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in Dich haben, wann wir itzund keinen Menschen aufErden haben, dem wir glauben oder getrauen dürfen,denn Dir allein, wann Du uns allweg getreulich gehol-fen und gerathen hast, also in guter Zuversicht, Du wer-dest treu noch an uns halten, klagen wir Dir unser An-liegen, daß mau uns gesagt hat, es sey in einem ehrbarnRath beschlossen, daß man uns von »usern Vätern schei-den wölk, die uns länger denn tausend Jahr getreulichversehen und die heiligen Sakrament und das göttlich Wortmitgetheilt haben, und wölk uns Laienpfaffen geben; daßuns groß Wunder nimmt, womit wir solches verschuldethaben, so sie doch in solich langer Zeit wohl recht undpaßirlich sich gehalten haben und nie kein böser Leumundvon ihnen gehört ist worden. Dazu haben wir ihn' niekein Geld geben, noch anders, damit wir ihr Schadenmögen haben; allein halten wir sie aus mit Essen undKleidern, daran sich die Laienpfaffen ohn Zweifel nit las-sen genügen. Auch so weist Du wohl, was ohn das itzundfür ein Geschrey über die Klosterleut ist, wie meinst Duwas das für ein Geruch unter der Gemein wird bringen,was man sagen wird, was wir gestellt hätten; ich willder Geistlichen geschweige». Uns nimmt sehr Wunder,worum sie diese Ding für sich nehmen, das ihn' nit zuge-hört. Wir wurden erst arm und ärmer dann kein Ehehold (?>oder Bettler, der die Freiheit hat, die Sakrament zunehmen, wo er will, das man uns hier verbieten wollt.Es meinen etliche, man thue es darum, daß wohl alsoein offenes Kloster bei uns wollt machen und besorgen, esgeh' viel aus den Weibern, die uns dies Jahrs gedrohthaben, man müß änderst mit uns umgehen, wir müssenschier aufsperren, daß sie mich sehen, daß uns ganz niteben wär, sollten wir ein Gartenthürlein ausser unserm