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XXVIBriefder
Aebtissin zu St. Klaraan
den Pfleger
Kaspar Nütze! ^).
T>em fürstchtigen, ehrsamen, weisen Herrn, KasparNüczel, unserm günstigen Herrn und getreuen Pfleger.
itesum Piro Salute! Weiser, lieber Herr Pflegerund allerliebster getreuester Herr und Vater! Ich schickEuch aus sonderm grossen Vertrauen all unser eigen Zins,so wir in der Stadt haben verzeichnet, daraus zu klau-ben , wie Euer Weisheit gefällig ist. Doch begehr ich dabei,daß Niemand anders, dann E. W. daraus klaub; dannman mocht vielleicht sunst die besten nehmen und uns dieHaderzinslein loßen. Doch gescheh nicht mein, sundermeines getreuen Herrn und Vater Pflegers Will. Abermit des Touchers Haus hat es kein Noth, so ich merk,daß derselb Zins meinen Herrn zu gut und Fried mochtdienen, wollt ich mir ihn nit wünschen zu behalten, undwo es mein eigen Gut war und ich solches Macht zuthun Hütt, wollt ich ihn' nit allein diesen Zins, sunderauch alles, was sie gern von uns hätten, gern umbsunstschenken, als sie solches tausendfaltiglich wohl um uns
39) Abgedr. aus Waldau,). 7.