Kursachsen. (Kurfürst Johann Georg II.)
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24. 4.
Bodenliaussen zu Miilildorf, Arnstein und Leibnitz, ( f Linie) An. (lt. Raser.,notif. de eod., nicht 4. 11. 1G69) des ihm, mit ob. Prädikaten, Wh. u. Präd.:Wolgelioren" v. K. Leop. I. d. d. Wien 2. 8. 1069 verlieh. R.-Frh., fürFranz Wilcke v. Ii., Erbherrn ob. Güter. Diese Linie der Familie ist er-loschen, das Wappen ging durch eine Erbtochter auf den am 2. 10. 1790im Kurs. R.-Vic. gegraften Otto Carl Erdmann v. Kospoth über. W.:(Tyr. A. W. 1. 271. S. W. III. 13) Gey., mit s. Hz. (3 zunehm. r. Monde(2. 1.) I.: von Kaiserkrone überhöhter Reichsadler in G., II.: 3 korynth.rothmarmorne Säulen auf Viereck, s. Postamenten nebeneinander, die äusserenoben mit s. Kugel bei., die mittlere gekr., in B., III.: Unter g. Schild-haupt-Zickzack-Leisten-Bk. („3 aneinander geschobene V") in B. ein ausge-riss. dürrer s. Baum. IV.: aufg. gekr. g.-behalsband. '44 Bär in G. 3 r. s.-bewulst. 11. — II. 1.: (rt.) 7 St.rf. r. s. wechselnd. H. IL: der Reichsadler,H. III.: der Bär wachsend. D.: r. s. (ex dipl. cop.)
Knigge, An. (lt. Rescr., notif. de eod.) des ihm, nebst Bruder Jobst Hilmar,K. K. Obrist-Feldwachtmeister u. Oberst zu Pferde, d. d. Wien 19. 6. 1605v. K. Leopold I., mit Titel: „Wolgeboren" u. Wh. verlieh. R.- u. erbländ.Frh., für Friedr. Ulrich Freih. K., K. Iv. Obersten u. Kurköln. Kammerherrn,aus uralt, niedersächs. Geschlecht. W.: Gev., mit gekr. Hz. Dasselbe istungleich quer getheilt: im oberen s. Drittheil zw. 2 „goldschattirten" r. Herzennebd., eine etwas erhöhte, s. b. gesp., Lilie, mit g. Bund; ein drittes Herz liegtauf der Theilungslinie; der untere Theil ist von R. S. u. R. get.h., bei. mit2 Lilien wie die obennebd. L u. IV. des Hauptschildes: In S. 2 r. Bk., über-deckt durch einw. gek. gekr. doppelschweif, r. Löwen, 2 /3: in G. 2 44 Bk.,überdeckt durch 2 nebenein. aufg. 44 Wecken Auf d. Schilde eine Edel-krone mit 3 gekr. 11. H. I.: (rt.) off. r. - s. Flug. H. II.: vorwärtsgek. ge-kröpft sitz. gekr. r. Löwe zw. 6 (3—3) r.-s. Fahnen je bei. mit einem abgew.Monde verw. Tct. u. an g. Kugelstäben, die oben je mit Halbmond, entspre-chend der Farbe des in den Fahnen befindlichen, besetzt sind. IL III.:gekr., oben mit Pfauschweif, bds. je mit 44= Raute besetzte, 3mal schräg. 44umwund. g. Spitzsäule. D.: r. s. — 4t g- (sie ex dipl. cop.; die Zeichnungstellt ganz unheraldischer Weise, wahrscheinlich weil in der Beschreibunggesagt ist, dass die Löwen aus I. und IV. als „die vorderen Pranken zurHaltung des Herzschildes vor sich werfend" dargestellt sein müssten, dieFüsse des oberen und den Kopf des unteren Löwen als nach Feld HL, resp.IL hineinragend, ungerechnet noch weiterer, nicht diplomgemässer, Fehler!)
Bex, An. ( lt. Rescr.) des ihm nebst, 6 Schwestern, d. d. Wien 5.3. 1070 verlieh.Kais. Adels-Renov.-Dipl., für Mathias B., Kursäclis. Rath u. Kammerrath despostulirten Administr. des lirzstifts Magdeburg, angebl. stammend aus Nieder-burgund. Adelsgeschlecht. Ein Sohn, oder Enkel war wol Franz v. Bex,Rathsherr in Leipzig, Herr auf Hohenthurm (Saalkreis) und Nischwitz beiWürzen. W.: (Siebm. V. 141, 8) In B. ein g. Doppelschlangenkreuz, bei.mit s. Hz., darin 3 gestz. gr. Lindenblätter. Auf dem b. g.-bewulst. Helmemit dgl. Decken ein Meerweib, mit linkserhob. Schweif, ht. in d. 11t. einenSpiegel, in d. Lk. nahe dem-g. Ilaare einen g. Kamm. D.: b. g. (ex dipl. cop.)
Wertliern, An. ( lt. Rescr., notif. 16. 7. ejd.) des dem Geschlechte vom Kaiser (?)verliehenen und vom Kaiser Maximilian I. d. d. Linz 24. 4. 1514, sowie fer-ner vom Kaiser Maximilian IL d. d. Prag 23. 6. 1575 bestätigten Amtesals des „heiligen Römischen Reichs-Erb-Kammer-Thürhiiter".
fJerssdorll' ( f Linie zu Barutli), An. des d. d. Wien 17. 10. 1672 mit Präd.„Wolgeboren" u. Wb. von Kaiser Leopold I. ihm erth. alten R.-Frh., fürNicolas v. G., Kursächs. Gesandten in Wien, Geh. Rath und Kämmerer,Herrn zu Barutli, Pretnitz, Hauswalde u. Rackhel (cfr. 28. 8. 1745 die Grafungs. Sohnes). AV.: (Dorst, allg. Wpb. II. 233). Auf der Brust eines g.-bew. 44Doppeladlers, welcher mit den Schnäbeln 2, oben durch dreiblättr. g. Kronegekreuzte gr. Rautenzweige hält, liegt der v. G.'sche von R. S. u. 44 geth.u. halbgespalt. Stammschild, darauf der gekr. goldene Stammhelm mit r. s.— 4t 1 s. Decken, auf dessen Krone der hermelingestp. r. Böhm. Hut, obenmit 44 „Reiherbusch" ruht, (ex dipl. cop.)