Wien20. 9. ejd. verlieh, alten R.- u. erbld. Adelsstandes für Emanuel Willius,F. Sachsen-Naumburg. Geh. Rath. Derselbe soll angeblich später als Reichs-hofrath v. K. Karl VI. auch den R.-Frh. erhalten haben. — d. d. 10. 1. 1863erhielt Friedrich Adolf (f 24. 8. 1864 als Ivönigl. Preuss. Gen. d. Cav.) und29. 4. 1866 dessen Bruder ICarl Friedrich Ferd. (f 22. 4. 1873 als Königl.Preuss. Gen.-Lieut. a. D.) von Preussen die Erlaubniss, sich des von ihremVater geführten Freiherrntitels fernerhin bedienen zu dürfen. W. (1702):In S. ein springender r. Hirsch. Auf dem silber-gekr. H., mit b. r. Decken,ders. wachsend. Später nahm die Familie das folgende gevierte Wappen,welches sie auch jetzt noch, unter Hinzufügung der Freiherrnkrone führt, an,nämlich: Geviert; l jy. in R. ein aufg. g. Fuchs, in den Vorderläufen eine s.Zimmermannssäge mit g. Griffen abgewendet ht., 2 /3: aufg. nat. Hirsch in G.— alle Thiere einwärts. 2 gekr. H. — H. I.: der Fuchs, H. II.: der Hirsch,beide wie im Schilde, aber wachs. D.: r. g. — # S- D' e Schildfarbe desStw. ist hier also geändert u. das II. u. III. Feld aus dem Wappen derMutter desNobil.: Anna Maria Rüttlin, Tochter des Stättmeisters der StadtColmar im Elsass: Emanuel Rüttlin, hinzugefügt. Dieselbe hatte sich nach ihresI. Gatten(Joh. ValentinWillius, Grfl.Rappolsteinschen Leib- u. Ordinarmedikusder Stadt Colmar im Elsass) Tode mit Anton Schott, Kais. u. Kursächs.W. Rath, com. pal. minor, vermählt, welcher, unter Bestät, s. Adels u. Wappensu. Wm. mit dem s. Frau, d. d. Wien 17. 8. 1682 den R.- u. erbld. Herren-stand erhalten, aber bereits 1684 zu Regensburg u. s. einziger Sohn AntonEdler Herr v. Schott (geb. 1662) 1686 als ult. stirp. in Wien gestorben war.Das v. Schott'sche Wappen nach dem Dipl. v. 1682 war gev., mit s. Hz.darin auf r. Drb. ein gr. „schattiger" Baum (Stw. Schott) '/*: geth. S. G.darin einwärtsseh. g.-bew. # Adler, 2 /3: geth. r. darin einw. gek. aufg.nat. Wolf, eine eis. Zimmermannssäge mit g. Griffen, in den Prk. abgew. ht.(Rückschild Rüttlin). 2 gekr. H. — H. I. Der Adler aus 1., H. II.: Baumu. Drb. zw. 2 g. r. üb.-geth. Bffh. I).: bds. # g. r. s. (ex dipl. cop.)
(Ende der Herzoglich Sachsen-Zeitz'schen Gnadenacte.)
*) Derselbe war der jüngste Bruder des Kurfürsten Joh. Georg II. von Sachsenund Bruder der Stifter der Nebenlinien zu Weissenfeis und zu Merseburg.
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