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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Jacobi

Jacscbki.

I.

Jacobi, die Herren von.

Eine adelige Familie dieses Namens war in Schlesien ansässig;sie besass Hennigsdorf bei Neisse. Der letzte ans diesem Geschlecht,Caspar v. J., starb am 14. Novbr. 1600 und dessen einzige Tochter,Maria v. J., vermählt an den General - Einnehmer Moriz Martin v.Debitz, 1660. Wappen. Im blauen Schilde oben drei goldeneSterne, unten ein silbernes Lamm auf grünem Hügel, dazwischenzwei ins Kreuz gelegte Stäbe, an den beiden Seiten eine silberneMuschel. Auf dem Helme ein blaugekleideter Mann, der ein Klee-blatt hält. Er steht zwischen zwei in roth und Silber gevierteten, mitden Muscheln belegten Adlerllügeln. Decken rechts Silber und roth,links Silber und blau.

Jacobi-Klöst, die Freiherren lind Herren von,Bd. III. S. 19.

Der Sohn des Freiherrn Constans Philipp v. J.-K., Conslans Frei-herr v. J.-K. besitzt gegenwärtig die Hohenlienower Güter.

Jacquct, die Herren von.

Pierre J., zu Neufchatel, wurde am 18. April 1713 in den prenss.Adelstand erhoben. Diese Familie führt ein ovales silbernes Schilddarinnen oben eine blaue mit silbernen Sternen belegte Strasse, unterderselben ein rother Sparren oder Ifausgiebel, zwischen dem einschwarzer Adler steht. Das Schild ist mit einer Edelkrone bedeckt,und zwei Löwen sind als Schildhalter gewählt.

Jaescliki, die Herren von.

Sie gehören zum Adel der Lausitz, wo die Rittersitze Rielda undTzsliaksdorf alte Güter derselben sind. Am 26. Septbr. 1787 starblirnst Göttlich v.J., herzogl. Sachsen-Merseburger Kammerjunker, Herrauf Biehla bei Camenz. Am 24. Aug. 1800 starb auf einer Reisenach Baudissin der vormals sächs. Hauptmann v. J. plötzlich an einemBlutsturz. Am 25. März 1S05 starb zu Stawisczin in Polen, Gött-lich v. J., königl. preuss. Major im Husaren-Regiment v. Köhler, erwar ein geborner Elsasser und dürfte daher wohl nicht der erwähntenFamilie angehört haben, obgleich ihn König in seinen geneal. Collect,dazu zählt. Dagegen gehörte ein im Jahre 1808 dimittirter Ollizier,der früher im Regiment v. Möllendorf stand, derselben an. Sieführt im schwarzen Schilde einen goldenen Greif, über und unterdemselben in roth und Silber abwechselnde Schrägbalken. Auf demHelme wiederholt sich der Greit zwischen zwei Biilfelhörnern, vondenen das rechte schwarz und in der Mitte silbern, das linke aberschwarz und in der Mitte roth ist. Decken Silber und roth. Lau-sitzer Magazin Jahrg. 1784. p. 74 u. 183 und Jahrg. 1793. p. 365.