geschildert werden sollen, kämpfte er mit, nnd theiltedas Loos vieler Kricgshäupter und Offiziere; nämlichdas der Gefangenschaft in Weimars Händen. Die Lösunggeschah um 1900 Rcichsthaler, welche von den Untertha-uen seiner Herrschaften dargeschossen wurden. Bei mehrernAnlässen bewies er sonst Muth und Gewandtheit; dieStelle eines Obristlieutenants ward ihm in Anerkennunghiefür, während des Jahres 1649.
Allein das Schicksal gestattete ihm nur wenige Lorbee-ren und zerriß, bald nach jener Ernennung, seinen Le-bcnsfaden. Vor die Festung Hohentwicl von seinen Obernbeordert, ward er gleich bei der ersten Wache vom Feindüberrascht. Ein mörderischer Kampf begann. Zweimalschon hatte Albrecht sich durchgeschlagen; da traf seineBrust ein tückisches Geschoß. Die Verwandten lösten dieLeiche um 399 Dukaten zur Bestattung aus. An diesemGrafen war besonders seine Leidenschaft in Sammlung vonSchießgewehren merkwürdig, welche an Werth und Sel-tenheit wenige ihres Gleichen hatte. Als die Schweden rau-bend und mordend am Bodcnsee im Jabre 1636 streiften,rettete man den Schatz glücklich nach Schaffhausen. MitAlbrecht II. war die Möhring'sche Linie erloschen. (')
(') lieber Albrecht bandeln die Urkunden 743. 749.^, 743.750., 751., 752. im F. H.-A. Zoh. Mich. Merk's Gene-ral-Notamina gebe» kurze Andeutungen.