Druckschrift 
2 (1881) Braunschweig bis Württemberg
Entstehung
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Hessen-Darmstadt.

Landgraf Ernst Ludwig zu Hessen-Darmstadt.

(succ. am 31. 8. 1678, + 12. 9. 1739.)

1935

? 3. Epstein (Eppstein), f, Grf., unter diesem Namen (d. d. Darmstadt) für die beidenTöchter: Luise Charlotte (geb. 22. 3. 1727 zu Dannstadt, f 19. 5. 1753 da-selbst ledigen Standes) undFriderike Sofie (geb. 27.7. 1730 zu Darmstadt,T 31. 8. 1779 zu Paris; verm. 10. 7. 1764 zu Darmstadt mit dem kaiserl.General-Major Johann Ludwig Christian Freih. von Pretlack). Ihre Mutterwar die morganatisch getraute Luise Sofie, geb. Freiin von Spiegel zumDiesenberg (geb. 11. 9. 1690, f 13. 1. 1751 zu Rauschenberg), Wittwe desGFMLt. und Inhabers eines Infanterie-Regiments Franz Christian R.-Grafenvon Freyen-Seyboltsdorff (f im September 1725 zu Strassburg), welche denNamen einerGräfin zu Darmstadt" führte. W.: In S. 3 r. Sparren(W. der alten Dynasten v. Epstein) gekr. H.: Pfauschweif. D.: r. s.

Landgraf Ludwig TOT.

(succ. 12. 9. 1739, f 17. 10. 1768.)

(vacat.)

Landgraf Ludwig IX.

(succ. 17. 10. 1768, t 6. 4. 1790.)

1994

12. 10. Hessenzweig, f, Legit., unter ob. Namen (d. d. Pirmasens) für Ernst Ludwig (geb.

10. 11. 1761, f 22. 12. 1774 als Hessen-Darmstädt. Grenadierhauptmann),natürlicher Sohn des Landgrafen Ludwig IX. zu Hessen-Darmstadt, erzeugtmit Ernestine Flachsland (geb. 15. 2. 1742). Wappen wurde nicht verliehen.

1995

4. 2. Lemberg, +, Comtessede, Grf., unter ob. Namen, (d. d. Pirmasens) (nach einemdem Landgrafen gehörigen Schlosse Lemberg in der Hess. Grafschaft Hanau-Lichtenberg) für Johanna Katharina Testar, geb. 25. 11. 1757 zu Paris, fdaselbst als Wittwe Bruer, Gemalin linker Hand des Landgrafen Ludwig IX.W.: (nicht verliehen jedoch nach Siegel): Gevierter Schild; I.: in B. einRitter-Armaturstück, off. Helm mit 3 Strf., Brustharnisch mit halben Arm-schienen u. Hüftstück. II.: in lt. ein Stern. III.: in Gr. ein schriiglk., ovaler,mit Sonne bezeichn. Schild, dahinter schräg eine Lanze. IV.: in ein s.Löwe. Auf dem Schilde (ohne Helm) zw. 2 gelehnten Degen ein Pfauwedel.[Unter diesem Namen wurde auch noch der Maria Adelheid Cheirouze ausParis, gleichfalls später Gemalin zur linken Hand des Landgrafen Ludwig IX.,von Kaiser Joseph II., auf Bitte genannten Landgrafens, durch Allh. Entschl.d. d. Wien 10. 1. 1778 der R.-Grafenstand verliehen; das bezügl. Diplomkam jedoch nicht zur Ausfertigung.]

Bickenbach (Beckenbach), f, A. unter diesem Namen, nach dem altenSchlosse Bickenbach bei Darmstadt (d. d. Pirmasens), für Luise MagdalenaFranziska Simon (geb. 15. 11. 1757 zu Paris, t als Wittwe des Hof-Chirurgen Johann F e 1 s in Mannheim). W. nicht verliehen, jedoch nach Siegel:gespaltener Schild, vorn in lt. auf g. Bd. ein vorw. gek. steh, geharn. Rittermit umgi'irtetem Schwert, in d. Rt. einen Speer ht., die Lk. auf schräg-gelehnten Dreieckschild gestützt, hinten auf g. Bd. iu B. ein linksgek. lieg.