Herzogth. Sachsen-Osburg und Gotha. (Herzog Ernst II.)
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vorn ein s. Kreuz, hinten ein Löwe. Auf d. Schilde ein mit g. Halskette,an der ein s. Kreuz hängt, geschmückter, frhl.-gekrönter Helm mit b. s. —# g. Decken, ohne Helmkleinod, (sie!) — ex dipl. cop. —
Lachmann von Falkennu, Frh. u. ,\., mit obigem Prädikat, für Karl RichardL. (geh. 2. 12. 1814), Herrn der Herrschaft Falkenau (Kr. Grottkau) inSchlesien. Demselben wurde in Preussen die Allerh. Erl. z. Führ, des Frh.am 23. 11. 18G4 ertheilt. Die Familie erlischt mit ihm, da sein einzigerSohn im Kriege 1870 fiel. W.: Tyr. S. W. XIII. 23. Gesp. S. B., vorn aufgr. Bd. ein hölzernen Ständer in T-Form, auf dem ein nat. rcchtsgek. Falkemit g. Beinschellen u. r., oben mit 4 s. gr. wechselnden Strf., ringsum auch s.Perlen geschmückter Haube sitzt, hinten auf gr. Bd. ein von vielen g. Bienenumschwärmten g. Bienenkorb. Frhkr. mit r. s.-bewulst. Helme, darauf derFalke. D.: r. s. — b. g.
Stolzenau, Frh. u. A. (unter diesem Namen) für Pari Raymond, gen. Stoltz(geb . 21. (i. 1848 zu Waltershausen), dessen Mutter Rose, gen. Rosina Stoltz geb.Niva, eh. Französ. Opernsängerin (geb. 13.2.1813 in Spanien) sich anno 1872(11.)mit dem Herzog Carlo Raymondo Lesignano di San Marino in Rom vermählte.Sie war Besitzerin des Gutes Ketschendorf bei Coburg. Der Nobilitirte lebtals Herz. Sachsen - Coburgischer Legationsrath zu Coburg, (cfr. auch 25. 9.1868). W.: in B. eine g. Davidsharfe. — Frhkr. Auf d. gekr. IL mit b. g.Decken: die Harfe zw. off. g. Fluge, je bei. mit 3 schmalen b. Balken. Devise(g. auf gr.-bord. s. Bande): „VIS IN CORDE." (ex dipl. cop.)
Taube, Frh. für Ernst, Staatsrath, Ferdinand. Oberst, Julius, Oberst, Alexander,Major, Friedrich, Oberstlieut. und Wilhelm, Oberstlieut., Gebr. v. T., Enkeldes Kursächs. Reitergenerals Georg T., sälhmtlich in Kais. Russ. Diensten,aus einem alten westph. Geschlecht, unter Bestätigung des alten Adels u.Wappens: Im #Felde u. auf d. Helme eine aufflieg. s. Taube, (ex dipl. cop.)
Ritter, Frh. u. A. ( d. d. Gotha) für Heinrich Leopold IL, k. k. Oesterr.Major im 1. Kürassier-Regt. „Kaiser Franz Joseph". Die k. k. Oesterr. Prä-valirung des Frh. für dens., als nunmehr. Oberstlieut., erfolgte lt. Allerh. Ent-schliess. d. d. Wien 8. 6. (Plakatsdatum d. d. Wien 28. 6.) 1866. W.: InIL, über einer wachs, vierzilmigen :)£ Mauer gekreuzt, 2 s. Lanzen. Frhkr.mit gekr. 11., daraus wachs, ein Ritter mit 3 s. Strf. auf dem Helm und ge-schloss. Visir: ders. hält ein g.-hegr. Schwert geschultert. D.: b. s. (ex dipl. cop.)
Schneider, Frh. u. A. für August Eugen S. (geh. 3. 10. 1826), Kgl. Sachs.Rittmeister a. D. Die Erhebung wurde im Kgr. Sachsen bestätigt am 20. 12.1866.) W.: Im R. S. gesp. Schilde gekreuzt ein gr. Palmzweig u. ein g. Schwert.Frhkr. — Auf d. gekr. IL mit r. s. Decken: dieselben Bilder.
Fuchs - Jfordlioff, Frh. u. A. für Julius Wilh. F.-N. (geb. 11. 4. 1821), Rgb.auf Möckern bei Leipzig. Die Erhebung wurde im Kgr. Sachsen am 13,2. 1867 bestätigt. W.: (1866) Geth. von B. über R., oben ein s. Stern,unten schreitd. ein wids. s.Fuchs. Frhkr. Auf dem b. r.-bewulst. Helme der Fuchswie im Schilde zw. 2 b. Fähnlein, bei. je mit s. Stern. 1).: b. s. — r. s.Devise (g. auf gr.-bord. s. Bande): „FEST IM RECHT UND IX DER TREUE."
Pfeiffer von Ehrenstein-Rolunann, Frh. (mit letzterem Beinamen) für CarlFranz P. v. E. (geb. 23. 12. 1837 zu Wien), Hauptmann im k. k. Oesterr.Goneralstabs-Corps. Er war der Enkel des Johann Peter Pfeiffer vonEhrenstein (aus Thal Ehrenbreitstein, preuss. Rheinprovinz), geb. 1760,welcher, als Hauptmann des Ober-Ennsischen k. k. Militär-Grenz-Cordons, denErbländ. Oesterr. Adelstand mit obig. Präd., auf Grand seiner mehr als 30-jährigen Militär-Dienstzeit, d. d. Wien 17.1.1815 erhalten hatte und der Sohn desHeinrich JosefP. v. E. (geb. 15. 9. 1792, f 8. 11. 1865 als k. k. Major a. D.)aus der Ehe mit Mathilde Karoline späteren Freiin von Roh mann(Tochter des Dipl.-Empfängers d. d. 17. 2. 1853). Dem Gefreieten war vor-her durch Allerh. Entschl. d. d. Schönbrunn 17. 11. 1867 die Erlaubniss ertheiltworden, die ihm zugedachte Standes-Erhöhung als eine ausländische annehmen zudürfen. Er nahm das Wappen der Fh. v. Rohmann allein an u. legte dasseinige nach dem Diplom vom 17. 1. 1815 ab. Letzteres war ein s. Schild
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