Grossherzogthum Oldenburg.
Herzog- Peter Friedrich Wilhelm*)
(Coadjutor von Lübeck seit 16. 9. 1776, sücc. als Bischof und reg. Landesadministr. imHerz. Oldenburg 6. 7. 1785 unter Vormundschaft u. Curatel seines ihm später succ. Vetters,erhält 1803 das Hochstift Lübeck als erbliches Fürstenthum, tritt, dem Rheinbünde bei am14. 10. 1808, von Napoleon 1. depossedirt im März 1811, restituirt 1813, Grossherzog durchden "Wiener Congress 1815 — dieser Titel wurde von ihm u. seinem Nachfolger nicht ge-führt — f 2. 7. 1823 unvermiihlt)
(vacat).
Herzog Peter Friedrich Ludwig
(succ. s. Vetter 2. 7. 1823, f 21. 5. 1829)
(vacat).
Paul Friedrich August
(succ. als Herzog 21. 5. 1829, nahm lt. Reser. v. 28.5. 1829 den Ihm gebührenden Titel:„Grossherzog" an, f 27. 2. 1853).
Sclirenck von Notzing, Best, des d. d. 12. 1. 1688, 20. 10. 1694 u. 22. 9. 1719
der Farn. erth. Kurbayerischen Frh. (cfr. auch Kurbayern sub 21. 10. 1595)für Albert Philibert Fh. S. v. N., Grossli. Oldenb. Kammerrath. Eine preuss.An. für s. Bruder Franz Xaver Fh. S. v. N. erfolgte am 27. 1. 1841. W.:Gev. R. S.; 74: mit 4t Pfeil bei. s. Schfb., 2 ; ; 3: 3 r. Löwenrümpfe. 2 gekr.IL — H. 1.: Flügel wie Feld I.: H. IL: wachs, gekr. doppelschw. r. Löwe.D.: r. s.
Bach, An. des ihm zusteh. Kais. Russ. Erb-Dienstadels für Dr. med. FriedrichAugust (v.) B., Leibarzt Sr. lv. II. des Grossh., K. Russ. Staatsrath, Ritterdes K. Russ. St. Annenordens IL Klasse mit d Krone (geb. 1794 + 12. 8.1858). Derselbe war der Neffe des d. d. "Wien 7. 2 1803 in den R.-Ä. er-hob. Joh. Heinrich v. B., Besitzers der Güter Tingern u. Erwählen in Kur-land u. führt ein ähnliches Wappen, nämlich; in B., überhöht von 3 durch-brochenen, aufg., seitlich aneinander häng. g. Rauten, ein im Schildfuss fliess.s. Querstrom. („Bach") Gekr. IL: geschloss. Flug, vorn s., hinten b. — D.:b. s.
Borg, Erl. z. Führ, des Frh. für Heinrich Günther Freih. von B. Grossh. Oldenb.Geh. Rath u. Mitgl. des Staats- u. Cabinets-Ministeriums. Derselbe (geb. zuSchweigern in Württemberg von bürgerlichen Eltern am 27. 11. 1765) hatteals Commandern- des Ungar. Stefansordens (seit 9. 6. 1820) lt. Allerh.Handschr. d. d. Schönbrunn 19. 6. 1838 (Dipl.'-Ausfert. d. d. Wien 29! 8. ejd.)
*) Dessen Vater Friedrich August, Herzog v. Holstein-Gottorp, Coadjutor seit30. 8. 1743 u. wirklicher Bischof von Lübeck nach Resignation s. Bruders König AdolfFriedrich von Schweden seit 15. 12. 1750, hatte am 14. 10. 1773 von der älteren Linieseines Hauses (K. Paul I.) für Holstein die Grafschaften Oldenburg u. Delmenhorst (Be-sitzergreifung 25. 11. 1774) erhalten, welche von K. Joseph IL zu einem HerzogthumOldenburg erhoben wurden, worauf Er am 22. 3. 1777 damit belehnt ward.
1834
23. 2.(resp.2. 7.)
1835
19. 1.
1838
7. 12.