694
K urs ach sei). (Kurfürst, Friedrich August [Iii.])
»SA«
6. 9.
1941
26. 1.
hanu. Feldwachtmeister u. Oberst des Regts. Grenadiere zu Pferde, mit Wh.u. Präd.: „Hoch- u. Wolgeboren", verlieh. R.-Grf. für Christian Günther Fh.v. d. S., Kurhann. Oberstjägermeister (cfr. Kurhannover sub 24. 11. 1747,wo auch die Wappen, sowie Gritzner Chronol. Matrikel S. 20, wo die Kgl.Preuss. Anerkennung v. 28. 5. 1729 für den Ersteren erwähnt ist. (DieErhobenen waren die Sühne des Friedr. Achatz Freih. v. d. S.. Oberberg-hauptin., Hofger.-Präs. u. W. Geh. R. zu Wohlenbüttel.,)
Walter von Waldberg, f, An. (lt. Rescr., notif. 19. 9. ejd.) des ihm d. d.Wien 9. 2. ejd. mit ob. Präd. verlieh. R..-A., für Joh. David Walter, Kgl.Pohl. u. Kursächs. Rath u. Residenten in Breslau. (Dessen Grossv. Joh.Georg W. war 1684 als Kurs. Hptm. zu Ronneburg an s. Wunden gestorben.)W.: Gev.; 1 /t: von Ii. u. G. in 3 Reihen (mit steig; g. u. gest.z. b. Dreiecken)gespickelt, -'s' in R. ein einwärts gek. gekr. s. (der Polnische) Adlersrumpf.Auf dem r. s.-bewulst. Helme der letztere wiederholt. D.: b. g. — r. s.
Metscll (f Linie), An. (It. Rescr., notif. 1. 2.) des ihrem f Vater, resp. Gross-vater Joh. Ernst (seit 27. 12. 1699) Reichsfreiherrn v. M., d. d. Wien 12. 12.1703 verlieh. R.-Grf., sowie des ihm selbst d. d. Wien 12. 11. 1734 verlieh,gräfl. Wappenbriefes für Joh. Adolph Reichsgrafen v. M., F. Anhalt'schenLandrath, Unterdirector des F. Anhalt, dann kais. Geh. Rath (inzwischenam 28. 11. 1740 verstorben), nebst Neffen (Sölmeu s. f Bruders Joh. Friedr.)Carl Ernst, Kurs. Hof- und Justizrath, u. Joh. Friedr. Diese Linie ist 1751erloschen, Name u. Wappen ging durch eine Erbtochter an die heut. FürstenKhevenhüller über. W.: (1734) Gev.. mit durch fünfbliittr. Krone gekr.s. Hz., darin ein b. Sparren; 1 U: in G. ein 44 Doppeladler mit darüber schweb,g. Kaiserkrone, welche, vermittelst r. Bänder mit Schleifen, an seinen Halsgebunden ist, 2 /3 : in R. eine g. Edelkrone, daraus gehen 3 g. Strf. hervor.Grfkr. mit 3 gekr. H. — H. ,1.: 2 Bffb. b. s. übereckgeth., H. II.: der Adler.H. III.: die 3 g. Strf. 1).: b. s. — 44 g- — r. g. Schildh.: 2 widerseh.doppelschweifige g. Löwen.
if
IJII
4. 2.
Kursächsisches Reichsvicariat
(vom 20. 10. 1740 bis 11.2. 1742.)
Kurfürst Friedrich August (Hl.) von Sachsenals Reichsvicar
für die Lande des Sächsischen Rechts.
MUnnicll. Grf. (d. d. Dresden) für Burchard Christoph Gf. v. M., (geb. 9. 5.1683, f 16. 10. 1767), Kais. Russ. Premierminister u. Gen.-Feldmarschall,Präs. des Reichs - lvriegseollegii, Oberstlieut. der Leibgarde des Rgts. Preo-liraschensk, Chef des adl. Cadettencorps, Directeur des fortifications u. d. Ukrain.Corps, Oberst eines Küi'ass. u. Inf.-Regts. Derselbe hatte bereits am 25. 2.1728 den Russ. Grafenstand mit Präd.: „Erlaucht" erhalten. Er stammteaus einem, ehedem Grypen geheiss., Friesischen Geschlecht, aus dem seinVater: Anton Günther G. (+ 1721) als Kgl. Dan. Rittm., Deichgräve v. Olden-burg etc., d. d. 24. 5. 1680 den dänischen und als Erbsass zu Neuen-Huntorfund auf Grün-Eck, F. Ostfries. Drost u. Comrn. des Amts u. Hauses Esens,nebst Gattin Sofia Katharina Oettkens d. d. Wien 4. 5. 1702 und s. BruderJoh. Dietrich (dieser war in den dän. Adel 24. 4. 1697 erhoben worden)v. Münnich, Erbsass zu Nutzhorn und der Heete, K. dänischer Erbsass in denGf. Oldenburg u. Delmenhorst, die Bestät. des dänischen Adels und die Ver-leihung des rittermäss. R.- u. erbld. A., nebst Wb., erhalten hatte. W.:(Tyr. Ä. W. II. 121), gespalten und 2 mal geth. (6 F.), mit gräfl.-gekr. s.Hz., darin auf gr. Hügel rechtsgek. ein den Rosenkranz betender, die Händehochht. barfusser 44-gekleid. Mönch (angebl. Stw.) u. mit zwischen V. u. VI.eingepfropfter 44-g elnauel 't er purpurner aufsteig. Spitze, darin eine von 2zugewend. nat. Schlangen kreuzweis umwundene g. Ehrensäule, oben besetztmit durch g. Zackenkrone gekr. g. Januskopf; (dies die Wm. v. 4. 2. 1741,
1
' W i!F p f
nj
pi7l