Fürstenthum Reuss, jüngere Linie zuLobenstein-Ebersdorf.
Heinrich LT. Graf v. Reuss-Ebersdorf
(geb. IG. 5. 17G1, suce. 13. 5. 1779, unter Vormundschaft s. Frau Mutter, Selbstherrscherseit 16. 5. 1782, Reichs-Fürst durch K. Franz II. d. d. Wien 9. 4. 1806, souverainerFürst, in Folge Beitritts zum Rheinbunde, seit 18. 4. 1807, -j- 10. 7. 1822.)
(vacat.)
Fürst Heinrich LXXII.*)
(succ. in Ebersdorf s. Vater am 10. 7. 1822, in Lobenstein dem letzten Fürsten dieserLinie Heinrich LIV. (welcher s. Vetter F. Heinrich XXXV., wiederum in Folge Re-nunciation s. Onkels Gf. Heinrich XXL am 31. 5. 1805 succedirt hatte, d. d. Wien 5. 1-.1806 durch K. Franz II. Reichsfürst u. 18. 4. 1807, in Folge Beitritts zum Rheinbunde,souverainer Fürst geworden war) 7. 5. 1824, resign. 1. 10. 1848 zu Gunsten des reg.
Fürsten Reuss-Schleiz, f 17. 2. 1853 als Letzter der Linie Ebersdorf.)
1843
17. 4. lJretsclmeider, f, Adels-Diplom, gemeinschaftlich verliehen mit Reuss jiing. Liniezu Schleiz, wo zu vergleichen.
23. 7. Philippsborn und Kemperle v. Pliilippsborn, Frh. für die eheleiblichen undStiefkinder (Kemperle) des F. Reuss. Geschäftsträgers in Wien und Grossh.Badischen Majors Adolf von Philippsborn (woher dessen Adel?) nämlich:Eleonore Johanne Henrika und Julie Marie Euphrosyne v. Philippsbornund Pauline Emanuele Josephe Kemperle, verm. v. Godvika, sowie derenBrüder: Carl Georg Anton Kemperle u Ludwig Anton Maria Kemperle(1855-59 Leg.-Sekr. d. Meckl.-Strelitz'schen Gesandschaft in Wien). W.: g.-bord. gev. Schild, mit s. Hz., darin vierblättr. s.-besaamte gr.-bebartete r. Rose,1 /i: einw. gek. s. Ross-Rumpf, 2 /3: gesp. R. B., vorn ein g.-begr. gestz. Degen,Bügel rechts, hinten zw. zwei pfalweisgest. s. Sternen ein s. Bk. — Frhkr.— 3 gekr. II. — H. I.: Rossrumpf, H. II.: Rose zw. off. Fluge, je bei. mitBk. u. Sternen, II. III.: 2 gestürzte gekreuzte Degen. D.: b. s. — r. s.Schildh.: 2 g.-bew. # Adler auf s. Bande mit der Inschrift: „Fortitudinis".(Mit der am 31. 7. 1865 in Preussen geadelten Familie v. Philipsborn hatobige durchaus keinen Zusammenhang.)
Ueber cfee verschiedene Numerirung der männlichen Mitglieder des Gesammt-hauses Reuss, welche sämmtlich den Vornamen: Heinrich führen, ist Ausführliches in demvortrefflichen Werke des Dr. H. Grote: „Stammtafeln" (Leipzig 1877, Hahn'scbe Verlags-buchhandlung) Seite 250, zu finden, wo auch die Stammtafel des Hauses zu vergleichen ist.
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