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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Ronfffenbuorge Rottenlian. 383

Roggenbugge, die Herren von.

Ein Edelmann dieses Namens, aus einem westphälischen Ge-schleclite, stellt als aggregirter Major bei der dritten Scliiitzenabtbeilong und ist zugleich Praeses bei der Gewehr-Cominission in Suhl.Auch in Preussen kommt dieses adelige Geschlecht vor.

Rohden, Herr von.

Ein Oberstlieutenant v. II war noch 1837 Postmeister zu Herford,und ist Ritter des Verdienstordens und des eisernen Kreuzes. Erstand im Jahre 1806 im Regiment v. Courbiere und zuletzt im 16tenInfanterie-Regiment.

Rommel, Herr von.

Se. Majestät der regierende König haben im Jahre 1838 den Ma-jor im 31sten Infanterie-Regiment, Theodor Kurl Daniel R., in denAdelstand erhoben.

Rosenthahl, die Herren von.

Ein erloschenes adeliges Patrizier-Geschlecht zu Erfurt.

Rosenthal, die edeln Herren von.

Sie stammen aus Speyer, und wurden vom Kaiser Rudolph II.(15761612) in den Reichsadelstand erhoben. Heinrich v. R. hat am1. Septbr. 1597 zu Speyer einen Tractat über das Lehnrecht heraus-gegeben, und solchen dem Kaiser Rudolph dedicirt. Als Speyer imJahre 1622 von den Spaniern geplündert und verbrannt wurde, rette-ten zwei Brüder, Heinrich (vielleicht der Schriftsteller) und Conrad,ihr Leben und entllohen, der erstere nach Wien und Conrad nach demClevischen. Conrad widmete sich dem Handel, und wurde der Stamm-vater der adeligen Familie v. It., von welcher Johann Conrad FriedrichEdler v. R Hauptmann a. D. zu Neus ist. Karl Johann und HansHeinrich Edle v. R. leben zu Dortmund, Karl Friedrich Theodor undFriedrich Conrad Heinrich Edle v. R. zu Wesel.

Rottenhan (Rothenhahn), die Grafen und Frei-herren von.

Dieses uralte Geschlecht gehört Franken an ; sie besass das Erb-kämmerer-Amt im Bisthum Bamberg Schon vom Jahre 996 an wohn-ten die Ritter v. R. den Turnieren in [Deutschland bei, namentlichWolf v. R., der im gedachten Jahre zu Braunschweig in die Schran-ken gelassen wurde. Der gelehrten Welt ist Sebastian Ritter v. R.bekanntgeworden, der in der Mitte des löten Jahrhunderts lebte, undsich als Reisender und Schriftsteller die Doctorwiirde und einen Na-men erwarb; auch war schon im Jahre 1440 Anton v. R. Bischof vonBamberg. Die Freiherrenwürde erhielt die Familie durch ein Diplomvom 8. Decbr. 1771 , und der Grafenstand wurde einer Linie vomKaiser Joseph II. durch Diplom vom 8. Decbie 1774 verliehen. Seitdem 13. Jahrhundert theilte sich das Geschlecht in zwei Linien, in