Druckschrift 
2 (1881) Braunschweig bis Württemberg
Entstehung
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Sachsen -Weimar- Eisenach.

Herzog Karl August

(geb. 3. Septbv. 17 57, succ. unter Vormundschaft s. Frau Mutter 28. 5. 1758, alsSelbstherrscher 3. 9. 1775, tritt dem Rheinbunde bei 15. 12. 1806, Grossherzog seit 2.

4. 1815, f 14. 6. 1828.)

«HO?

30. 1. Miillcr, f, A. für Dr. Friedr. M., Herz. Geh. Reg.-Rath, dann Kanzler (geb. zuKunreuth in Bayern 13. 4. 1779, f 21. 10. 1849) c.fr. Müller-Schubart sub.30. 3. 1864. W.: getli. von R. überS., oben s. Lilie, unten achtzahniges r.Kammrad. Gekr. IL.: Die Lilie. D.: r. s. (ex dipl. cop.)

,. ,. Voigt, f, A. für Christian Gottlob V., Herz. Wirkl. Geh. Rath und Ober-Kam-merpräsidenten, dann Staatsmin. u. Cur. d. Univ. Jena (geb. zu Altstadt inSachsen-Weimar 23. 9. 1743, f 22. 3. 1819.) Sein Sohn gl. N., Herz. Sachs.-Weimarscher Geh. Reg.-Rath, (geb. 27. 8. 1774) + zu Erfurt bereits am 19.5. 1813. Es scheint, dass die Familie mit Ersteren erloschen ist. W.: inB. ein aufrechtsteh. Mann, einenKreuzstab" (langer über den Kopf reichen-der Stab, oben mit schräglinker Leiste) in der rechten Hand schräg ht., mitbreitkrämpigem Hut, daran über den Ohren 2 abhängende Bänder. Aus d.gekr. Helme wächst der Mann mit dem Kreuzstabe. D.: b. s. (ex dipl. cop.)Dem Anschein nach (ex sig.) hat er nackte Beine u. Arme u. ist nur mitärmellosen, bis zur Schenkelmitte reichenden Gewand bekleidet.

«HO»

25. 1. lleygendorff, A., unter obigem Namen, für Frau Henriette Caroline FriederikeJagemann, Sängerin (geb. zu Weimar 25. 1. 1777, f zu Dresden 10. 7. 1848).W.: wie ihr Sohn (cfr. 16. 5. 1809).

)6. 5. Heygendorff, A. für Karl Wolfgang, am 25. 12. 1806 zu Weimar geb. n.

Sohn des Herzogs Karl Aug. von Sachsen-Weimar, erzeugt mit der am25. 1. ejd. als v. Heygendorff geadelten Caroline Jagemann. Er war1866 Kgl. Sächs. Generalmajor und hat, dreimal vermählt, Nachkommen-schaft hinterlassen. W.: Gesp.; vorn in B. ein aufrechter g. Donnerkeil(fulmen), oben u. unten mit 3 hervorbrechenden Flammen u. je 2 dazw.hervorschiessenden Blitzen, rt. u. lks. am Griff mit gabelförm. Ansatz (zumHalt für die Finger); hinten geth., oben in G. ein gestz. r. Anker, unten inS. ein # Jagdhorn (v. Jagemann). Auf d. gekr. H. 4 Strf. r. g. # s. D.:# i'. s. g. vermischt (sie ex dipl. cop.). Jetzt führt die Familie indess nurden Donnerkeil im Schilde u. auf d. Helme, wahrscheinlich in Folge Ein-spruchs der Familie v. Jagemann.

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4. 2. Treitlinger, f, &. für Franz Ludwig T., Herz. Sachsen-Weimarschen Minister-residenten zu Paris, f 21. 3. 1831 in Paris. W.: in B. ein s. Wellenbk.,begleitet oben von s. Rose zw. 2 aufg. g. Wecken, unten von auf gr. Drb. steh.Taube mit dreiblättr. gr. Oelzweig im Schnabel. Auf dem b. s.-bewulst.Helme steht (schreitend) ein Greif. Bogenförmig abwärts fällt vom Helmeüber den oberen Schildestheil ein Band mit der Devise: SINCERE ETCONSTANTER. Srhildh.: 2 Greifen (ex sigillis).