Fürstenthum Reuss, ältere Linie zu Greiz.
Graf Heinrich XI.
(succ. in Obergreiz 17. 3. 1723, erbt Untergreiz 17. 3. 1768, Reiclisfiirst, durch K. Joseph II.,d. d. Brandeis 12. 5. 1778, + 28. 1. 1800.)
(vacat.)
Fürst Heinrich XIII.
(suec. 28. 1. 1800, Souverainer Fürst in Folge Beitritts zum Rheinbunde seit 18. 4. 1807,
t 29. 1. 1817).
1816
19. 5. Geldern, Best. u. Ren. A. für Wilhelm 0., k. k. Oesterr. Major und General-adjutanten, nebst Binders Kindern: Eduard u. Maria, W.: N. S. Reuss. A. Tab.3. Tyr. S. W. "VI. 33. geth. 4t S., oben durch gr. Rautenkranz gesteckteschräglk. s. Stock, daran b. s. geth. zweizipfl. Fahne, unten wachs, g.-bew.linksseh. 4t Adler. Gekr. E. (mit s. Einfass. u. Bügeln): 4t Flügel, dahinterdie Fahne wie im Schilde. D.: b. s. (cfr. 28. 3. 1846.)
Fürst Heinrich XIX.
(succ. 29. 1. 1817, t 31. 10. 1836).
11831
13. 10. Mudrock, A. für Anton Carl M., Hz. Sachsen-Coburg. Hofrath u. Advokaten inPrag. W.: N. S. Reuss. A. Tab. 5.: aufg. fasces, Beil u. Bänder s., Stäbe g.in B. Gekr. IT.: nat. Kranich, mit g. Stein in d. erhob. Itt. D.: b. g.
Fürst Heinrich XX.
(succ. s. Bruder 31. 10. 1836, f 8. 11. 1859).
1838
6. 2. laue von Lauenstein, A. mit ob. Präd. für Friedr. Aug. L. in Leipzig. W.:
(nicht bekannt).
1810
7. 7. Tiefenbach, Grf. (d. d. Carlsbad) unter diesem Namen [nicht 7. 5.] für Maria
Anna (Tochter des, mit dem Präd.: „v. Vallyemare" d. d. Pressburg 23.9. 1827 in den ungar. A. erhobenen k. ungar. Postmeisters Joseph Ritter,aus der Ehe mit Josefa geb. Eichhorn), Wittwe des Job. Baptist ßru-nold, morganatische Gemahlin Sr. I). des Prinzen Friedrich Wilhelmv. Nassau (geb. 15. 12. 1799, f 6. 1. 1845). W.: Grfl.-gekr. gev. Schild;I.: in Gr. ein s. Schrägstrom, quer überdeckt durch schweb, steinerne Brückemit 8 Pfeilern, von denen 4 im Wasser stehen, II.: in R. 3. (2. 1.) g. Sterne,III.: in S. 3. (2. 1.) g.-besaamte gr.-bebartete r. Rosen, TV.: in B. ein s.Delphin mit doppelt aufgeringeltem Schweif. Grafenkrone. — d. d. Wien 31.3. 1845, erhielt sie in Oesterreich, nebst ihrer Tochter (cfr. unten sub 25. 5.1844) die Anerkennung des F. Reuss. Grf. als eines ausländischen, mit fol-gendem Wappen: 2 aneinandergeschobene Schilde, der rt. der des Reussi-schen Diploms, der lk. nach dem Dipl. de 1827 der der Ritter von Val-lyemare, nämlich gev.: I.: g.-geharn., gespreizt vorwärtsgek. steh. Ritter,ein Schwert mit d. Rt. hinter s. Kopfe schwingend, mit g. Ovalschild am lk.