Zander — Zerbst.
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Zander, die Herren von, Bd. IV. S. 362.
Wappen. Ein gespaltenes Schild, die rechte Feldung ist rpierin schwarz und Silber getheilt. In der obern schwarzen Hälfte istein schwimmender Zandt oder Zander, in der untern silbernen Hälfteein schwarzer Anker vorgestellt; in der linken blauen Hälfte stehendrei Korngarben, oben zwei, unten eine. Auf dem gekrönten Helmewachsen zwischen zwei schwarzen Adlerlliigeln sieben goldene Korn-ähren. Decken rechts schwarz und Gold, links Gold und blau.
Zayzeck, die Herren von.
Es slanden zwei Edelleuto dieses Namens im Jahre 1804 im 3tenMusketier-Bataillon des Regiments v. Lattorif, nachmals v. Kropf inWarschau. Der ältere war Capitain und ist 1809 gestorben. Der jün-gere hatte 1805 seine Dimission genommen.
Z e b in c n, die Herren von.
Dieses altadelige Geschlecht schrieb sich in früheren Zeiten auchv. Tzemen ; es gehört Chursachsen, Sachsen-Gotha, Franken und denRheinlanden, l'reussen, Polen und Ungarn an. Heinrich II. soll imJahre 1003 einem tapfern Ritter, der seine Feinde zu bezähmen ver-stand, den Namen Ritter Zehmen beigelegt haben. Kr wurde derStammvater des Geschlechtes, docli ist die ordentliche Stammreihenur bis zum Jahre 1291 hinaufzuführen. — Kiner v. Z., Herr aufSchmollen, ist gegenwärtig Domherr zu Merseburg. — Diese adeligeFamilie führt im Schilde ein silbern und schwarzes , von zwei blauenBalken quer durchzogenes Schach, und auf dem Helme fünf Straus-senfedern (schwarz, Silber, blau, schwarz und Silber). M. s. Enzefsaltmärk. Chronik 6. 61. Beckmann's anhaltische Hist. V. Th. II. 7,299. III 604. Seiferfs Beschreibung 215—221. Gleichenstein No. 9.König I Th. 1091 II. Th. 129, HI. Th. 53. Gauhe I. Th. 2114 u. f.Zedier LXI. Bd. 468—491. v. Hattstein II. Th. 579. v. Uechtritz,diplom, Nachrichten von 1693—1756. Siebmacher I. Th. 160. No. 8.v. Meding I. Th. No. 990.
Zerbst, die Herren von.
Dieses alte adelige Geschlecht führte in frühern Zeiten die Na-men Zerwist, Tserwist, 'l'serewist, Scerwist, Czerwist, Zscherew'st,Cherewist, Cerwist und Cervest. Seinem Ursprünge nach gehört esden anhaltischen Ländern an, wo die gleichnamige Stadt sein Hei-mathsort ist. In derselben hat es früher ansehnliche Besitzungen ge-habt. Der Ahnherr desselben war Richard I., Herr zu Zerbst, der inder zweiten Hälfte des 12ten Jahrhunderts lebte. Gegenwärtig stehtein Herr v. Z. als Assessor bei dem Oberlandesgericht zu Greifswald.Ks führt diese Familie im silbernen Schilde drei rothe l.üwenküpfe,und auf dem Helme einen verkürzten rothen Löwen. Decken rothund Silber. — Ein sehr gründliches Manuscript giebt die Historieder Herren v. Z., eingerückt in Zedier's LXI. Bd. 1602—1634. M. s.