Kursachsen [Reichsvicariat]. (Kurfürst Friedrich August [III.])
Koekeiitliien, x, Ren. A. für Johann Rudolph (v.) R., in Grüningen bei Weissen-see, Kursächs. Lieut. im Regt. „Prinz Clemens", Sohn des Hz. Weimar-sclien Commiss.-Raths u. Amtsraths R. zu Ilmenau, dessen Vater, Herz.Sachsen-Weissenfels'scher Geh. Rath, aus Frankreich nach Deutschlandgeflüchtet war, W.: (Tyr. A. W. I. 192, S. W. VI. 85) in B. ein r. Greif, ht.in der rt. Pranke 3 g. Roggenähren, die seitlichen geneigt. Ungekr. II.: die3 Aehren wie im Schilde zw. 2 r. Bffh. D.: r. g. (ex dipl. cop.)
Römer, X, A. für Dr. med. Andreas August R., Rgb. auf u. zu Soorhof in Liv-land u. prakt. Arzt. W.: (Tyr. A. W. I. 205) von Gr. u. 44 schräglinksgeth., darin rechtsgekehrt ein stehender s. "Wolf. Ungekr. Tl.: aufg. s. Tur-nierlanze zw. off. 44 Fluge, ü.: gr. s. (ex dipl. cop.) [Die Familie ist durch-aus verschieden von dem alten Sächsischen, in einem Zweige auch in Kurlandblühenden Geschlechte der v. Roemer (W.: 2 gekreuzte Pilgerstäbe).]
Schröder von auf und zu Lude-Gtrosslioff, A., mit ob. Prädikaten, für JohannRötger S., Kgl. Poln. W. Geh. Rath (seit 21. 5. 1791), Herrn auf Lude-Grosshof in Livland, Sohn des Lucas S., angeblich aus dem Kurland. Ge-schlecht d. N., welches von dort nach Riga gekommen sei. W.: (Tyr. A. W.1. 190) Gesp. u. halb geth., vorn in B. ein ausgeriss. nat. Lindenstubben,hinten oben in S. ein wachs. 44 Adler, unten in G. 3 r. Schrb. (imDiplom falsch, S. u. R. 6 X geschrägt). Gekr. 11.: der Adler. D.: r. g. —b. s. (ex dipl. cop.)
Sclnvarzkopf, f, A. für Joachim S., Königl. Grossbritt. u. Kurbraunschw.- Lü-neb. W. Geh. Kanzlei- u. Leg. - Sekret, b. d. Gesandtschaft in Berlin, Erstarb, nachdem s. Adel in Kurhannover am 23. 10. 1793 anerkannt war, am1. 7. 1806 ohne männl. Erben. Ein Vetter, Benedict Frdr. S., Kurbayer.App.-Ger.-Rath, erhielt d. d. Wien 28. 4. 1798 mit fast dems. W. den R.-A.(cfr. Bayer. A.-Matr. 13. 8. 1813, S. 364). W.: — 1792 — (Tyr. A. W.
I. 202, S. W. VI. 95) Geth., oben von S. u. 44 5mal schräg getheilt, untenin S. ein 44 Mohrenkopf mit Hals, rechtsgekehrt. Auf dem 44 s.-bewulst.
II. 2 wie das obere Feld A gezeichnete Bffh. D.: 44 s.
Seeberg. X, A. für Christian Heinrich S., Pastor zu Ilallist in Livland, Sohndes Joh. Augustin S. (stammend aus angeblich uraltem Schweizerischen Adels-geschlecht der Stadt Bern). W.: (Tyr. A. W. 1. 190) In S. ein g.-bcw.44 Adler, sitzend auf 2 nebenein. steh. Schilden, der rt. r., worin ein aufg.s. Hirsch mit g. Kreuz zw. dem Geweih, der lks. b., darin aus nat. Meer(„See") wachs. 3 hohe s. nat. Felsen (Berge). Gekr. IL: zw. 2 in d. Mdg.mit je 3, aussen mit je 5 Pfauenfedern best. r. s. b. geth. Bffh., deren lk.er mit der Hand, das rt. mit dem Arm, womit er ein dreizipfll. r. s. b. geth..mit achtstr. g. Stern bei. Banner an g. Spiesse gefasst, hat, hält, wachs. Türke, inr. Weste, s. Gürtel u. Unterrock, nackten Hals und Unterarmen; auf dem Kopfeträgt er einen mit 3 r. s. b. Strf. best., r. s. b. geth., links in 3 Enden ab-flieg. Wulst. I).: r. s. — b. s.
Zscliiisclien, A. für Hans Wilhelm Ferdinand Kursächs. llauptm. u. VetterAdolph Heinrich Z., Kursächs. Prem. Lieut., beide beim Regt. „Zanthier-Inf.", stammend aus Ungarn (?). (Die Eltern des Ersteren waren: Frdr.Ludwig Z., verm. mit einer von Waltersdorf, die des Letzteren GottlohHeinrich Z., verm. mit einer v. Lüttichau.) Diese Familie scheint im eige-nen Stamme erloschen zu sein. Eine Legitimation aus ihr dürfte das Preus-sische Diplom vom 8. 9. 1836 involviren (cfr. Gritzner, Chrono]. Matrikel,Seite 100). W.: (Tyr. A. W. 1. 221, S. W. VIII. 92) in S. ein nat. schräg-gest. Aststückj mit 2 Knorren, aus dem oben ein gr. Lindenblatt an S-förmiggebogenen Stiel hervorgeht, darüber im Schildhaupt nebeneinander aufrecht3 grüne Wecken. Gekr. LT.: Flügel wie der Schild gezeichnet. D.: gr. s.
Kparreinanii, x, A. für Joh. George „von" S., Kgl. Poln. Hauptm. u. Comman-dern 1 der Pontonniers (geb. aus Kursachsen, i. .1. 1791 bereits auf d. Poln.Reichstage geadelt). Dem Wappen (bei Tyr. A. W. I. 202.: in G. quer über-ein., Zinken aufwärts, 3 4t fünfzinkige Hirschhörner, das mittlere Knollenrechts. Gekr. IT.: r. Jagdhorn mit g. Beschlag u. r. Band, in d. Mundstückmit 5 b. s. 4t g- r. Strf. best., vor 3 s. Strf. D.: 44 g-) nach zu urtheilen,