Herzogthum Nassau. (Herzog Wilhelm.)
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Friedrich Wilhelm, Fürst zu Nassau-Weilhurg*)
souveräner Fürst (cfr. die Anm. auf 'S. 601) tritt dem Itheinbunde bei 12. 7.
1806, f 9. 1. 1816.
(vacat.)
Fürst Wilhelm
(suec. 9. 1. 1816 s. Vater als Fürst zu Nassau-Weilburg und am 24. 3. ejd. dem letztenHerzog Friedr. August v. Nassau-Usingen, f 20. 8. 1839.)'
1*1*
? Rettberg, An. Frh. für Karl Fh. v. R., Hz. Kammerherrn, Ilptm. und Flügel-Adjut., abstammend aus der bei Kurhannover sub 18. 12. 1764 erwähntenFamilie. W.: (vereinfacht) N. S. Nass. A. Tab. 10. Gesp. r. Schild, vornam Spalt '/a gekr. g. Adler am Spalt, beseitet pfalweis von 3 s. Sternen,hinten 2 s. Querströme. Gekr. II.: wachs, g. Adler. D.: r. g. — r. s.
1*81
17. 2. Fenner von Fenneberg, (publ. 13. 3.) Ren. des s. Vorfahr, den Gebr. Johannund Georg Fenner, beide Dr. jur. utr., aus einem d. d. Prag 22. 12. 1590Reichswappenfähigen Geschlecht zu Bötzen in Tirol, d. d. Wien 12. 8. 1667verlieh, und d. d. Wien 17. 9. 1676 mit Wappenbesserung, unter Bestät. ob.Diploms und Verleih, des Präd.: „v. Fennberg", auf ihre Brüder Anton undCaspar ausgedehnten rittermäss. lt.- und erbländ. A.-Diploms, für Dr. Joh. Heinr.Christoph Mathäus Fenner, Iterzgl. Nass. Geh. Medizinalrath u. Badearzt inSchwalbach, geb. zu Kirchheim in Hessen-Darmstadt am 25. 12. 1775, t am16. 12. 1849. Dessen Sohn dürfte der Dr. Daniel Joseph F. v. F., Amts-richter in Selters sein. W.: (1676) ist: ein von G. u. S. gev. Schild, mit gekr.
Hz., darin auf gr. Boden wachsend 3 g. Fenchel-Aehren an gr. Blätter-stengeln. (Namensanspielung.) 1 /r: einwärtsseh. g.-bew. gekr. # Adler,2 /3: gekr. doppelschw. einwärtsgek. r. Löwe. 2 gekr. H. — H. I.: der Adleraus 1. II. II.: Löwe aus II.. mit den drei Femhelstengeln in den Prk. I).:# g. — r. s. Aus einer anderen Linie stammte Friedr. Ludw. Wilh. F.v. F., Kurhess. Major (noch 1830 in Marburg), geb. 14. 3. 1774, welchervon des K. v. Oesterreich Majestät d. d. 21. 1. 1817 gleichfalls die Erl. zurWiederannahme des Adels erhalten hatte. Seinem Sohne, dem k. k. F.-M.-L.Franz Philipp F. v. F. (venu, mit einer Gräfin Ferraris) wurde laut Allerh.Hdschrb. d. d. Frankfurt 8. 11. 1813 der Maria-Theresia-Orden verliehenund dessen Sohn war der durch die Revolution de 1848 in Oesterreich u. d.Pfalz berüchtigte Ferdinand Fenner v. Fenneberg, dem in Folge dessen1849 der Adel von Oesterreich aberkannt wurde und welcher wahnsinnig inNew-York starb. Die zurückgebliebenen Töchter des genannten Ferdinand:Agnes und Adelgunde erhielten lt. Allerh. Entschl. St, Maj. des Kaisers vonOesterreich d. d. Laxenburg 21. 7. 1871, nachdem ihr bereits + Vater am20. 6. 1867 durch die allg. Amnestie begnadigt war, die Allerh. Erlaubnis.?,
sich des von Jenem verwirkten Adels wieder bedienen zu dürfen.
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5. 3. Yilliez, Frh. für Adolf Carl v. V., nat.. u. legitim. Sohn des Joh. Caspar Freih.
v. Villiez, mit dem väterl. Namen, Stand u. Wappen. Derselbe hatte d. d.11. 10. 1820 bereits von Sr. K. H. dem Grossherzog v. Hessen Legitimationu. Frh. erlangt. W.: cfr. beim Grossh. Hessen.
1888
9. 8. Kommeter, An. A. (lt. Ministerial-Attest) für C. v. K., Herz. NassauischenControleur bei der Postverwaltung im Haag, resp. zu Dinant. DasAttest besagt, dass sein Vater, der Salm-Salm'sche Hofrath Philipp JohannFriedr. v. K., sich stets des Adelspräd. bedient habe. Derselbe gehörte, demWappen nach, zu der v. Erzh. Karl zu Oesterreich d. d. Graz 10. 1. 1584in Person des Hans K. in den ritterm. erbld. A. erhobenen, dann darinvom K. Ferd. II. d. d. Wien 24. 10. 1626 in Person desselben, mit Wm. (W.:d. f Königsfeld) bestät. [u. in einer Linie auch mit Präd. „v. Trübein" u.weiterer Wm. d. d. Wien 11. 11. 1670 in den R.-Frh. erhobenen] Familie„v. Kometer v. Trübein". W. (1626): Siebm. III. 61. No. 5. Gev.; Vr:(Stw.) in # ein g- # g- geth. g.-gekr. Adler; 2 /3: (Königsfeld) in G. ein
*) Diese Linie hatte, in Person des Grossvaters Friedrich Wilhelms: Grafen KarlAugust, d. d. 9. 9. 1737 den Reichsfürstenstand erlangt: