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2 (1881) Braunschweig bis Württemberg
Entstehung
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Kursachsen [Reichsvicariat]. (Kurfürst Friedrich August [II.])

Kurs. Geh. Rathsdir. u. bev. Landvoigt d. Oberlausitz hatte d. d. Wien 17.10. 1672 (cfr. 24. 4. 1673) den R.-Frh. erhalten. Diese gräfl. Linie erloscham 22. 7. 1790. Das Wappen (Dorst allg. Wpb. No. 231, S. 121 u. Tyr.S. W. I. 25 u. XI. 45). Der mit Grafenkr. gekr., von R. S. u. 4t 1 geth. u.halb gesp. Stammschild trägt ausserdem zwei gekr. goldene Helme mitr. s. — 4t s. Decken. H. I.: Stammkleinod (hermelin-gestiilpter niederer r.Hut mit 7 4t Reiher-(gezeichnet als Hahn-)Federn, IT. II.: 7 Strf. r. s. wechselnd.Das Ganze liegt auf der Brust eines g.-bew. 4t Doppeladlers, mit g. Aug-äpfeln, dessen Schnäbel je einen gr. Rautenzweig, welche, nach oben gebogen,die darüber schwebende zweite (Edel-) Krone gekreuzt durchziehen, halten.

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30. 8. Ferber, Wappenbrief für Friedrich Traugott F., Kurs. Hofrath u. Geh. Sekr.,nebst Vettern Dr. Wolfgang Andreas F., Bürgermeister u. Syndikus zu Zwickau,und Magister Gottfried F., Archidiakonus zu Meissen. Mit etwas veränd. W.erhielt d. d Wien 29. 11. 1776 (cfr. 25. 7. 1777) des Ersteren Sohn Frie-drich Wilh., nebst Brüdern, den R.-A. und allein d. d. Wien 24. 4. 1.789(cfr. 12. 9. 17891 den R.-Frh. W. (1745): (Tyr. A. W. I. 246.) durch ein-gebog. aufsteig, b. Spitze, worin ein steig, rechtsgebild. g. Mond, gespalten;vorn in S. ein r. Herz, mit 3 g.-begr. gestz. Schwertern fächerförmig obenbesteckt, (Stw.) hinton in R. ein mit dem hermelingestp. carmoismenem Kur-hute (oben mit einem Hermelinschwänzchen versehen) gekr. g.-bew. u. -be-zungter s. (der Polnische) Adlerrumpf. Gekr. H.: der Adlersrumpf. D.: r. s.— b. g. (ex dipl. cop.)

7. 9. Hennicke , f, Grf. für Johann (Heinrich) Christian Freih. v. TL, Iv. Pohl. u.

Kurs. W. Geh. Rath u. Konferenz-Minister, Vizekammerpräs., Stift Naumburg,u. Merseburg. Kammerdirektor, (cfr. 8. 2. 1741.) Mit dessen Sohne FriedrichAugust erlosch die Familie am 11. 12. 1753 bereits wieder, da dieser nureine Tochter: Christiana Sophia, geb. 24. 10 1747, verm. am 18. 5. 1763 mitGottlob Erich v. Berlepsch, Kursächs. u. K. Pohl. Oberküchenmeister, dem siedie Güter Wiederau und Grossstorkwitz zubrachte, hinterliess, Das Wappenist ganz wie das Freiherrliche v. 8. 2. 1741, nur ruht auf dem Schilde eineneunperlige Krone, die Pfauschweife von Hehn I. u. III. bestehen aus je 8 Fe-dern u. die Schildhalter sind gekrönt. (Tyr. S. W. I. 28.)

„ „ Zech, Grf. (A. E. soll schon v. 14. 8. ejd. sein [?]) für Bernhard Fh. v. Z.,K. Poln. u. Kurs. Konferenz-Minister und W. Geh. Rath. (+ 1748.) DessenVater Bernhard Z., (t 1728) Kurs. Rath, u. Gattin Regine Elisabeth Dau-derstedt hatten d. d. Wien 1. 2. 1716 (cfr. 15. 5. 1717) den R.-A. u.-Ritterstand, er selbst d. d. Wien 27. 1. (cfr. 6. 7.) 1729 den R.-Froiherrn-staud erhalten. W.: gev., mit eingeschobener (bis 7 /s des Schildes reichender)Spitze, darin schräggest. gr. Reben-Ast, mit 2 gr. Blättern u. 2 s. Trauben,Vi: in G. '/2 gekr. 4t Adler am Spalt, 2 /3: gelh., oben in 4t ein wachs,doppelschw. einw. gek. g. Löwe, unten R. S. in 3 Reihen geschacht. Grafen-krone mit 3 gekr. TL IL I.: oif. V schräg b. g. geth., im b. Platze mit g.Stern bei. Flug, IL II.: 3 b. s. b. Strf., H. III.: wachs, der g. Löwe. D. 1.:44= g. b. s., IL: b. s., III.: r. s. 4t g- Schildh.: gekr. 4t flugb. Adler u.doppelschw. g. Löwe, (ex dipl. cop.)

„ „ Kilian von Kyliani, A. mit oh. Präd. für Frdr. Christoph Kilian zu Helmstädt.

(Dessen Aeltervater war holländ. Generalmajor gewesen.) W.: Geth. G. B.,oben ein r.-bew. 4t Adler, unten 3 (2. 1.) s. Sterne. Auf dem b. g.-bewulst.Helme ein s. Flügel. D.: 4t g- — b. s. (ex dipl. cop.)

„ „ Viel Ii von Golsenau, A., mit obigem Prädikat ( in Kursachsen nofif. 23. 6. 1753)für Johann Justus Vieth, (Sohn des Jul. Eberhard V., Braunschw.-Lüneb.Capitains) Kgl. Preuss. Commiss.-Rath, Oberamtmann zu Kloster Zinna (dannKriegs- und Dom.-Rath im Hz. Magdeburg), Besitzer von Golssen und Prirow(in der Niederlausitz). (Eine Erneuerung dieses Adels cfr. bei Kgr. Sachsensub 19. 8. 1878.) W. (Tyr. S. W. IX. 85.): gesp. u. halb geth., vorn 2 ge-kreuzte g. Fähnlein an g. b. geth. Flaggenstöcken, begl. von 3 (2. 1) g.Sternen im ß. S. geth. Felde, hinten oben ein 4t Bk. in G., unten 3.(1. 2.) aufg. g. Doppelhaken in R. Auf dem b. s.-bewulst. TT. wächst eingekr. g.-bew. u. -bezungter s. Adler, dessen erhob, rt. Flügel b. s., der lk.g. r. geth. ist. D.: r. b. g. s. vermischt. Der Schild, hinter dem rts. eine g.-befranzte s. Fahne, an g. Spiess, mit g. Quasten (an b. s. r. g. Bändern) her-