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Neil — Neuliaus.
forsten Johann Georg. Karl Galllub v. N. auf Schalkendorf lebte nocli17J6 als kursächsischer General-Lieutenant und Gouverneur von Leip-zig. Noch gegenwärtig lebt ein königl. sächsischer Major von derArmee Karl Golllob v. N. — Im preuss. Staatsdienst steht der Justiz-rath und Director des Stadtgerichts zu Tapiau v. N. -— Im Jahre1811 starb ein Major a. D. v. N., der bis 1806 im Regiment v. Let-tow zu Minden gestanden hatte, und im Jahre 1S19 starb ein Gberst-lieutenant v. N., der im Regiment v. Riichel in Königsberg und zu-letzt als Commandeur bei einem Garnison-Bataillon gestanden hatte.
Neil, die Herren von.
Die Familie v. N. hat schon am 25. April 1709 vom Kaiser Jo-seph I. ein Adelsdiplom erhalten. Als solches der CommerzienrathChristoph Philipp N bestätigen lassen wollte, hat er vom Könige den16. Aug. 1824 ein neues Adelsdiplom ei halten. Kr starb am 7. Decbr.1825. Geori) Friedrich Joh. v. N. ist der einzige Sohn und besitzt dasreichsritterschaftliche Gut St. Matthias zu Trier. Seine Schwesternsind die Gemahlin des Procurators Kichhorn und die Gemahlin desLandraths Wilhelm v. Hauer. — Sie fiihren ein quadrirtes Wappen-schild ; im ersten und zweiten rothen Felde liegt eine volle Kornähre,rechts schräg, im zweiten und dritten silbernen Felde ist ein auf demWasser schwimmender Delphin vorgestellt. Auf dem Helme steht ver-kürzt der Gott Neptun mit dem Dreizack. Decken rechts roth undGold, links blau und Silber.
Nctzow, die Herren von.
Die Familie v. Netzow oder eigentlich Neetzow gehört Pommernan, wo noch gegenwärtig ihr altes Lehn, der Rittersitz Kagenow ander Peene bei Gutzkow, im Kreise Anclam, in ihrem Besitz ist. —Adolph Friedrich v. N. war 1776 königl. Landrath und Director desKreises Anclam. — Diese Familie führt im silbernen Felde neun blaueBlumen auf Einem Stengel, und auf dein Helme drei Straussenfedern(grau, roth, blau). M. s. Brüggemann Utes Hauptstück und I. Bd.S. 61. Gauhe 181. Micrälius 509, Siebmacher I. Th, 166. v. Me-ding II. Bd. No. 598.
Ncucndorf, die Herren von.
Eine altadelige, aus Magdeburg stammende Familie, von derschon im 12ten Jahrhundert Mitglieder vorkommen. Ihr Adel ist vonpreussischer Seite durch Diplom erneuert worden. — Es führt dieseFamilie ein, mittelst des Spitzenschnittes in vier Felder zerfallendesSchild, der untere griine Theil zeigt eine Landschaft, aus der sicliein neues Dörfchen mit seinem Kirchthurm erhebt; in dem rechtenobern silbernen Felde zeigt sich der schwarze preussische Adler, undim linken obern rothen Felde ein schräg gelegter goldener Anker.Auf dem Helme ist zwischen einem schwarzen und rothen, mit demKleestengel belegten Adlerlliigel ein Tintenfass vorgestellt, in dem einesilberne Schreibfeder steckt.
Neuhaus, die Herren von, Bd. III. S. 460.
Wappen; Ein quadrirtes Schild; im ersten und vierten silbernen