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Lingk — Linien.
Lingk, die Freiherren und Herren von.
Eine aus der Provinz Preussen stammende Familie. Ein Baronv. L. stand 1806 in dem Regiment v. Reinhard und war 1828 Major.Ein Sohn desselben war Major im (jten Infant.-Regiment, Ritter deseisernen Kreuzes, erworben bei Ligny. Ein Sohlt desselben stelltgegenwärtig als Lieutenant im 6ten Infant -Regiment.
Linke (Linken), die Herren von.
Johann Daniel v. L. war 1766 Rathsmann zu Neisse. Im Bres-lauischen besass diese Familie mehrere Güter, namentlich das schöne,später grällich Königsdorfsehe Gut Bettlern. Bei Neisse war Johns-dorf, bei Löwenberg Niederbrarenberg in den Händen derselben. Sieführte in einem gespaltenen Schilde, im rechten goldenen Felde einenschwarzen, in die Höhe kletternden Bär, der mit beiden Vordertatzeneinen gelben Zweig hält; dieser füllt die Mitte der linken schwarzenFeidung des Schildes aus. Auf dem Helme wiederholt sich der Bärmit dem Zweige. Decken schwarz und Göhl.
Linsingen, die Grafen, Freiherren und Herren von.
Aus dem uralten, zum Theil freiherrlichen Geschlechte v. L.,das in Hessen, Thüringen, Braunschweig, im Eichsfelde, in derWetterau und im Liittichschen, und in neuester Zeit auch in Pom-mern begütert ist oder war, haben mehrere Mitglieder im preussischenHeere gedient, und der königl. hannövrische General der Kavallerie,Karl Freiherr v. L., wurde am 17. Jan. 1816 in den preuss. Grafen-stand erhoben. In der preuss. Armee stand im Jahre 1806 der Majorv. L., Commandeur des Infant.-Regiments v. Tschammer, Ritter desVerdienstordens, erworben 1793 bei Tripstadt. Er gehörte der han-növrischen Linie an und hatte zwei Sühne, von denen der ältere indemselben Regimente stand, 1807 seinen Abschied als Capitain nahmund noch in neuester Zeit in Tilteda bei Rosla am Harz lebte. Derjüngere war damals Premier-Lieutenant in dem Regiment v. Sanitzund schied 1825 als Oberstlientenant aus dem Ilten Infant.-Regiment.Noch gegenwärtig dienen Offiziere dieses Namens in der Armee, na-mentlich der Capitain v. L- im 25sten Infant.-Regiment. — DasWappen dieser Familie zeigt im rothen Schilde drei silberne Balken,von denen die beiden obern mit drei, der untern mit einer blauenLinse belegt sind. Auf dem Helme liegt ein rotli und silberner Bund,darauf wächst, zwisciien zwei mit den silbernen Balken wie im Schildebelegten, rothen Adlerflügeln eine grüne Linsenstaude. — DasselbeWappen führt die heutige grälliche Linie, deren Schild mit einerneunperligen Krone bedeckt ist und von zwei Löwen gehalten wird.M. s. v. Hattstein T. III. Supplem. 98. v. Krohne II. Th. S. 253—278 "• §• 112. Neues genealog. Handbuch. 1777. S. 282 —288. 1778.S. 139—145. Siebmacher I. Th. S. 135. No. 8.
Linten, die Herren von.
Sie gehören dem Adel in Curland an. Ein Oberst v. L., geb.1731 in Kurland,- stand 1806 bei dein Regiment Prinz Ferdinand inRuppin, und starb 1819 als ehrwürdiger Veteran. Er hatte einenSohn, der als Fähndrich in demselben Regiment stand und 1817 als