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(wie Euch die zugeschanzt, ist mir verborgen,) gar an vielOrten verkehrt, also daß sie mit dem Original, das mirzukommen, nit allenthalben gleichstimmet. Dann in mei-nem Brief, der noch vorhanden, stehet nit ..sir -gulsrem,"sondern „sinxulure pruesistium." Und wenn gleich einTitel ubersehen oder zu viel gesetzt worden, was war dasfür ein groß Meerwnndcr von einer Zungfrauen, so ihrgrossen Rabi in Euern Schandbüchern Urisciarorm so oftan ein Ohr schlahet, und Euer Drucker allein in diesemBrief über an zweinzig Stellen falsch gedruckt hat, als
,, st e I > et» r « m " sterelictsvum; „mittutur"
pro mittat; „so" für sechzig. Dann da in meinem Briefstehen die zween Ziffern 6 0, das sechzig bedeut, hat ergelesen und gesetzt: so; und dergleichen Zrrthum viel.
Lest stat venia!« eurvis, vexat censura columlms.
Es stehet auch in meinem Brief nit: „so ver-mische" — sondern: „so vermisse ich mich E. E. anzu-sprechen;" welches Ihr freilich selbs wohl verstanden, unddie Glvß (daß vermischen manicherlei sey) muthwillig an-gehängt haben. Schämt Zhr Euch aber nit in Euer Herz,einer frommer Zungfrauen ihr Wort so schändlich auszu-legen. Ueber das Wörtlein: „Llmriws omnia suklärt,"darzu Zhr gesetzt habt: „Ja mannichen guten Trunk, jaMönch und Pfaffen " — sollt Zhr groben Esel und unrei-nen Säu das Perlin der heiligen Schrift nit also besu-deln, noch soliche Wort einer erbarn Jungfrauen, sondernEuern ausgelaufenen Nonnen zuschreiben.
Aber ganz giftig und gefährlich bezüchtiget Ihr dieehrwürdige Domiua, und habt das Wörtlcin „aller-meist der Regenten halb," samt der angeflicktenGloß selber erdicht, die unschuldige Zungfrauc» bei ihrStadt und Regenten zu verunglimpfen; die doch, wie der