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Kictsclunann — Krieger.
Aesten verbreitete und reich begüterte Familie. Schon im loten Jahr-hundert soll sie aus Croatien nach Schlesien gekommen sein, und dreiBrüder, die als tapfere Feldherren bekannt waren, zu Stammherrenhaben, üben so, wie in Schlesien, war es auch in der Lausitz, inOestreich und Böhmen verbreitet; das gleichnamige Stammhaus liegtin der Oberlausitz. In Schlesien verbreitete sich dieses Geschlecht indie Häuser Kala, Conradswaldau, Joppendorf, Austen, Fauljnpe,Heinzerdorf Schwarzau, Grossbora, Klaptau , Nechla, Altwasser,Ileinzebortschen Zapla u. s. w. Viele Linien bedienten sich des Bei-namens Strauwald. Trotz dieser grossen Ausbreitung ist in der Ge-genwart das Geschlecht nicht mehr zahlreich an Mitgliedern. Unssind nur von den noch lebenden die Söhne des zu Glogau vor einigenJahren verstorbenen Rittmeisters v. K., ehemals im Husaren-Regimentv. Gettkardt, bekannt; sie standen ebenfalls bis in die neueste Zeitals Offiziere in der Armee. Einer von ihnen ist mit einer v. Boninvermählt und lebt in Schweidnitz. Eine Linie des Hauses hatte sichin neuerer Zeit aus Schlesien nach Westphalen gewendet, wo HansFriedrich Leopold v. K. im Jahre 1S06 als Obersalzinspector zu Biele-feld starb. Sein Sohn Leopold v. K. ist vor einigen Jahren als Ca-pitain des lOten Regiments in Brieg verstorben; ihm folgte im Jahre1836 seine einzige, unvermählte Schwester. — Die v. K. führen imblauen Schilde drei weisse Fische mit rothen Flossfedern, auf demHelme drei Hahnenfedern, blau, weiss, blau. Helmdecken weiss undblau. Sinapius J. S.549—562 u. II. S. 751—754. Gaulle I. S. 823 - 835.
Kretsclimann, die Herren von.
Der früher in anspach-baireuthschen, später in königl. preussi-schen Diensten als Kammerdirector gestandene, nachmalige herzogl.sachsen-koburgsche Staatsininister, Theodor K. auf Krkersreuth, dervor einigen Jahren a. D. daselbst verstorben ist, wurde am S.Juli 1801vom König Friedrich Wilhelm III. geadelt. Das Wappen dieser Familiezeigt im gespaltenen, rechts goldenen, links blauen Schilde einenrechts blau, links in Gold gekleideten Mann mit spitziger Zipfelmütze,er hält in der rechten Hand einen goldenen Halbmond, in der linkeileinen silbernen Stern, über dem zwei andere silberne Sterne schwe-ben. Auf dem gekrönten Helme formt eine goldene Schlange, diesich in den Schwanz beisst, einen Ring, in dem eine Eule steht.Decken Gold und blau.
Kreuzburg, die Herren von.
Ein ehemaliges adeliges Patrizier-Geschlecht zu Erfurt, welchesSchloss und Stadt Kreuzburg im grossherzogl. sächs. Fürstenthmn Ei-senach zum Stammhause haben soll.
Kreyenfels, die Herren von.
Johann v- K. war Ober-Kriegs-Commissarins und Amtshauptmannzu Colberg. Mit seiner Gemahlin Esther Katharina v. Froreich zeugteer einen Sohn, der im Jahre 1719 als königl. preuss. Major starb.
Krieger, die Herren von, Bd. III. S. 172.
Der hier unter dem Namen v. K. aufgeführte Oberst, so wie seinebenfalls erwähnter Sohn , wird nicht v. Krieger, sondern v. K r i i g e rgeschrieben.