Druckschrift 
2 (1881) Braunschweig bis Württemberg
Entstehung
Seite
528
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528 Grossherzogthum Hessen und bei Rhein. (Grossherzog Ludwig III.)

blättr. gr. Lindenzweigen besteckt. H. II.: 4 Strf. s. 4t s. D.: r. s. # s. Schildh.: 2 widers. doppelschw. g. Löwen. Devise: (g. auf b.Bande): IN TE DOMINE SPERO. Um das Ganze ein aus Fiirstenhut mitpurpurner Mütze herabwallender, hermelingefütterter, mit g. Quasten, Schnürenu. Fransen versehener purpurner Wappenmantel. [Das Wappen des Fairsten vonBulgarien ist geviert durch s. Tatzenkreuz, bei. mit g.-bord. b.IIz., darin der obenbeschriebene Hessische Löwe, hier überhöht von dreilätzigem s. Turnierkragen,welcher zwischen den 3 Lätzen je mit 4t Pfal (wegen Battenberg) belegt ist.Vi: in R. ein gr.-bezungter und -bewehrter g.-gekr. g. Löwe (Bulgarien).a /3: in Gr. ein g. dreifaches Russisches Patriarchenkreuz (der untere Armschrägiechts). Auf dem Schilde ruht die Bulgarische Fürstenkrone, be-stehend aus Reif mit 5 Spangen u. zur halben Höhe ders. reich. Purpurmütze.Schildh.: 2 vorwärtsseh. r.-bew. g. doppelschweif. Löwen, ht,. je eine senk-rechte g.-beschlag. u. -bespitzte r. Turnierlanze mit von Weiss Gr. u. R.quergeth. Bannerfähnlein; die Schildh. stehen auf g. Arabeske, um die sichein weiss-gr.-r.-bord. r. Band, mit der g. Devise:DEUS NOBISCUM" schlingt.Um das Ganze ein hermelingefütt. (auf der Kuppel mit g. Königskronen)g.-gestiektes, mit g. Quasten, Schnüren u. Fransen verseh. purpur. Wappen-zelt, worauf die Fürstenkrone.]

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7. 9. Rothenberg, A. (unter diesem Namen), mit Präd.Frau" für Charlotte Willen-bücher (geb. 11. G. 1839) aus Michelstadt, Tochter des (+) GräfL Kammer-raths W., Braut (und seit 20. 9. 1859 morganat. Gemahlin) des GrafenAdalbert Ludwig Alfred Eberhard Friedr. zu Erbach-Fürstenau (geb.19. 8. 1828, + 12. 12. 18G7) nebst event. Desc. W.: In R. 3 (2. 1.) s. Sterne.Gekr. II.: 2 Bffh. r. s. D.: r. s.

Boyiieburg zu Lengsfeld, Ausdehn, des d. d. Wien 25. 2. 1G97 dem Kurtrier.Kämm, und Reichshofrath Phil. Wilh. Freih. v. B. verlieh. (1716 erloschenen)R,.-Grf. auf Carl Wilh. R.-Freih. v. B. zu L., Grossh. Hess. Kammerherrnund Hofmarschall, auch Major a. D. Ders. wurde, nachdem er am 2. 4.18G0 die Diploms-Ausfertigung erlangt hatte, am 30. 9. 1860 bei der Grf.-Kl.in Bayern imm. Es folgte die Grossh. Sachsen-Weimar. An. am 14. 11. 1860,sowie die K. Preuss. am 15. 7. 1868. W.: gekr. g.-bew. s. gev. Doppeladlermit gekr. Brustschild verw. Tct.

Herget, A. für Karl Friedr. H. (geb. 1. 2. 1831), Grossh. Hess. Oberlieut. desArtillerie-Corps, unter Verleihung des Wappens s. Gemahlin, der Letztendes Erbsälzer-Geschlechts der v. Zelion gen. Brandis. W.: In B. eine 4tSalzpfanne, begl. von 3 (2. 1.) gestz. g. Monden. Gekr. H.: 1 dgl. Mondzw. off. je mit dgl. bei. off. b. Fluge. D.: 4t g- b. g.

Weitzel v. Mudersbach , A. (Allerh. Entschl. schon v. 25. 11. 1858) mit ob.Präd., für Karl Ludw. (geb. 23. 9. 1821), Rgb. auf Osterwein (Kr. Osterodein Ostpreussen), Hennann Ludw. (geb. 12. 5. 1823), Grossh. Hess. Lieut.a. D. und Bernhard Ludw. (geb. 11. 10. 1825), Rgb. auf Schwammelwitz(Kr. Neisse in Schlesien), Söhne des Ernst Friedr. Wilh. Ludw. Weitzel (geb.15. 9. 1791, f 10. 10. 1849, welcher am 1. 2 1848 von Hessen mit Muders-bach belehnt worden war. Die Kgl. Preuss. Anerkennung erfolgte am 21. 7.1861. W.: (Dipl. 1860) in Blau ein s. Ring, aussen besetzt im Dreipassmit 3 auswärts gerichteten s. Pfeilspitzen. Auf d. ungekr. II. wächst ein4t~gekleid. Mann mit aufgeschlagenen Aermeln und breitkrämp. 4t Hut, dieSchildfigur mit beiden Händen vor sich ht. D.: b. s. (im Preuss. Dipl. stattBlau: Roth).

Schultze von Langsdbrff, A., mit ob. Präd., für Eugen Fedor Abaillard ValerionS., zu Leitershofen, Schwiegersohn des sub 2. 6. 1819 Erwähnten. W.: InB. ein g. Löwe. Auf d. ungekr. Helm derselbe ganz zw. off. 4t (sie!) FlugeD.: b. s. (sie!).

Bicou, Frh. für den sub 22. 10. 1824 und 16. 10. 1836 Erwähnten. W.: wienach dem letzteren Dipl., nur der Hehn freiherrlich-gekrönt.

(l'Orville, Erl. z. Führ, des ihm zusteh. Adels (lt. A. E.) für Adolf d'O., Fa-brikbes. in Offenbach a. M., Bruder der am 27. 6. 1823 Nobilitirten, mitdems. Wappen.

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