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2 (1881) Braunschweig bis Württemberg
Entstehung
Seite
636
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636 Grossherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach. (Grossherzog Carl Alexander.)

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Tliiimmler, An. (lt. Minist.-Erlass) des ihm d. d. '25. 11. 1857 ertheilten F.Reuss-Schleiz. Frh. u. A. für Georg Ernst Eh. v. Th., Rgb. auf Cospoda.

Graut , Erl. z. Führ, des Prädikatsvon" vor seinem Namen, für den Ritter-gutsbesitzer Johann Grant, Esquire, stammend aus Schottland, später Rgb.auf Ossmannstedt bei Weimar, verm. mit Olga v. Wegner, Schwester dersub 18. 7. 1856 Erwähnten. W.: (ex. sig.) in S. 3 (2. 1.) fiinfzackigeKronen, (richtiger g. in R.) Crest.: ein vorn 3 (1. 2.) und ringsum am Rande5 Flammen ausschlagender nat. Berg (Vulkan). Devise:Standfest".

Wegner, gen. Fh, von Lincker u. Liitzenwick, Wv. für die unterm 18. 7. 1856Erhobenen. W.: der freiherrlich-gekr. Schild ist gev. vom Lamm u. Granat-apfel der Freiherrn von Lincker u. dem der v. Wegner (g. Stern in R.)3 gekr. Helme. (II. I.: die Flügel, II. II.: Lamm u. Bffh. der Fh. v. Lincker,II. III.: Stern der Wegner). Schh.: 2 Adler (Freih. v. Lincker; cfr. diese S. 108).

Göthe, Frh., bei Gelegenheit des 110jährigen Geburtstags ihres Grossvatersdes d. d. Wien 10. 4. 1782 in den lt.-A. erhobenen berühmten Dichters,Grh. Geh. Raths u. Staatsministers Joh. Wolfgang von Göthe (geb. 28. 8.1749, f 22. 3. 1832) für Walther Wolfgang v. G. (geb. 9. 4. 1818), Grossh.Sachs. Khr. in Weimar, u. den Dr. jur. Wolfg. Max v. Göthe (geb. 18. 9.1820), Grossh. S. Khr. u. Kgl. Preuss. Leg.-Rath (anerkannt in Preussen 4. 2.1861). W.: (1859) Tyr. S. W. XU 7 . 10. Innerhalb s. Bordes in B. einfünfstr. s. Stern. Frhkr. mit gekr. H.: der Stern gestz. D.: b. s. Das W.1782 war ebenso, nur ohne Frhkr., der Stern sechsstrahlig.

Boineburg - Lengsfeld, An. (lt. Minist.-Erlass) des ihm mittelst Diplom d. d.2. 4. ejd. (a. h. Ii. v. 22. 9. lt59) verlieh. Grossh. Hess. Grf. für KarlWilh. Frhr. von B. z. L., Grossh. Hess. Kammerherrn u. IIof-Marschall a. I).(geb. 27. 8. 1785, + 24. 3. 1865). W.: cfr. sub Grossh. Hessen.

Seebach, Frh. für Karl Friedr. Wilh. Aug. v. S., Grossh. Khr. u. Kreisgerichts-Ratli zu Eisenach, aus altem Thüring. Adelsgeschlecht. W.: (ex. dipl. cop. sehr schwer verständlich) ungleich quer geth., das untere Schildesdrittelgesp. S. S., vorn 3 ('2. 1.) r. Seeblätter (in Gestalt von Schröterhörnern),hinten ein aus gr. Zweiberg, aus dem in der Mitte nach rechts ein quer-tiiessender s. Bach hervorquillt, wachsendes 4t Ross. Der obere Schildes-theil ist durch eine halbkreisförmige, von den Oberecken ausgehende Kreis-linie, an welche die obengenannte Quertheilungslinie als Tangente stösst,in ein 4t Kreissegment u. 2 Winkel getheilt: der rechte b. Winkel enthälteine g. Lilie, der linke r. 3 (1. 2.) mit den Spitzen emporgerichtete s. See-blätter (ähnlich gestürzten Herzen). In der Mitte des 4t Kreissegments liegtein mit dämmender Freiherrnkrone gekr., auch sonst ringsum von g. Flammenumgebener b. Schild, worin ein aufg. s. Pegasus mit g. Flügeln u. Hufeisen,auf dessen Kopfe eine g. Krone, aus der ebenfalls Flammen schlagen. Aufd. Schilde ruhen 3 Helme. Der mittlere goldene, mit mantelartiger, rechts4t g., links b. s. Heimdecke, trägt eine g. (Königs-) Krone, aus der einPfauschweif hervorgeht, welcher belegt ist mit g.-bord., s. r. quergeth. Scheibe.Der rechte silberne, g.-verzierte Helm, mit r. s. Decke, gekr. mitalt-fränkischer" Krone, trägt einen Knabenrumpf, mit g. Kraushaar, in roth u.weissgestreiftem" (quergetheiltem ?!) Kleide, mit s. Kragen, auf der Brustbei. mit g. Hexagon. H. III. (silbern, geschmückt u. gekr. wie der rechts),mit 4t s. Decke, trägt sitzend einen nat. Biber. [Mit sehr ähnlichemWappen, als Wappen-Vermehrung, hatte d. d. Innsbruck, 1. April 1593durch Erzherzog Ferdinand (bestätigt und ausgedehnt v. Kaiser Rudolph ILd. d. Wien 7. 11. 1602) ein Johann Baptist v. S., Erzherzog! Truchsess,nebst Vettern Joh. Franz und Gregor, die Bestätigung des ihm von K.Ferdinand d. d. Wien 14. 1. 1568 ertheilten rittermässigen Adelstandes er-halten und dürfte also obige Familie von dieser abstammen. (Das Diplomv. 1568 zeigt nur den Pegasus in mit (sieben) g. Flammen bestreuten 4tFelde; alles übrige kam durch das Dipl. 1593 hinzu.)]

Milllei'-Schubart, A. (unter diesem Namen) für Karl Schubart, Enkel des am30. 1. 1807 Geadelten (s. oben) mit dessen Wappen.

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