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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Stcuhcn Stotternheim.

2) Antonia, gel). den 13. Novbr. 1799, vermählt den 2. Febr. 1826mit Franz Grafen Belrupt, k. k. Kämmerer und Oberstlieute-nant.

3) Hermann Traugotl, geb. den 2. Aug. 1803, k. k. Oberstlieute-nant bei Toskana Dragoner, vermählt den 1. Mai 1832 mitAntonie Grälin Dünholl', geb. den 1. Juni 1806.

Söhne:

a) Ludwig, geb. den 3. Febr. 1833

b) Günther, geb. den 12. Septbr. 1835.

4) Karl Trangott, geb. den 28. Mai 1S07, Herr auf Uothwasser,vermählt den 27. Jan. 1835 mit Franziska Gräiiu Falkenhain,geb. den 28. Aug. 1805.

Sohn :

Jarosiaw, geb. den 5. März 1836.

Stcuhcn, die Herren von.

Dieses altadelige Geschlecht iindet man in alten Docuinenten unterden Namen Stoeven, Stoephen, Stilen, Stuen und Steiben aufgeführt.Aus dem südlichen Deutschland kam es nach Franken, wo es nacheinem Stammhause den Namen Steuben oder Stoeven annahm, aberbald darauf, man sagt im Steil Jahrhundert, schon Franken verliessund nacli Sachsen und Holstein zog. In Sachsen liess es sich beiHalle und lYIansfehl nieder. Als einer der Stammherren der sächsi-schen Steubsn erscheint im Jahre 1130 Heinrich v. S. Im preussischenHeere haben viele von diesem Geschlechte gedient. Noch im Jahre1806 standen zwei Bruder v. S. im Regiment v. Besser. Der ältereschied 1813 als Staabscapitain aus der ersten ostpreussischen BrigadeGarnison-Compagnie und wurde später als Salzfactor zu Strassburgversorgt; der jüngere wurde 1S11 als Staabscapitain dimittirt und starbbald darauf. In Westphalen leben gegenwärtig Zweige dieser Fa-milie, zu welchen einer v. S., der als Premier-Lieutenant im drittenBataillon des löten Landwehr-Regiments steht, gehört. Ein andererv. S. ist königl. Oberförster zu Falkenberg bei Torgau. v. Meilingbeschreibt das Wappen derer v. S. iin II. Th. No. 862. NachrichtenUber die Familie iindet man in der Mansfeld'schen Chronik S. 320, inder alten Chronik von Thüringen S.59, in Spangenberg II. Th.S.211,in Yliinster's Cosmogr. Lib. III. pag. 1087, in Zedier XXXIX. Bd.S. 2035, in Val. König II. Bd. S. 11061118, in Gauhe 1. Th.S. 1S03.

Stotternheim (Stutternlieiin), die Herren von.

Von diesem adeligen Hause, welches zum Stammhanse das Dorfgleiches Namens bei Erfurt im jetzigen Grossherzogthum Sachsen-Weimar hat, ward eine Linie Bürger zu Erfurt, nachdem die festeBurg Ludotflis v. S von Stotternheim zu Stotternheim in einer Fehdemit den Erfurtern (1266) zerstört worden war. Diese Linie veränderteihr Wappen (s. Siebmacher V. Bd. S. 300. No. 8.) Eine andereLinie kommt als gräflich Gleichische Vasallen zu Wahmar, Giinters-leben, Ingersleben u. s- w. von 1259 bis 1631 vor. Für die andernLinien s. die in Hellbaeh's Adels Lexicon angeführten Werke, Sieb-macher I. Th. S. 146. No. 14, Falkenstein, thür. Chronik u. s. w.Das berühmte Stotternheiinsche Gebäude, von Uioh v. S. im 16ten