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702 Kursachsen [Reichsvicariat.]. (Kurfürst Friedrich August f II.])
sich aber noch eine andere copia des Wappens, wie es der Nobil. nachSiegeln wirklich geführt hat, so dass obiges Wappen vielleicht nur dererste Entwurf ist. Dieses abweichende Wappen ist geviert und enthält in
1. u. 1Y. b. Felde den Mann wie oben, Feld II. u. III. ist geth., oben in lt.ein wachs, g.., b.-bewehrter u. -bezungter Löwe, unten in S. nebeneinander2 g.-besaamte b. ltosen; Helmkleinod u. Decken wie oben beschrieben.
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9. 12. Rex (f Linie), Grf. (in Kursachsen not.if. 29. 1. 1742) für Carl August v. R.
(aus uraltem Adelsgeschlecht), K. Pohl. u. Kursächs. Wirk]. Gell. Rath, dannKabinetsminister, Herrn auf Kayna. Derselbe beschloss, da er am 15. 9. 17G8ohne männliche Erben starb, seine gräfl. Linie wieder. —: cfr. 23. 3. 1765. —W.: (Tyr. A. W. H. 93) Stw.: in G. auf gr. Hügel fächerförmig 3 bds. ge-knoirte gr. Aeste, dazw. oben 2 g.-besaamte, gr.-bebartete r. Rosen. 3 sil-berne Helme, H. I.: (r. s.-bewulstet und gekrönt) wachs, gekr. g.-bew. u.-bezungter s. (der Polnische) linksseh. Adler, H. II. (grfl.-gekr. und r. g.-bewulst.et) die 3 Aeste u. 2 Rosen, H. III.: (gekr.) wachs, gekr. g.-bew. u.-bezungter r. Leopard. D.: r. s. — r. g. — r. s. Schild.: 2 dergl. r. Leo-parden. (ex dipl. cop.)
12. 12. Gossel, A.*) für Paschen C., j. utr. Dr. — cfr. 3. 7. ejd. — u. Bruder Joh. Detlev
C. (Söhne des Henning Detlev C.. Kfm. in Stralsund, aus dessen Ehe mit einerv. Pritzbuer). Beide erhielten, Ersterer als Syndikus der Domkirche zuHamburg u. Herz. Meckl.-Schwerin'sclier Wirkl. Jüstizrath, d. d. Wien 2. G.1755 v. K. Franz I. den lt.-Ritterst. mit „Edle von". W.: (1755) Ueber Ii.Schildfuss (Vs des Schildes), in welchen von der Theilungslinie abwärts, andreigliedr. r. Kette, vermittelst um den Leib gelegten r. Ringes, ein g. „Her-kulesfell" (Löwe, ähnlich dem gold. Yliess) hängt, gesp. u. bei. mit von S.
u. R. gesp. Hz.; das vordere Feld ist geth. # S., darin ein ganz r.Schwert, die Spitze gesteckt in eine im rt. Obereck schrägsteh. g. Krone,hinten ein g.-bew. Adler in S. — 2 gekr. IL — H. 1.: wachs, (links-gek.) g. Löwe, II. II.: der Adler. D.: r. s. — # s. (ex dipl. cop.)
23. 12. Schelliass von Scliellerslieiin, Frh. für Johann Andreas S., Edlen v. S., deshl. Rom. R.-Ritter, in Dünkelsbühl, K. Pohl. u. Kurs. Rath u. (seit 1731) Reichs-hofrath, (welcher als jur. utr. Dr., Kurpfälz. u. Herz. Württ., auch der Schwab.Reichsritterschaft am Kocher Rath, nebst s. Bruder Ulrich Frdr. Justin S.,d. d. Wien 27. 7. 1725 den ritterm. R.- u. erbld. A. und d. d. Wien 13.
2. 1732 mit „Edler v. S." den R.- u. erbld. Ritterstand erhalten hatte —(cfr. Kgl. Bayer. Adelsmatrikel sub 17. 8. 1813) nebst Söhnen Paul Andreas,Christoph Friedmann u. Karl August. Diese Frh.-Erhebung wurde von K.Karl VII. durch Diplom d. d. Frankfurt a. M. G. 11. 1743 — cfr. Kur-bayern — anerkannt. W.: (Tyr. A. W. IL 75) Gev. S. lt., mit b. Hz.,darin eine von R. und G. gev. Sonne, V.i: gekr. g.-bezungter g.-bew.einwärtsseh. Adler, 2 ,'3: aufg. einw. gek. g.-behalsb. u. -bezungters. Windhund, auf gr. Hügel. — 3 gekr. Helme. — H. 1.: Adler aus I., 11. II.:zw. off. s. iib.-geth. Fluge, 2 gelehnte g. Kornähren, zw. denen oben eing. Stern, H. III.: der Windhund aus II. (ganz) zw. 2 r. s. üb.-geth. Bffh.
D.: s. — # s. — r. s. — Schildh.: 2 Windhunde wie im Schilde, wider-sehend. (ex dipl. cop.)
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10. 1. Gramer, f, A. für Aug. Friedr., Johann Ludw., Kgl. Grossbritt. und Ivurbraun-schweig.-Liineb. Rath u. IIofg.-Ass. zu Hannover, u. Heinrich Christoph, F.Braunschw.-Wolffenbüttel'schen Amtsrath, Gebr. C. W.: (Tyr. A.W. II. 80)Geth. B. lt., oben schreitet ein g. Löwe, mit g. Eichel in d. Rt.. unten einaufg. g. Eichzweig an zweiblättr. g. Stiel. Die Edelkrone deckt den ovalen,von Roccocobord umgeb. Schild.
12. 1. Mihlendorff, Freih. von ManteulFel, Frh. (unter diesem Namen), mit Präd.:„Wolgeboren" u. Wv,, für Christoph Friedrich von Mihlendorff, (geb. 1728,stammend aus einer, hinsicht.1. ihres Ursprungs noch durchaus unaufgeklärtenFamilie) Fähnr. beim II. Kursächs. Regt. Garde zu Fuss (f 1803 als Kgl.Preuss. Major), Mündel u. Erben des kinderlos verstorbenen Kursächs. Cabinets-ministers Ernst Christoph R.-Grafen v. M., „wegen des Letzteren Verdiensten
*) Dies Diplom findet sich unter den Akten des lteichsvicariats in Dresdenebensowenig, wie das Palatinatsdiplom v. 3. 7. ejd.