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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Pförtner v. d. Hölle Planitz. 363

Pförtner v. d. Hölle, die Herren.

Schon im Jahre 1274 kamen unter dein zum Oberregenten vonPolen erwählten Herzog ßolko II. von Liegnitz und Schweidnitz diev. Pfortner vor, namentlich beschenkte der gedachte Herzog den Rit-ter llinzc v. P. mit dem Dorfe Weizenrode bei Schweidnitz. UnterHerzog Heinrich IV, (1310) und dem König Johann v. Rohmen ge-langten mehrere Ritter aus diesem Geschlechte zu höheren Khren-wiirden. Sie erwarben später das Dorf Höllen hei Löwenherg, dasjetzt unter dem Namen Höltau bekannt ist und zu Sieheneichen ge-hört. Nacli diesem Besitztliunre nannten sie sich grüssentlieils Pförtnerv. d. Hölle, viele Aoste des Hauses haben jedoch niemals diesen Bei-satz geführt. Zuerst kommt Ernst v. P. auf Höllen vor; er war derKaiser Albrecht II. und Siegismund Rittmeister und Kriegsrath, underhielt von dem Letztern eine Vermehrung seines Geschlechtswappens.Im 17ten Jahrhundert erwarb das Haus ansehnliche Güter im llres-lauischen, namentlich Pöpelwitz, Pilsnitz, Schweinern, Gross-Schott-gau, Sibisch, Jäschkittel u. s. w. Ernst v. P. aus dem HauseHöllen starb am 27. Novbr. 1657 als Herr v. Pöpelwitz, Pilsnitzii. s. w.; er war des breslauischen Fürstenthums künigl. Mann undLandesältester, der künigl. Stadt Breslau Präses und des NamslauschenBurglehns Director. Kurl Gottlob v. P, auf Döhringgau und Net-schütz war 1806 Landrath des Kreises Freistadt. In der Gegend vonStrehlen war die Familie noch in neuester Zeit begütert. Hin Lieu-tenant v. P. im lsten Ciirassier-Regiment blieb im Jahre 1813 auf demFelde der Khre. In Glogau lebt ein künigl. Geh. Justiz- und Ober-landesgerichtsrath, Ritter des eisernen Kreuzes und mehrerer andererOrden, Pf. v. d Hölle, liin Bruder desselben ist der Premier-Lieu-tenant Pf. v. d. H. im zweiten Bataillon des Uten Landw.-Regiments.

Das Wappen dieser Familie zeigt im getheilten Schilde einengoldenen und blauen Schach., und in dem obern 'fheile ( .j n en weis.enWindhund, der sich auch sitzend auf dem Helme zwischen zwei mitGold und blau wechselnden Biilfolhürnern wiederholt. M. s, Sinapius1, Bd. S. 702. II. Bd. S. 865. Zedier XXVII. Bd. S, 1661. GauheH, Bd, S. 1713, Das Wappen giebt Siebmacher fl, Th, S. 10. undv, Meding beschreibt es im 1. Bd. No, 611.

Pidol, die Herren von.

Eine adelige Familie dieses Namens befindet sich in der Rhein-provinz, wo zu Coblenz, Dörbach und Beurich Mitglieder derselbenleben.

Pierre, die Herren von, Bd, IY. S. 36,

Ks führt diese von preussischer Seite mit einem Anerkennungs-diplom versehene Familie im blauen Schilde ein goldenes mit dreigrünen Blättern besetztes Jagdhorn, und auf dem gekrönten Helmezwischen zwei schwarzen Adlerliiigeln den Hals und Kopf eines Lö-wen, Philipp August de P. ist Staatsrath und Louis de P. Maireim Fürstenthum NeufchateR

Planitz, die Edlen von der.

Au 3 dieser uralten, Sachsen und dem Voigtlande ungehörigenFamilie, haben fiiiher oder später Mitglieder in der preuss. Armee