Herzogthum Sachsen-Saalfeld-Coburg.
Herzog Ernst I. (Anton Carl Liulwig)
(succ. 9. 12. 180G, tritt dem Rheinbünde bei 15. 12. 1806, Herzog Sachsen-Coburgund Gotha durch Erbvertrag y. 12. 11. 182G. f 29. 1. 1844).
1813
7. 1. Scliiferli, R. u. A. für Rudolf S., Professor in Bern. W.: in B., wachs, aus gr.
Drb., an zweiblätfr. gr. Stengeln, 3 sechsblättr. s. Rosen. Gekr. H.: 3 Strf.b. s. b. I).: b. s. Hinter dem Schilde liegen 2 mit den Spitzen aufwärtsgek...Ritterschwerter" mit goldenen Griffen, kreuzweis übereinander, zum Zeichender ertheilten Ritterwürde, (sie!)
1831
9. 4. Elsliolz von Blomberg, f, A. (mihi 23. 4.) mit letzterem Priid., (d. d. Co-burg) für Gottlob Franz E. (geb. 1. 10. 1791 zu Berlin), König]. Preuss.Rittm. u. Reg.-Sekr. a. 1). (cfr. 2. 12. 1839). \V.: (1821) in B. ein lau-fender Wolf „von dessen Halsband die Kette abfliegt." Um den Schild einSpruchband mit der Devise: „durando vmeitur". Auf d. Helme „ein Rosen-strauch zw. 2 Adlerflügein." (Farben?) — ex dipl. cop. —
Herzogthum Sachsen-Coburg und Gotha,
3 seit 12. 11. 182G. 3
Herzog Ernst I. (Anton Carl Ludwig)
(s. oben.)
1KSO
1. 2. Panluo.ci, Frh. (d. d. Gotha) für Hamilkar P., k. k. Oesterr. Capitainlieutenantim Geniecorps zu Theresienstadt i. B. Er war der (nat. ?!) Sohn des PhilippMarchese P. delle Roncole, welcher aus Oesterreiehischen in Russische Diensteübergetreten, zuerst General-Gouverneur von Odessa, dann (seit 1813) der Ost-seeprovinzen war. Er nahm 1829 seinen Abschied und starb 1849 als K. Sardi-nischer Gen. d. Inf. u. Gen.-Gouvern. von Genua. Sein Vater war .JosephMarchese P. Derselbe hatte vom Kaiser Josef II. d. d. Wien 23. 4. 1771wegen seines im Modenesischen liegenden Lelms: „Villa Roncole" derenNamen als P-räd. ertheilt erhalten. Durch Allerh. Entschl. des KaisersFerdinand I. (d. d. Wien G. 2. 1838) erhielt, Hamilkar Paulucci die Be-willigung zur Annahme u. Führung des Frh., als eines ausländischen,für das Oesterreichische Kaiserthum. Die alte Schreibweise war: „Paolucci".W.: (1830) In 4t ein auf allen Vieren stehender s. Bär. Auf d. Schilde eingrün-ausgeschlag.' s. Helm, darauf 3 s. gr. s. Strf. D.: gr. s. Dagegen führteMarquis Philipp den Bären aufrecht auf gr. Rasen schwarz in Gold u.unter b. Schildhaupt, worin die g. Buchstaben S. P. Q. R. (Senatus populusque Romanus). Auf dem gräfl.-gekr. H. 3 Strf. b. g. b. Statt der Deckenein hermelingefütterter g.-befranster r. Wappenmantel.
IS3S
13, 10. Scharf von Gfauerstiidt, A. (nicht Frh. u. nicht 1834) mit obigem Priid. fürEduard S., Rgb. auf Gauer,städt, (Coburg-Gotha) Scortleben und Kl.-Korbethabei Weissenfeis. Dessen Sohn Ernst Alexander, von Preussen nicht an-erkannt, führt den Namen: Scharf. W.: Gev. B. R.; ','4: g. Zinnenthurm,2 /3: s. Jagdhorn. Auf d. Helme d. Thurm zwischen 2 Bffh., deren rt. VonR. u. S. das lk. von B. u. G. je 5mal geth. ist. D.: b. g. —- r. s.