Königreich Sachsen. (König Friedrich August I.)
17. 5. Geyso, An. Frh., auf Grund vorm. Zugehörigkeit zur reichsunmittelbaren Frän-kischen Ritterschaft, für die v. G. im Kgr. Sachsen. Diese Hessische Familiehat durch kaiserliche Diplome vom 3. 8. 1658, 21. 7. 1670, 18. 11. 1689,12. 6. 1709 den R.-A. u. ein Bestät.-Diplom d. d. Wien 1. 12. 1716 erlangt.
„ „ Radke, A.*) für? (cfr. unterm 21. 8. 1872 eine Namenvermehrung.) W.: (Radke)gesp., vorn in B. die Göttin Minerva, in s. Schuppenpanzer u. r. Kleide, ht.in d. erhob, rt. Hand die Lanze bei Fuss, auf d. Haupte den Helm, mit Kammund gestützt mit d. Lk. auf ovalen eis. Schild, hinten in G. ein nat. stroh-geflochtener Bienenkorb, mit aus- u. einschwärmenden nat. Bienen. Gekr. H.:wachs, geharn. Ritter mit 3 s. Strf. auf dem Helme und mit geschloss. Yisir,ht. in d. Rt. ein Schwert, am lk. Arm einen ovalen Schild. D.: b. g. (exdipl. cop.)
1. 6. Drabitius, A. für Joh. Wilh. Benjamin D., Königl. Sachs. General-Accise-Insp.,Rgb. auf Türkendorf in der Niederlausitz. W.: (Tyr. S. W. Y. 47) Geth.G. B., oben ein s.-gekr. wachs. Löwe, unten 3 (1. 2) in g. Kronen sitz,g.-bew. s. Schwäne, mit etwas erhob. Flügeln. Gekr. H.: 3 durch gr. Lor-beerkranz gesteckte ^ Strf. D.: rft g. (ex dipl. cop.)
29. 6. Busse, A. (Diplomausfert. v. 3. 9. ejd.) für Dr. Friedr. Gottlieb B., Königl.
Sachs. Kammerkommiss.-Rath u. Prof. d. Mathematik u. Physik an der Berg-akademie Freiberg u. dessen Sohn Friedr. Rnd. B. W.: (Tyr. S.W. II. 51)In B. ein am Fuss von 3 (2. 1) r. Rosen (die seitlichen gestürzt) begl. g.Passionskreuz. Gekr. H.: Dasselbe. D.: b. g. (ex dipl. cop.)
13. 7. Stremler, A.*) für Peter St., Negocianten zu Posen. W.: (Mifodar) Schräggeth.
von B. über R., oben ein g. Voll(?)-Mond, begl. von 7 unregelmässig um ihnhemmgestellten s. Sternen, unten eine flugb. s. Taube, stehend auf einempfeilgefüllten querliegenden g. Köcher mit b. Tragband. Gekr. H.: 3 s. Strf.D.: ?. (ex dipl. cop.)
6. 8. Girzedziriski, X, A.*) für ?. W.: (Ortoslaw) Geth. B. G.; oben ein „halber"(wachsender, oder an den lk. Schildrand gelehnter?) s. Adler, ht. in der rt. auf-gehobenen Klaue einen blossen Säbel, „unten ein kurzer Eichenstamm mitausgebreiteten Aesten, unter welchen auf dem Erdreich 3 junge weisse Adlersitzen". Gekr. H.: „flacher" off. s. Flug, zw. welchen ein r.-gekleid. Recht-arm, in d. Hand eine Schreibfeder ht., hervorwächst. D.: b. g. (ex dipl. cop.)
„ „ Neliring, A.*) für Daniel Friedr. N. (1823 Rgb. auf Latkowo, Kr. Inowraclaw).
W.: (Nehring) Gev.; V* : * n Gr. ein aufg. s. Ross, 2 /s: in G. eine nat. (gr.)Korngarbe. Gekr. H.: flugb. s/ Taube. D.: gr. g. (ex dipl. cop.)
„ „ Parpart■ Mucliewehr , A.*) mit diesem Beinamen — Decret schon vom 5. 6.
ejd. — für Ludw. P., Rgb. auf Bajersee (Kr. Culm W./Pr.). Er war der Sohndes Andreas P., Ob.-Amtmanns u. Gen. - Pächters v. Althausen (f 1781),jüngeren Bruders des am 6. 2. 1794 von Preussen geadelten Matthias P. aufRexin. — Des Ludwig v. P. eigener jüngerer Bruder Andreas Carl P. aufWibcz (Culm) erlangte unterm 30. 1. 1834 desgl. von Preussen den Adelund wurde dessen 1834 verlieh. W., mit Aenderung der b. Schildfarbe in: S.,dem Arthur Leonce Hilarion v. P. auf Teupitz (Sohn d. Ludwig v. P.) unterm15. 2. 1871 von Preussen zu seinem 1811 erhaltenen Wappen hinzugefügt.W.: (1811) — Prac-obron — gesp.; vorn in B. eine aufg. g. Weizen-garbe, gebunden vermittelst eines in eine Schleife gezogenen g. Bandes,hinten in R. ein gebog. geharn. rt. Arm, einen blanken g.-begr. Säbel ht.Gekr. H.: Die Garbe, durch welche von rechts nach links der Säbel gestochenD.: b. g. — r. s. (ex dipl. cop.) — Jetzt schreibt sich die Familie: v. Par-part-Praeobron.
„ „ Weller von Molsdorff, X, A.*) für ?. W.: (das etwas veränderte Wappen dert alten Familie d. N., von welcher abzustammen sie präsumirten.) In B.ein rechtsseh. s. Schwanenrumpf, ht. einen g. Ring mit Rubin im Schnabel.Gekr. H.: 3 s. Strf. D.: b. s. (ex dipl. cop.)
*) Die mit diesem Asteric bezeichneten Familien erhielten ihren Adel vomKönig von Sachsen in Seiner Eigenschaft als Herzog von Warschau.
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