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Landgrafschaft Hessen-Cassel. (Landgraf Friedrich II.)
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ritterschaftl. Bezirke gelegen, erkauft worden und gehörte ehedem den Herrenvon Lindau) d. d. Wien 17. 3. 1783 den R.-Ritter- u. Adelstand (W.: gev.R. S.; 1 /<: g.-besaamte, gr.-behartete s. Rose, 2 /3: gr. Lindenbaum in einemgr. Thal. Gekr. H., ohne Kleinod, mit r. s. — gr. s. Decken.) erhalten hatte.W.: Gev. G. S.; '/* : gekr. r. Löwe, 2 /a: 3 # Sparren. Gekr. H.: 2 in d. Mdg.mit je 3 Pfaufedern, aussen mit je 3 dreiblättr. g. Kleestängeln best. s. Bffh.D.: r. g. — #13. Schildh.: 2 widerseh. g. Löwen. (An. des Frh. mit Wa,cfr. Herz. Sachsen-Coburg-Gotha sub 3. 7. 1878.)
Starkloff, All. A. (lt. Decr.) für den aus Kurland. Adelsgeschlecht stammendenHeinrich Günther v. St. in Landgraf!. Hess. Diensten. Dessen Enkel HeinrichAdolf v. St. erhielt lt. A. E. v. 12. 6. 1873 den Württemb. Frh. (s. dort).W.: Gesp. B. #, vorn gekr. g. Löwe, hinten g. Luchs, beide aufg. undzugewendet. Gekr. IL: 2 Bffh. B. # üb.-geth. mit g. Mündungen. I).: b.g- — # g-
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8. 10.
Landgraf Wilhelm IX.*) von Hessen-Cassel.
(succ. 31. 10. 1785, Kurfürst seit 24. 8. 1803.)
Schlotheim, An. d. Berecht, z. Führ, des Frh., auf Grund naehgewies. Abstammungvon uraltem Edlengeschlechte, für Gott lieb Christian und Ernst ChristianWilhelm (Söhne des 1783 f Hessen-Gass. Gen.-Lieut. Karl Willi. SalomonWilli. Fh. v. S. aus uraltem Thüringischen Geschlecht.) Dieselben erhieltenauch den K. Westphäl. Baronstand d. d. 5. 11. (gesieg. 6. 1 1.) 1812. WeitereÄnerk. des Frh. erfolgten in Preussen lt. A.-C.-O. vom 27. 7. 1844, 27. 4. 18G8.— W.: # Kesselhut (al. Schloss, al. gestz. Schild, ursprünglich aber 2 pfal-wois nebd. gestellte Schafscheeren) in S. Frhkr. Gekr. H.: Pfauschweif.
Porheck, Erl. zur Adoption seines Schwestersohns Friedr. Bernhard Boedickerund der Uebertragung seines Namens und Wappens auf denselben, für dend. d. Wien 10. 7. 1772 in den R.-A. erhob. Friedrich v. P. (f ohne Erben).Den Nachkommen des Adoptirten wurde im Grossh. Baden am 15. 5. 1857eine förmliche Adelsanerkennung zu Theil. W.: (v. P. 1772). Siebm. XI. 14.Nr. 4. aufflieg. Pelikan, sich die Brust ritzend auf gr. Bd. in R. Auf d.r. s.-bewulst. H.: 2 Bffh. r. s. üb.-geth. D.: r. s.
*) Von diesem Herrn, Grafen v. Hanau, dann Landgrafen, späteren Kurfürstenvon Hessen, stammen und erhielten von ihm adlige Namen:
1. Heimrod, (siehe oben 1775)
2. Haynau, (siehe oben 1779)
3. Fels (zu Grave)
[Ludwig Freih. v. Fels, k. k. Hptm. d. Inf.-Rgts. „Baron Kerpen" No. 49., nachmal. Oberst,Stadt- u. Festungskommandant zu Eger, geb. 1781 zu Grave in Holland, + 1857, verm.17. 2. 1817 zu Strannersdorf bei Mank (N. Oest.) mit Ernestine Gräfin v. Seidern (geb.23. 9. 1781, f vor 1839) soll gleichfalls ein Hess. Spurius ü. zwar erzeugt mit ElisabethZelenke von Storchenfeld, sein. Eine Halbschwester desselben: die Baronin Lauen-stein (Langenstein?) setzte 185G dessen Kinder in Hessen zu ihren Erben ein.Letztere sind: Ludw. Friedrich Fh. v. Fels, k. k. Lieut. a. D., geb. 7. 2. 1823 zuNeapel, verm. mit N. N. Keppler aus Wien (leben zu Mank in Nied.-Oestr.) und MarieFreiin von Fels (geb. 6. 1. 1820, f 18. 4. 1878 zu Wien), verm. 14. 8. 18G0 mit Erd-mann Grafen von Zedtwitz, a. d. H. Schönbach. k. k. Feld-Kriegs-Commissär a. D.,geb. 12. 9. 1809.]
4. Bergstein (Friedr. Christian v. B., geb. zu Ortenberg, f 18. 5. 183Gals Grossh. Hess. Hptm. a. 1).; wahrscheinlich identisch mit dem am 18. 2.1805 vom Fürsten v. Schwarzburg-Sondershausen (s. dort) Nobilitirten.
5. Steinau (Otto v. S., geb. 14. G. 1788 zu Babenhausen, f 12. 7. ejd. zuHanau.)
6. Ilessenstein (über diese Familie u. ihre Diplome cfr. Neuer SiebmacherHoher Adel, III. Reihe, A.)