Druckschrift 
2 (1881) Braunschweig bis Württemberg
Entstehung
Seite
759
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11. 7.

28. 7.

22. 8.

1. 9.

Königreich Sachsen. (König Friedrich August 1.)

letzteren, über der Kreuzung steht das s. Patriarchenkreuz des WappensPrus I., "welchem der lk. Unterarm fehlt, und "wiederum darüber ein von s.Stern überhöhter steig, s. Mond. Auf d. Schilde ein gekr. Helm ohne Deckenu. Kleinod (sie!) ex dipl. cop.

Smolikowski, A.*) für Andrzejow (Andreas) S. W.: (Prus ITurzyma) Inlt. ein s. Patriarchenkreuz, dem der lk. Unterarm fehlt. Auf d. Schilde ruhtdie Edelkrone, aus welcher ein geharn. Rechtarm mit geschwungenem blankenSchwert in der blossen Hand, wächst, (ex dipl. cop.)

Sztyma, A.*) für Ludwik (Ludwig) S. W.: (Robislaw) In R. ein, bds. von s.Stern, oben von einem von s. Stern überhöhtem g. steig. Monde begl. gestz.Schwert. Gekr. II.: 3 s. Strf., von dem Schwert querrechtshin durchbohrt.D.: r. s. (ex dipl. cop.)

Berndt, A. für Carl B., vorm. Pred. in Buchholz u. Haasenfelde (Insp. Fürsten-walde), derz. ltgb. auf Comptendorf bei Cottbus, verm. mit einer geb. Freiinv. Seydlitz. W.: (Tyr. S. W. IL 42) Gev. G. R.; Vi: V« s.-bew. # Adleram Spalt, 2 /3 (v. Seydlitz): drei einwärtsgek. schwimm, s.Forellen". Gekr.H.: wachs, s.-bew. # Adler. D.: # g. s. (ex dipl. cop.)

Schimborn , f, A.*) (Diplomausfert. 31. 8. ejd.) für Jacob Martin S., Kfm. zuGraudenz, Besitzer der Herrschaft Ostrometzko. (Der Adel wurde d. d. St. Peters-burg 15. 4. 1819 von Russland anerkannt.) Mit dem Sohne des Nobil., Gott-lieb Martin Vertraugott v. S., der am 8. 2. 1874 ohne Söhne, aus seinerEhe mit Marie, geb. v. Schlichten nur eine Tochter Martha hinterlassend,verstarb, ist die Familie erloschen u. Fideikommiss Ostrometzko, Name u.Wappen, laut Ivgl. Preuss. Diploms vom 12. 4. 1880, auf den Gemahl derLetzteren: Albrecht v. Alvensleben, a. d. II Erxleben, übergegangen. W.:(1812) Schild wie der der d. d. Wien 13. 5. 1629 v. K. Ferch IL in derPerson des Dr. b. R. Georg Schönborner (bek. Rechtsgel.), W. K. Rathsu. Kammerfiskal zu Niederschlesien u. der Lausitz, mit Prädikat:von Schön-born" u. Wb., in den ritterm. R.-u. erbld. A. erhob. Familie, nämlich: Geth.R. S., darin ein Brunnen, besteh, aus einem viereckigen, im untern Platzestehenden, r., mit s. Wasser gefüllten Brunnenkasten, mit einer daraus her-vorgehenden, in das obere Feld hineinragenden s., oben in 3 wasserspeiendeLöwenköpfe (einer rt., einer lks., einer vorn) endenden Brunnensäule. Gekr.II.: 3 Strf. s. r. s. D.: r. s. (sie ex dipl. cop.) Nach Siegeln ist jedoch(vielleicht auch diplomgemäss dem Russ. Bestät.-Diplom v. 1819) das Helm-kleinod des Wappens de 1629 (eine wachs. Jungfrau in r. Rock, s. Hemd,aufgestreiften Aermeln, g. Haar, darin gr. Lorbeerkranz u. Halskette, giessendb. Wasser aus einer mit d. Rt. erhob, g. Schaale in eine zweite, mit derLk. vor sich gehalt. g. Schale) geführt worden.

Meder, f, A. d. d. Pillnitz ( Diplomausfert. v. 7. 11. ejd.) für Adam WilhelmM., Rgb. auf Skasska in d. Oberlausitz, bis 1805 Apothekenbesitzer in Eilen-burg. W.: (Tyr. S. W. IV. 62) In S. auf gr. Wiese halbvorwärtsgekehrt,vorw. sehend, ein Bauer (Mäher"), mit nat. Sense über d. Schulter, vom off.b. Jacke mit s. Knöpfen, vorn off. s. Hemd, # Kniehosen, Schuhen undKremphut u. s. Strümpfen, begl. im rt. Oberrock von achtstr. g. Stern,ungekr. H.: wachs. Ritter, in g.-verziertem eis. Harnisch, mit d. Rt. eing.-begr. Schwert schwingend u. am lk. Arme einen g. Ovalschild ht., mit2 r. Helmstrf. u. r. Hüftschärpe, zw. nat. fünfendigem Hirschgeweih. D.: b. s.(ex dipl. cop.)

Wagner, Frh. (Diplomausfertig. v. 22. 10. ejd.) für Thomas v. W. (geb. 26. 7.1750, f 16. 12. 1817), Königl. Sachs. Finanzrath, Sohn des im Kursächs.R.-Vic. am 25. 9. 1790 Nobilitirten. W. (Tyr. S. W. II. 35) wie nach demDipl. v. 1790, aber hier am Stamm zwei Eichblätter und zw. dem g.-bord.Schild u. dem Helm eine fünfperl. Krone. Schildh.: 2 widers. gekr. s. Adler.

Thisz, A.*) für ? W.: (Ry cerzoslaw) In G. ein geharn. Ritter, mit s. Schärpeum d. Leib u. r. Helmbusch, ht. in d. blossen Rt. über den Kopf zum Hiebe

*) Die mit diesem Asteric bezeichneten Familien erhielten ihren Adel vomKönig von Sachsen in Seiner Eigenschaft als Herzog von Warschau.

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