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Die sechzehn Ahnen des Grafen von Luftheim, eine Familien-Chronik
Entstehung
Seite
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Rotterdammer, der eine milchweiße Tochter, Cor-nelia genannt, hatte. Wohl alt und gebrechlichwar nun schon der aus Dortrecht, allein soreich geworden, meinte er die schone Corneliadoch heirathen zu können, und warb um sie.Blutarm, willigten Vater und Tochter ein. Erstzwei Jahre nachher beschenkte Cornelia Jenenmit einem Söhnlein. Doch hatte seine Freudsmit einem verdrießlichen Nebenumstand zu käm-pfen. Denn so milchweiß auch die Gattin war,hatte der Nengeb rne dennoch eine Farbe, diezwischen dem Braungelb und Quittengelb unge-fähr in der Mitte lag. Er fragte mit einer ArtDonnerstimme: was dies zu bedeuten hätte? Cor-nelia versank in einiges Nachdenken, und schwiegkurze Zeit. Bald konnte sie gleichwohl das selt-same Räthsel lösen. Sie war, unterrichtete sieihren Mann, wahrend ihrer Schwangerschaft ein-mal unvermuthet dem Mulatten Rochus begeg-net, hatte sich über das schwammüraune Gesichtentsetzt -- das quittengelbe war die natürlicheFolge.

Der Mann glaubte und glaubte auch nicht.Die Natürlichkeit des Versehens der Schwange-ren hat immer viel Mystisches, viel Unglauhli-