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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Witte Wittern.

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welchem Heinrich v. W. Bürger zu Erfurt, nach der Gleiclienschen Ur-kunde von 1305, war. Lndulph v. W.sacerdotes canonici" kommtin der Urkunde der Streitbeilegung: zwischen dem Grafen Herrmannv. Gleichen und dem Kloster Guorgentlml 1335 als Zeuge vor.

Witte, die Herren von, Bd. IV. S. 343.

AVappen. Ein mittelst eines silbernen Querbalken in Gold undblau getheiltes Schild, welches in der obern goldenen Hälfte dreiKornähren an grünen Stengeln, unten in der blauen Feldung denHals eines goldenen Hirsches zeigt. Auf dem gekrönten Helme zweiweisse Adlerilügel.

Wittenhorst, die Freiherren von.

Dieses uralte vornehme Geschlecht gehörte zum Adel von Cleve.Die gleichnamige Herrschaft liegt mit dem Stammschlosse am Rhein.Durch Vermählung mit dem Hause Sonsfeld führt es beide Namen.Friedrich Wilhelm Freiherr v. AV.-Sonsfeld starb 1711 als königl.preuss. General-Lieutenant, Ritter des schwarzen Adlerordens 11. s. w.Friedrich Freiherr v. AV.-Sonsfehl wohnt auf Schwanenberg im Regie-rungs-Bezirk Aachen. Im Jahre 1806 stand ein Freiherr v. W.-Sonsfeld in preuss. Diensten. Ks dienen noch gegenwärtig Söhne ausdiesem Hause als Olliziere in der Armee. Das ursprüngliche Wappendieser freiherrlichen Familie zeigt im goldenen Sehilde vier schwarzeund zwei rothe Querbalken oder Streifen und auf dem Helme einenschwarzen Hut mit rothem Aufschlag, aus demselben steigen die un-tern 'l'heile zweier Trompeten hervor, die rechte gestreift von denFarben des Schildes. IM. s. Siebmacher II. Th. S. 116. Zedier LVIl.lld. S. 1810 Pfellinger, Merkwürdigkeiten des 17ten Jahrh. S. 180.Gauhe I. Bd. S. 2151.

Wittern (Witterda), die Herren von.

Ein altadeliges Geschlecht, welches gegenwärtig im KönigreichBaiern ansässig ist und den Rittersitz AVundersleben besitzt. Es hatzum Stammhaus das Dorf AVittern im Kreise Erfurt, und erlangteTdasPatriziat von Erfurt, als genannte Stadt diese Ortschaft unter ihreBotmässigkeit brachte; zu Erfurt ist es erloschen. Werner v. AV.kommt als Zeuge in kurmainzischen Dokumenten der Klöster Gesen-loda und Herren-Breitungen 1143 und 1148 vor. Conrad v. W.war 1289 Prior zu Kloster Ihnen. Albert v. AV. war 1311 gleichi-scher Burgmann und kommt als Ritter und Zeuge in den Jahren 1316bis 1338 in grätlich Gleichischen Documenten vor; aus einer Beleh-liung des Grafen Herrmann v. Gleichen für das Kloster Georgenthal,eine Schenkung betreffend, welche Agnes v. Dornheim durch Testa-ment mit J Hufe Landes zu Wandersleben getlian, sieht man, dassgedachter Ritter Albert v. W. ehemals Gleichische Lehne zu AA r anders-leben besass. Ein anderer Ritter Albert v. AV. kommt mit Berit 1370als Zeuge vor. Ein anderer Albert v. W. wird 1402 erwähnt undnoch ein anderer Albert v. AV. war 1430 Pfarrer zu Gräfen-Tonna.Heinrich v. AV. kommt in einem Gleichischen Dokumente 1411 mitAndern als Bürge vor. Otto und Volkmar v. AV. waren mit Andern1426 Schiedsmänner in dem Lehnsanfalle der Herrschaften Tonna und'Bollstedt, der Grafen v. Gleichen, und kommen in einem Ehevertragedes Grafen Adolph v. Gleichen und der Gräiin Agnes v. Hohenstein,

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