Druckschrift 
2 (1881) Braunschweig bis Württemberg
Entstehung
Seite
579
Einzelbild herunterladen
 

Herzogthum Mecklenburg-Schwerin. (Herzog Friedrich Wilhelm.) 579

Nachkommen wandten sich nach Preussen. W.: (1707) Gesp. R. B., darin einaus s. Wolke am lk. Schildrand hervorg., s. geharn., gebog. Arm, einen halb-gespannten s. Bogen senkrecht ht. u. begl. im ob. rt. u. unt. lk. Eck vong. Stern. Gekr. H.: fächerförmig aufg. 3 br. Pfeile mit s. Spitze u. r. Flitsch.D.: r. g. - b. g. (ex dipl. cop.)

ms

3. 11. SchiifFer, An. (lt. Rescr.) der ihm d. d. Frankfurt a. M. 3. 1. 1712 ertheiltenritterm. R.- u. erbld. Adels-Best. u. -Renov. für Veit Andreas S., Hz. Mecklenb.-Schwerin'schen Geh. Kammerrath u. Subdelegat. bei der damaligen ausserord.Visitation des Reichskaramer-Gerichts in Wetzlar. W.: (1712) In B. 2nebenein. aufg., die Haken zuwendende g.-bestielte s. Schäferstäbe. Ungekr.II.: 2 r. Rosen an gr. Blätterstielen, gelehnt. D.: b. g. (ex dipl. cop.)

Herzog Karl Leopold

(succ. 31. 7. 1713 s. Bruder, entsetzt 11. 5. 1728, vertrieben 9. 2. 1735, f 28. 11. 1747

ohne Söhne.)

1131 *

17. 5. Hoinckhusen, f, An. (lt. Rescr.) des ihm d. d. Wien 16. 9. 1716 verliehenenritterm. 11.- u. erbld. A. für Bertram Christian II., Herzogl. Meckl. Vicepräs.des Hof- u. Landgerichts zu Güstrow. Ders. starb am 14. 12. 1722, 2 SöhneJoh. Heinr. u. Ulrich Christoph hinterlassend, von denen Letzterer am 7. 9.1758 ohne Erben starb u. den Stamm beschloss. W.: (1716) Gesp. B. S.,vorn zw. 3 pfalweis gest. g. Sternen 2 s. Bk., hinten r. Flügel. Auf demb. s. r.-bewulst. Helme ein g. Stern zw. off. r. Fluge. D.: b. s. r. s. (exdipl. cop.)

*) 1*4«

8. 8. Gliier, An. (lt. Rescr.) des ihm d. d. Dresden 22. 1. ejd. vom Kurf. Frdr. Aug.

v. Sachsen als Reichsvikar, erth. R.-A., für Dietrich August Magnus G., Hzgl.Meckl.-Schwerin'schen Hauptmann, später Amtshptm. W.: cfr. b. Kursächs.R.-Vic. 22. 1. 1742 sub Kursachsen.

1945

29. 10. Bassevritz, An. (lt. Rescr.) des d. d. Wien 9. 6. 1726 ihm verlieh. R.-Grf. fürHenning Frdr. Gf. v. B., aus uralteingeborenem Mecklenburg. Geschlecht,Kais. u. Hz. Mecklenb. Geh. Rath, Reg.-Präs. u. Herzogl. Holst. Obermarschall.W.: (1726) 2 mal getli., mit s. Hz. (Stw.: aufg. 4t Eber), oben 2aufg. s. Säulen, in der Mitte gesp., vorn gr. 4t gesp. mit Stierkopf verw.Tct. im Visir, hinten in Gr. ein s. Greif, unten gesp., vorn in Gr. eingekr. linksgek. g. Löwe, hinten geth. S. B. (bosser Schildhaupt) oben gr.Lorbeerkranz, unten auf gr. Hügel wachs. Palmbaum. (W. der + v. Clausen-heim.) Grfkr. mit 3 H. (cfr. 20. 6. 1823.)

174«

28. 7. Tarnow, f, An. (lt. Rescr.) des ihm d. d. 15. 12. 1739 (Diplom unausgefertigt),resp. d. d. Wien 7. 1. 1746 verlieh. R.-A. für Johann Christian T. auf Gr.Welzien. W.: (Lehsten 266) In B. ein von g. Stern überhöhter steig, g.Mond. Auf d. b. g.-bewulst. Helme ein mit Mond u. Stern bei. gr. Pfau-wedel. D.: b. g.

*) In diesem Jahre wurde Karl Ludw. v. Mecklenburg, nat. Sohn des HerzogsFriedrich Wilhelm (s. vor. Seite) erzeugt mit, der Tochter des Kanzlers Wodemann,Herr auf Zibühl und Hz. Meckl. Oberstlieut., welcher v. s. Herrn Vater ob. Namen unddas Mecklenb. Hauswappen erhalten hatte, unter die eingesessenen adligen Familien inMecklenburg aufgenommen u. dadurch sein Adel anerkannt. Einer s. Nachkommen HugoLudw. Christian Hermann v. M. (geb. 20. 1. 1845) Bes. d. Fideikommissgiiter Pantlit.z,Ahrenshagen, Todenhagen u. Neuen-Lübke, erhielt d. d. 20. 8. 1865 den Kgl. Preuss. Frh.nach d. Primogenitur u. geknüpft an das Fideikommiss. Die Kgl. Schwed. Erl. z. Führ,des Frh. auch für die Schwedische Linie erfolgte am 13. 7. 1866. Das dem Stamm-vater beigelegte Wappen (das Mecklenburgische Hauswappen): in G. ein r.-gekr. s.-bew.u. -nasberingter 4t Büffelskopf im Visir. Gekr. IT.: Schirmbrett von 5 pallisadenförmigenStäben: 4t g- r. s. 4t, oben mit Pfauschweif besetzt. D.: 4t g-, wurde im Kgl. Preuss.Freiherrndiplom nur mit einer Frhkrone zw. Helm u. Schild, sowie lt. Kgl. Preuss. Genehm,v. 5. 11. 1865 durch 2 schildhaltendo s.-bewehrte 4t Stiere als Schildhalter (für den jedes-maligen Fideikommissbesitzer) vermehrt.