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Suppl. 1 = 5 (1842)
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280 Koppelow Koppenfcls.

Uhlanen-Regiinent, ans welchem er als Oberst-Lieutenant mit Pensionausschied. Dem Wunsche eines Anverwandten gemäss, des Majorsa D. v. Lossow, nahm er mit königlicher Bewilligung und mittelstDiploms vom 2. Octbr. 1822 den Namen Kopka v. Lossow mit verän-dertem Wappen an (m. s. u.). Er hinterliess zwei Söhne, von denender ältere bis zum Jahre 1885 als Lieutenant im 2ten Ciirassier-Kegi-ment, und der jüngere noch gegenwärtig als Lieutenant im 3ten-rassier-Regiinent stellt. Das ursprüngliche Familienwappen des öster-reichischen Geschlechtes v. Kopkow zeigt im Schilde einen aufrechtstehenden Löwen, und auf dein Helme zwischen zwei Biijfelhörnerneinen schwebenden Stern, Das den gegenwärtigen Herren K. v. L.nach dem erwähnten Diplom beigelegte Wappen aber zeigt im schrägvon der obern linken zur untern rechten Seite in Silber und roth ge-theilten Schilde eine Lanze, nach altritterlicher Form, der Schaft istvon Silber und reicht bis an den untern Rand des Schildes, die Spitzeder Lanze aber bis an den obern Rand. Aus dem rothen Feldespringt in das silberne Feld ein Luchs mit dem Kopfe einer Euleempor, so dass der Kopf und der vordere Theil des Luchses im sil-bernen Felde steht und der Oberleib sich an die Lanze anlehnt. Aufdem Helme liegt ein roth und silberner Bund, darauf stehen zwei inSilber und roth geviertete Büffelhörner, und zwischen ihnen verkürztder Luchs. Decken roth und Silber.

Koppelow, die Herren von.

Dieses ursprünglich Mecklenburg ungehörige Geschlecht wird auchin alten Urkunden Coppelau genannt. Ks haben verschiedene Mit-glieder dieser Familie im preussischen Dienst gestanden, namentlicheiner v. K., der früher in der magdeburgischen Füselier-Brigade standund nachmals zu Möllenbeck bei Grabow lebte. Ein anderer standim Dragoner-Regiment Wobser, später im Marwitzischen Freicorps, imJahre 1815 war er in mecklenburg-schwerinschen Diensten. Gegen-wärtig steht ein Ofiizier dieses Namens im 24sten Infant-Regimentzu Prenzlow. Ks führen die v. K. im silbernen Schilde fünf Rauten-steine, oben und unten zwei rothe, in der Mitte einen blauen. Aufdem Helme steht ein verkürzter roth gekleideter Mann mit unbedeck-tem Haupte, er hält in der rechten Hand eine grüne Pfauenfeder, dielinke Hand stützt er in die Seite. Decken Silber und roth. M. s.Gauhe I. Th. S. 813. v. Westphalen, Monum. med. Tab. 19. No. 5S.und Tab. 20. No. 66. v. Meding beschreibt das Wappen im III. Th.No. 427.

Koppenfels, die Herren von.

Diese adelige Familie, die von einem thüringischen schon früheradeligen Geschlechte sich ableitet, hat zum Stammherrn den fürstlichSachsen-Hildburghausenschen Geb -Rath Johann Sebastian Kobe, deram 26. April 1754 vom Kaiser Franz I. ein Adelsdiplom erhielt, aberfür seine Person von dieser Erhebung keinen Gebrauch machte. EinSohn des Erhobenen war der Sachsen-Weimarische Kanzler JohannFriedrich v. K. In der preussischen Armee stand der Hauptmann v,K. im 31sten lnfant.-Regiment zu Erfurt, der im Jahre 1837 als Majormit Aussicht auf Civilanstellung ausgeschieden ist. M. s. Krohne II.S. 196 u. f. 435. v. Uechtritz, diplomat. Nachr. (von 17411776 )VI. Th. S. 34. v. Meding III. Th. No. 429. u. in. a.