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2 (1881) Braunschweig bis Württemberg
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Kursachsen. (Kurfürst Johann. Georg IV.)

Geli. Rath, Kämmerer u. Landschaftsdirector, Herrn auf Proburg, Mockenbrunnund Güntersleben, stammend aus einem von den Rheinischen Niederlanden nachLeipzig ausgewanderten Geschlecht. Die Nachkommenschaft erlosch Mitte des18. saec. mit, d. Freih. Czislaus v. B. W.: Gesp., mit von g. Sonne überhöhtemgekr. g. Hz., darin ein gekr. 44 Adler; vorn in R. ein runder s. Brunnen, darinzwischen 2 wachs, gr. Kleeblättern, ein rundes Postament, auf diesem stehtvorwärtsgekehrt ein nackter alter Mann, mit gr. Eichlaubschurz u. g. Zacken-krone, ht. in d. ltt. schrägaufgestützt einen s. Dreizack und unter dem lk.Arme ein umgekehrtes Gefäss, aus dem Wasser in den Brunnen schräglks.abwärts tiiesst: hinten in S. auf gr. Bd. eine gr. Eiche. 2 gekr. H. H. I.: der Adler linkssehend. (1).: 44 g-) H. IL: Der Mann wachs, wieoben (IL: r. s.) Hinter dem Schilde kreuzen sich 2 Fahnen, die rt. r. mits. Bk., darin die g. Inschrift GRATA JOV1 QÜERCITS, die lks. 4t mit g.Bk. darin die 4t Inschrift: FONS SIMOL VBERTAS. (ex dipl. cop.) (cfr.einen andern Zweig des Geschlechts sub 11. 10. 1777!)

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9. 5. Platen zu HaUermuml, An. ( lt. Rescr.) des d. d. Wien 20. 7. 1689 (Salzburg.

Ausschr. IG. 3. 1690) ihm, nebst Gattin Clara Elisabeth, geb. v. Weissen-bach, mit Präd.:Hoch-u.Wolgeboren", in der Primog. verlieh.R.- und erbländ.Grf. für Franz Ernst (seit 28. 1. 1670) R.-Freiherrn v. P., Ilannov. Geh. Rathu. Oberhofmarschall (später Premierminister). Die Kurbrandenburg. An. er-folgte am 30. 5. 1693. Das Wappen im Diplom de 1689 ist, wie das heu-tige, nur mit leerem Hz. H. II.: ohne Kleinod und ohne Schildhalter, auchandere Kleinigkeiten differiren.

Kurfürst Friedrich August (1.) von Sachsen, genannt der Starke

(succ. 27. 4. 1694 s. Bruder, [König v. Polen erwählt seit 27. 6., gekrönt 15. 9. 1G97 als

August" II.,] f 1. 2. 1733).

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12. 2. Ho (e )rnig, An. (lt. Rescr.) des ihm d. d. Wien 25. 6. 1679 verlieh, rittermäss.

R.-A., für Georg IL, Kurbrandenb. Oberforstmeister im Herz. Magdeburg zuZingt, welcher die Kurbrandenb. Bestät. bereits d. d. Oranienburg 12.|22. 7.1694 erhalten hatte, (cfr. Kurbayern sub 15. 6. 1690 und Sachsen-Weissenfels sub 27. (publ. 30.) 7. 1694.) W.: Gev. b. Schild; l /i: 2 s.Bk.; a /3: aufg. einw. gek. s. Einhorn. Gekr. H.: das Einhorn aus II. wach-send. D.: b. s. (ex dipl. cop.)

9. 4. Fliessenluiuson, f, An. (lt. Rescr.) des ihm, unter diesem Namen und mit Weg-lassung des bisher. Namens, d. d. Wien 31. 8. 1692 verlieh, rittermäss. R.-A. für Johannes Theodoretus Fliessbach,der sich durch seine im Druckherausgelassenen sinnreichen Bücher berühmt gemacht hat." Er starb ohneErben. W.: ovaler Schild gesp. S. B., vorn, auf nat. hohem moosbewachs.Felsen mit 3 Klippen, aus dessen Mitte nach links ein Bach hervorfliesst,ein linksgek. r. Greif, hinten auf gr. Drb. ein g.-bew., einen g. Stein in d.erhob. Rt., einen gr. Lorbeer- (in der Zeichnung aber Palm-) Zweig schrägim Schnabel ht., von g. Stern überhöhter, s Kranich. Gekr. IL: off. Flug,s. r. g. b. geth. D.: b. g. r. s. (ex dipl. cop.)

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9. 3. Eck und Hungersbach, (f Linie) An ( lt. Rescr.) des ihnen d. d. Wien 2. 11.

1693 verlieh. R.-Grf. für die Vettern Christian und Georg Hannibal Fh. v. E.u. H. Näheres cfr. Kurbayern sub 23. 6. 1696.

8. 10. Wengler, f, An. der d. d. Wien 15. 3. ejd. dem Joachim Friedrich von W.,Kursächs. Edelmann, ertheilten Kais. Bestät. des s. Vater Christoph W.,Herrn auf Rauschwitz, d. d. (Dipl. fehlt in Wien.) 1647 verlieh, rittermäss.IL- und erbländ. A., für Ersteren. Die Familie dürfte Anfangs dieses Jahr-hunderts mit Heinr. Sigism. v. W. (lebte noch 1798) erloschen sein. W.:1696 im g.-bord. s. Schilde über g. Stern eine oben mit dreifacher Flammebrennende ^-geflügelte eiserne Granate. Auf d. ungekr. IT.: Dieselbe wie imSchilde. D.: r. s. (ex dipl. cop.)

18. 11. Ludwigen, An. (It. Rescr., nicht 28. 11.) der ihm d. d. 4. 7. ejd. von Kur-brändenburg ertheilten Best, des s. Vorfahren dem Dr. jur. Jonas I.., Magde-burger Schoppen, Ii. dessen f Brüder Caspar u. Erasmus hinterl. 5 Söhnen