Kotzau — Kovcn.
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schlechte Grzymala; sie kamen schon um das Jahr 1000 in das F'ür-stenthum Oppeln, wo Caspar K. v. Haschitz Herr aufAdamowitz war.Ebenso besass diese Familie im Kreise Tost Güter. Im Jahie 1S06standen zwei Brüder v. K. in der Armee, der ältere in dem Regimentv. Natzmer zu Graudenz, der jüngere in dem Regiment v. Jung-I.a-risch ; sie sind beide nach Polen gegangen und verschollen. — DieseFamilie führt wie das Haus, aus dem sie abstammt, im goldenenSchilde eine rotlie Burg mit drei Thürmen. Auf dem Helme wieder-holt sich dieselbe, hier ist der mittlere Thurm mit einem Pfauen-schweif belegt Dieses Wappen ist wenig unterschieden von dem deralten Familie v. Pogrell. M. s. Paprocius a. a. O. und SinapiusIL Th. S. 746.
Kotz an, die Freiherren von.
Eine altadelige Familie dieses Namens kommt schon um das Jahr1018 in Franken vor. Ihr Stammhaus liegt bei Hof unweit der säch-sischen und voigtländischen Grenze. Es erlosch und ihre Güter Helenan die Markgrafen v. Baireutll. — Georg Albert, Markgraf zu Bran-denburg, geb. am 27. Novbr. 1666, vermählte sich mit des Kulm-bachschen Raths und Amtmanns Lutz Tochter Maria Magdalena ain27. April 1699; sie wurde Madame de Kotzau genannt. Die Kinderans dieser Ehe erhielten den Namen Freiherren v. K. Der älteste derSöhne, Friedrich Christian Wilhelm Freiherr v. K., geb. den 6. Dec.1700, war mit Christiane Theresia Eleonore Gräfin v. Schönburg-Stein vermählt. Sein ältester Sohn, Friedrich Christ. Wilhelm , erhieltdas Schloss Ober-Kotzau und die dazu gehörigen Güter. Sowohl er,als sein Oheim, Friedrich August Freiherr v. K., markgräll. branden-burgischer Geh.-Rath, Ober-Jäger - und Oberforstmeister und Erb-sclienk des Burggrafthums Nürnberg oberhalb Gebirges , pflanzten ihrGeschlecht durch viele Kinder fort. Ersterer war mit Christiane Eleo-nore v. Reitzenstein und nach deren Tode mit Christina Sophia v.Ketlelliodt vermählt. Zwei Sühne von ihm waren in königl. preuss.Diensten, und ein Enkel desselben, Karl August Ernst, stand imJahre 1806 in dem Leibcarabinier-Regiment; er starb 1822 zu Janerin Schlesien als Rittmeister im 7ten Landwehr-Regiment. Ein andererFreiherr v. K. stand in dem Regiment v. Zweilfel in Baireuth , undist 1807 als Capitain verabschiedet worden. M. s. v. Hattstein II. Th.Suppl. 39. Neues genealog. Handb. 1778. S. 323 —325. Gaulle a. a.O. Biedermann, W. Tab. 51—59 u. Tab. 272—274. v. Meding I.No. 440. Tyroff S. 145.
Kotzki, die Herren von.
Im Amte Neidenburg in Preussen kommt im Jahre 1691 eineadelige Familie dieses Namens vor.
Kovcn, die Herren von, Bd. III. S. 166.
In unserm an seiner Stelle gegebenen Artikel sind sehr richtigvier verschiedene Ernennungen in dieser Familie angegeben. Es fol-gen nun hier die Wappen derselben:
Diplom vom 9. März 1717 (m. s. unsern Artikel).
Gespaltenes Schild, rechts silbernes, links rotlies Feld. In erste-rein ist ein schwarzer Adler halb sichtbar, in letzterem ist ein langer